Pellworm- Nachlese

22 10 2011

Das war am Morgen, als schon ein straffer SüdWest unterwegs war, ich bin von der RosenWarft rüber zum westlichen Deich an der Alten Kirche, als sich ein kräftiger Schauer von See her auf die Insel zu bewegte. Der kam dann mit SchauerBöen um die 10bft einher, daß für einen kurzen Moment Wasser, Gischt, Dreck und Luft waagerecht unterwegs waren und es mich von der DeichKrone schob. Hinter dem Deich wetterten ein Rudel  Schafe und meinereiner den Schauer ab und oben pfoff der Sturmüber die DeichKrone und schmiß die butendeichs stehenden StrandKörbe reihenweise um. Der Spuk war schnell vorbei und die Schafe gaben Entwarnung, machten sich artig wieder an die Arbeit des MÄÄÄÄÄHens  Deichverdichtens und Düngens.

Pellworm ist eine im wahrten Wortsinn überschaubare Insel, die mit ihren ca 27km Umfang gemütlich an einem Tag mit dem Fahrrad zu umrunden ist.
Es gibt eine Straße innerhalb und einen befestigten RadWeg außerhalb des Deichs. Und überall die biologischen RasenMäher.
Nach erfolgreicher Umrundung der Insel dann im KaffeeHaus am Fuße des Leuchtturms gibts ne „Tote Tante“, das ist eine heiße Schokolade mit einem Schuß Cognak – fürchterlich leckres Zeug! Und am nächsten Morgen hab ich den Turm SO

gesehen. Und jetzt krieg ich noch zwei Stunden Schlaf, bevor der Wecker scheppert. Euch allen ein schönes Goldenes Oktobär-Wochenende.

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Vier Tage in die Berge….

17 09 2011

da bin ich nochmal wech nach den schönen Tagen an der aufebbenden und abflutenden NordSee. Noch ein paar HöhenMeter absolvieren.Hier nochmal schnell ein paar Eindrücke von der NordSee, die hier mal eben wech is…..

…und hier war sie mit ca. 1m über dem mittleren Hochwasserwieder zuryck und schwabberte mal gut zehn Zentimeter über die KaiKante.

S.G.w. bin ich ma 23. Septembär wieder da und hab dann neben weiteren LeuchtNordTurmSeeWärterinnenDeichKronenSchafen Bildern auch noch BergLand zum Zeigen an Bord. Also paßt auf Euch auf. Bin dann mal wech…..





Wasser oder kein Wasser …

16 09 2011

ist an der friesischen Küste die Frage. Ungefähr 900 nach Christus kamen die ersten Friesen an die Küsten zwischen Nordholland, dem Saterland  und der Insel Sylt. Das Wasser der Nordsee zog sich erschreckt zurück und kommt seitdem ca. alle 12 Stunden mal gucken, ob die Friesen noch da sind, so die Legende zur Entstehung von Ebbe und Flut. Als wir nun auf Pellworm ankamen, war das Wasser grade da und für mich OstseeAnwohner ist es immer wieder interessant zu sehen, wie das Wasser kommt und wieder geht. Beeindruckend, daß bei Ebbe die Schiffe und Boote auf dem Hafenschlick liegen.  In der vergangenen Woche war ja nun VollMond(zwinker zu Mari nach KöBrü) und das Wasser lief deshalb und wegen des doch schon recht kräftigen Windes aus West bis Südwest ca einen Meter höher auf als das mittlere Hochwasser. Das heißt, daß das Wasser 10 cm über KaiKante stand und so den Hafenvorplatz flutete. Bilder dazu heute N8, wenn ich wieder zu Hause bin.





Reif für die Insel

15 09 2011

waren bigi und meinereiner für eine kurze Woche, der letzten Woche auf der nordfriesischen Insel Pellworm. Und kurzfristig ist mein „kleiner“ Brudermitgekommen. Wir hatten alle Wetter, die es so geben kann an der nordfriesischen Küste. Vom gepflegten KuhSturm bis zum strahlenden Sonnenschein bei annähernd Windstille hatten wir alles. Wunderbunte WolkenBilder, ganz wenig und ganz viel Wasser und die himmlische Ruhe – diese vollkommene Stille: Kein Auto, kein irgendwie MaschinenLärm, kein LaLüLaLa. Nachts ist es mal richtig dunkel, völlig ohne akustische und optische SmogBelastung. Der erste gepflegte HerbstSturm donnerte über die Insel, dem sogar die Alteingesessenen Respekt zollten.Das war aber genau DAS Wetter, was wir uns gewünscht haben. Am nächsten Morgen nahm der Sturm sogar noch etwas zu, ich war auf dem Deich und konnte mich nicht auf der Deichkrone halten, als dort die SchauerBöen von See an Land pfoffen. Das war in Böen ne gute 11 wenn nicht sogar 12. Es wurde aber auch wieder ruhiger, dazu später mehr – und auch mehr von InselSchafen, vom Leuchtturm, von der Hallig Hooge, von viel, ganzviel und fast keinem Wasser im HafenBecken, von lecker Matjes, Toten Tanten und anderen feinen Sachen auf und von der Insel.