Frischluft im Lande….

9 07 2015

nach der brütenden Hitze der vergangenen Tage ist nun seit einiger Zeit wieder viel Luft waagerecht unterwegs. Die vielen Gewitter, die in fast ganz Deutschland wieder zu erheblichen Schäden geführt haben, waren hier oben im Nordosten nur noch in Resten vorhanden. Diese Reste reichten aber für ein paar wunderschöne Blitzfeuerwerke am Himmel, die gottlob hier alles in Ruhe ließen. Regen gab es in dem Zusammenhang mal schlappe 0,3 Liter pro Quadratmeter, wo im Raum Bonn taubeneigroße Hagelkörner herunterklönkerten. zweiblitzeüberwasserwolkenblitzDie Wärme des Wochenendes hat zumindestens bei uns hier oben die Wassertemperaturen ordentlich erhöht und ich war kurz vor diesem Gewitter auch nochmal drin, im badewannenwarmen Wasser am Lubminer Strand. Dann zog das aber recht schnell aus West kommend auf, worauf ich dann doch lieber raus bin, aus dem Wasser. Mit der Kamera im Anschlag hab ich dann die Wolkenbilder beobachtet und hier unten rehts ist sogar eine kleine Böenwalze zu erkennen. collage

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Cb mam?

31 07 2012

Was ist das denn??

Das sind sich auflösende GewitterWolken. Der Meteorologe nennt die „CumuloNimbus – Mammatus“ und das hängt mit den sog. GewitterSäcken zusammen, die von der CumuloNimbus-Wolke herabhängen wie Brüste (mamma) . Bei untergehender Sonne werden sie von unten so orangefarben angestrahlt – wunderschön- wie weibliche Brüste eben. Und eine halbe Stunde später war die Sonne unter dem Horizont verschwunden und schickte nun leuchtendrotes Licht an die Unterseite des von Westen nachrückenden AltocumulusGewölks. Die roten Streifen entstehen durch eine WellenForm (undulatus) dieser Wolken. Aber seht selbst: (draufklick wie immer zum Vergrößern des Bildes)So endete der gestrige Abend, nachdem einige GewitterSchauer tagsüber über das PommerLand gezogen sind in diesem wunderbaren Licht. Das sind die schönen Aspekte dieses doch sehr durchwachsenen Sommers in D-Land und besonders hier an der Küste. Morgen wird es ja wieder wärmer, ein WarmluftSchub aus SüdWest, der bis einschließlich Wochenende reichen soll, bevor ab Montag/Dienstag eine West- bis NordwestAnströmung wieder für kühlere Temps sorgen wird. Also genießt den kommenden FünfTageSommer bei einem köstlich kühlen Getränk – zum Beispiel im KaffeeHaus Marell in der Knopfstraße in Greifswald. Lindgrüne Schirme weisen den Weg vom Markt.





Leise Riesen bei Altentreptow

8 07 2012

…habe ich mir mal genauer angesehen. Und ich finde sie sehr schön, wie sie so in der Landschaft stehen, sie prägen und ihre Rotoren ganz ruhig im Wind drehen lassen. Nicht zu vergleichen mit dm Radau, den die vier Windräder östlich von Jarmen bei Klein Toitin veranstalten, die allerdings schon um 2000  in Dienst gestellt wurden.  Die Windkraftanlagen bei Altentreptow sind die zur Zeit größten der Welt mit einer Nabenhöhe von 135m und einem Rotordurchmesser von 127m. Damit hat die Maschine eine Gesamthöhe von knapp 200m und ist damit 50m höher als die derzeit gebräuchlichen Anlagen auf See. Sie kann unter Vollast 7,5MW erzeugen. So ist die Entwicklung der Windenergietechnik doch ganz ordentlich vorangeschritten. Diese Maschinen kommen ohne Getriebe aus, was der Langlebigkeit und Betriebssicherheit zugute kommt. Elektromagneten des Rotors laufen mit ca 30 bis 40 km/h an den Spulen des Stators vorbei, wo der Strom erzeugt wird. Bei einer Rotordrehzahl von ca 12 U/min kommt die Rotorblattspitze mit einer Geschwindigkeit von knapp 300km/h durch die Luft gesaust. Das sieht man ihnen von unten wirklich nicht an, oder? Wenn der vorbeifliegende Milan den in den Nacken bekommt, hat er leider keine Chance mehr Bei 3Bft läuft das Windrad an und beginnt Strom zu erzeugen, bei 11Bft, also orkanartigem Sturm dreht es seine Rotorblätter in den Wind, so daß es stehenbleibt, um den Orkan ohne Schaden zu erleiden abzuwettern. An dem Standort bei Altentreptow sind drei solcher Riesentürme bereits in Betrieb, ein vierter wird gerade errichtet.  Dies sollte nun wirklich der Weg sein, von der Kernenergie wegzukommen. Vielleicht auch in Kombination mit den Photovoltaikfeldern, die es auch des öfteren in der vorpommernschen Landschaft gibt. Da hab ich ein besseres Gefühl als bei der Vorstellung, daß wertvolles Brotgetreide zur Energiegewinnung in Biogasanlagen mißbraucht wird. So rufen wir den Gott des Windes an, den schon die alten Windmüller und Segelschiffer verehrten.

Rasmus, altes Rübenschwein, bring uns Wind und Sonnenschein.






wieder kürzere Tage…

1 07 2012

Nun ist sie durch, die Sommersonnenwende, der meteorologische Sommer ist schon einen Monat alt. Zu merken war davon noch nicht sehr viel aber der astronomische Sommer, der jetzt begann, kommt langsam in Fahrt – mit einem wunderbaren Gewitter über Greifswald, einer kleinen aber feinen GewitterFront in Nord-Süd-Ausdehnung, die langsam nach ONO zog. Hier ein paar Bilder von der abziehenden Front:

DA hüpft mein meteorologisches Herzchen und dieser Sommer bleibt erstmal spannend, denn große Cluster sind wieder unterwegs, werden uns in Pommerland mit kräftigem Rumpeln aus dem Bett bürsten: Dieses RegenGebiet ist mit zahlreichen Blitzen aufgehübscht und zieht in nordöstlicher Richtung auf die Pommersche Bucht hinaus. Gestern abend sah es bei angenehmen 23° an der Peene so aus: Also wer heute morgen keinen Wecker gestellt hat — macht nixx: der Weckruf kommt heute vom Himmel – gegen 06:00 entlang der pommerschen Küste. Euch allen einen an- und aufregenden Sonntag.





Jetz gehts los…

18 06 2012

Endlich wird wohl auch im NordOsten ein gepflegter GewitterCluster ankommen. Derzeit zieht er aus dem  NordOsten Frankreichs in den Köln-Bonner Raum und wird dort ordentlich gießen. So wie die Wettermacher in Offenbach prophezeien, kommt er bis zum Abend über NRW und NdS bis nach Mecklenburg und Vorpommern voran. Die UnwetterZentrale hat schonmal AkutWarnungen gesetzt für den Raum zwischen Aachen und Münster/Westfalen. Tief Heidi ist also an am traben. Jetzt sieht die Zugbahn allerdings noch so aus, als wenn das Wetter westlich an Hamburg in Richtung NNO vorbeischraddelt.

Dieses Bild ist von der UnwetterZentrale und zeigt den Stand des RiesenClusters heute morgen gegen 05:00, noch über dem NordOsten Frankreichs. Da brodelt es schon ganz ordentlich im Kessel. Die kleinen Punkte im Innern der rotierenden RiesenWolke sind Blitzeinschläge. Die weißen sind die ganz neuen und die roten die schon älteren. Wen es interessiert: einfach mal selbst gucken auf der UnwetterZentrale. Die Offenbacher Wettermacher proggen auch schonmal die heftigsten Gewitter für den NordOsten. Mal schauen, ob sich PhotoMotive ergeben, ich träume von großen Cb mit Eisschirm. Und die Bläumkers auf dem Hof meiner LeuchtturmWärterin bekommen wohl heute mal Wasser vom Himmel, ganz ohne schwere Kanne. Noch allerdings herrscht in Greifswald feinstes SchäffWeddä, wolkenloser Himmel, kurz nach 9 schon 21°C, leicht fallende 1016hPa und kaum nennenswerter Wind aus Ost bis SüdOst.

NACHTRAG kurz vor 12:00  :

Wie ich um 9 schon schrub, das schwere Gewitterteil ist westlich an Hamburg vorbeigeschrammt und wird in Kürze durch Kiel und Flensburg rumpeln und anschließend Kattegat und Skagerrak naßmachen. Also doch Gießkanne für bigis BlütenPracht auffem Hof.

NachTrag kurz nach halb sechs:

Eine kleine, gemeine Front hat sich binnen zweier Stunden aufgebaut und rumpelt grade über Greifswald. Feine WolkenBilder vom Frontaufzug  heute abend hier. Es klönkern sogar GraupelKörner runter von ca 1cm Größe und nach 10min ist der Spuk schon durch. Aber er brachte genügend Wasser für bigis PflanzenWelt mit. So sieht das Ganze als RegenRadarBild von WetterOnline aus und es liegen Warnungen der UWZ vor.





immer noch Land unter…

8 08 2011

zum Beispiel hier am Landgraben zwischen Neddemin und Altentreptow, genau an der Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern.

Die TollenseWiesen und die Umgebung des Landgrabens stehen unter Wasser und so wird aus dem „Land am Meer“(Pommern)  das Land unterm Meer. Da können wohl erstmal nur SeeKühe grasen. Wenn in den nächsten Tagen wieder größere RegenMengen niedergehen, müssen die Neubrandenburger Wasser aus dem Tollensesee ablassen – in Richtung Tollensetal. Schon jetzt steht das Wasser knapp einen halben Meter über Normalwasserstand und einige Bootshäuser sind nur mit StummiGiefeln zu erreichenEin paar gepflegte Schauer zogen übers Land und am späten Nachmittag eine kleine Gewitterfront mit einer respektablen Böenwalze hier in Höhe Altentreptow. Und durch die doch extreme Nässe -es ist in der Region der nasseste Sommer seit 1945 – steht oder liegt bauf vielen Äckern Roggen, Gerste und wie hier Weizen auf dem Halm, das einfach nicht eingefahren werden kann, weil die Maschinen versinken oder/und die Ähren einfach zu naß sind. Wir werden es im Herbst an den Brotpreisen merken, wie schlecht die Ernte in MV ausgefallen ist. Ja da war richtig was los am Himmel, es hat ordentlich geblitzt und wie aus Kannen geschüttet.





RheinLandRitt

7 06 2011

Das erste Mal seit 11 Monaten setzte uns‘ bigi ihren Fuß wieder auf rheinländischen Boden, in ihre alte HeimatStadt Bonn. Diese Stadt empfing sie mit genau dem Wetter, mit dem sie am wenigsten klarkommt: schwüle 30°C . Und so waren wir nur auf dem HauptMarkt am RatHaus(das ist jetzt wunderschön saniert und selbst jetzt waren noch Bauleute am Geländer der FreiTreppe zugange und brachten BlattGold auf) Auf dem Markt haben wir uns wieder mit einer WagenLadung KnoblauchPfeffer eingedeckt, die nun wieder ein Jahr reichen muß. Der Bonner KräuterHöker staunte nicht schlecht, als wir ihm den gesamten Bestand abkauften. Der zückte sofort sein Telephon und ließ seine Frau Nachschub heranbringen. Wir konnten bei bei ganz lieben Menschen im benachbarten Asbach wohnen. Hier also nochmal ganz herzlichen Dank liebe Christiane und lieber Jürgen. Und wir haben bis in die Nacht geklönt, haben phantastisches WetterLeuchten und Gewitter beobachtet, uns mit Christiane über ihre JagdErfolge bei der MiniBücher- Tauschbörse gefreut, wurden AugenZeuge, wie erfolgreich sich eine witzige SpitzMaus gegen eine völlig verdutzte GlücksKatze zu wehren versteht. Dieser wunderprächtige schwarze ZehnKiloKater brachte die Maus seiner Schwester als Geschenk mit. Ein kurzer Ausflug führte uns auch nach Essen, zur GedankenDüne. Genaueres dazu in Kürze bestimmt im SynchronUniversum. Essen wird bestimmt nochmal Ziel für mich, um die Zeche Zollverein und die Villa Hügel zu besuchen. Insgesamt war die Zeit da unten viel zu schnell vorbei. Übrigens ist die Sanierung der Kennedy-Brücke in Bonn jetzt im Großen und Ganzen fertig, nur noch ein paar RestArbeiten, die aber den Betrieb auf der Brücke nicht beeinträchtigen. Und so konnte ich auch nicht gucken, ob das „BröckeMännche“ schon umgezogen ist. Dieses soll ja dann seinen Allerwertesten gen Frankfurt strecken und auch die Beueler WaschFrau soll ihren Schuh in dieselbe Richtung werfen. Bis jetzt sind beide noch an der Beueler HochwasserschutzMauer heimisch. Und am Sonntag abend wurden wir in MV mit soooo einem schönen Licht begrüßt. Insgesamt ging die Überlegung sehr gut auf, antizyklisch sowohl nach Bonn als auch wieder zuryck zu fahren. Die ganzen Pälzer und NRWler, die wieder von den Küsten nach Hause wollten, standen kilometerlang im Stau – von der A2 über A7 bis hin zur A1 nördlich von Hamburg. Selbst auf der A20 klemmte die Säge noch 6km bis zum Kreuz Lübeck. Wir hingegen hatten eine einzige Langsamfahrstelle bei Heumar und konnten ansonsten ungehindert durchbrummen mit fünfmal schalten und zweimal bremsen.

Und nun ist schon Dienstag vorbei. Morgen gibts hier im PommerLand nochmal schwere  Gewitter und Durchzug einer gepflegten KaltFront. Mal schauen, was sich so photographieren läßt.