VollPfosten, KlappSpaten, tumbe Deppen…

31 08 2010

… oder wie anders kann man Menschen nennen, die im TreppenHaus eines bewohnten Hauses mittels Brandbeschleuniger Marke Grillanzünder die HofTür anzustecken versuchen? Gottlob hat die Tür genug Widerstand geleistet und dem KohlenAnzünder ist noch rechtzeitig die Puste ausgegangen. Nicht auszudenken, wenn das Feuer von der alten Holztreppe Besitz ergriffen hätte. Die oben Wohnenden hätten keine Chance, das Haus zu verlassen. Nach meinem Dafürhalten war das nicht nur versuchte Brandstiftung, sondern versuchter Mord. Wer sowas macht, sollte zumindest geteert und gefedert und drei Tage auf dem MarktPlatz an den SchandPfahl gebunden werden, verdammte Axt!!! Jedenfalls sitzt mir der Schreck noch immer in den Knochen angesichts dessen, was ich am SonntagMorgen dort im TreppenHaus meiner LeuchtturmWärterin sehen und riechen mußte: Die Polizei in Gestalt eines ihrer fähigsten und engagiertesten Mitarbeiter zeichnete sich durch ein gerüttelt Maß an DesInteresse aus. Denen ist es wohl auch wichtiger, unangeschnallte Kraft- und telephonierende RadFahrer zu maßregeln und BlitzApparate an der Chaussee aufzustellen zur Aufbesserung der maroden Kasse. Da fällt mir nixx weiter dazu ein. Nur ein hornalter Witz aus einer länger zuryckliegenden Zeit: „Was ist der Unterschied zwischen einem Schutzmann und einem HundertmarkSchein? Keiner: Beide sind sie blau und wenn man sie braucht, sind sie nicht da!

Nachtrag am 1.Septembär:

Polizei war heute nochmal da! Zwei KriminalBeamte haben den Ort der Brandstiftung in Augenschein genommen, Zeugen befragt und werten nun die Photos aus, die ich am Ort gemacht habe. Dieses sei zur EhrenRettung dieser oft gescholtenen BerufsGruppe deutlich erwähnt, wobei es mir völlig egal ist, ob der geharnischte Brief an die Polizei diese Aktivität auslöste oder die KriminalPolizei erst jetzt von der SchutzPolizei informiert wurde. Wie auch immer – es hat schon eine besondere „Qualität“, wenn jemand in ein Gebäude hineingeht und dort Feuer legt, als wenn „nur“ draußen vor der Haustür Gelbe Säcke in Brand gesetzt werden.

UND: Heute gibt es den Laden wirklich: FEDERLESEN & MEER mit Schriftzug über den beiden Fenstern und meine LeuchtturmWärterin wird bestimmt heute abend im SynchronUniversum Bilder zeigen, IHRE BILDER VON IHREM LADEN, von ihrem LebensTraum, den sie sich hier und jetzt erfüllt. Und sie hat schon die ersten Kunden gehabt, erste Umsätze gemacht, schon wieder neue Ware angenommen. Also es ist losgegangen und ich freue mich mit ihr.

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5 responses

31 08 2010
Träumerle Kerstin

Guten Morgen Wolfgang. Habe das ganze Drama ja schon bei bigi gelesen. Oh man, war das gut, dass Du da gekommen bist.
Die Idee mit dem Teeren und Federn ist gut, so was müsste es heut noch geben. Ich wünsche euch Durchhaltevermögen und viel Kraft für Morgen!
Ich werde Deinen Bericht sehnsüchtig erwarten.
Seid ganz herzlich gegrüßt von Kerstin.

31 08 2010
Frau Momo

Das ist einfach nicht zu fassen. Ich finde ja Bigis Protestschreiben super….. hoffentlich wacht da jemand mal auf… obwohl, Beamtenmikado, wer sich zuerst bewegt, hat verloren.

Es ist wahrlich kein dummer Jungen Streich mehr und das die Polizei sich so intensiv bemüht, ist eine Verhöhnung.

31 08 2010
waldeva

oooooohhhhhhh …. NEIN …. das ist ja echt nicht zu fassen …. menno, bei Euch reißt es aber gar nicht ab …. ich hoffe doch, dass es endlich ruhiger bei Euch wird.

LG von Eva :-))

1 09 2010
Mari

Oh mein Gott, was für Gedanken sind nur in manchen Köpfen … Ich drück euch die Daumen das es „nur“ ein dummer Jungenstreich war … alles andere … nicht auszudenken, was hätte passieren können …
Nun ist heute der große Tag von Bigi und dafür drücken wir die Daumen, wir wünschen ihr eine immer klingelnde Türglocke :)) Liebe Grüße von Andi und Mari

2 09 2010
bigi

Liebe Mari, lieber Andi,

GrillAnzünder als BrandBeschleuniger in unmittelbarer Nähe eines Holztreppenhauses in denkmalgeschütztem MehrfamilienHaus ist KEIN dummer JungenStreich.
Was die Kripo übrigens derweil auch denkt – die war nämlich gestern erster „Kunde“ im Lädschn.
Lieben Dank für die lieben Wünsche,
es war wunderschön gestern – wenn auch sehr fordernd und hektisch
Aber es hat alles super funktioniert, schließlich und endlich auch dank der großartigen Hilfe meines SuperSchneeHasens.
Liebe Grüße
bigi

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