Wieder mit…

18 10 2013

Kamera unterwegs. Diese hatte sich in den vergangenenvierzehn Tagen mal eine Wellness- Kur gegönnt in Berlin. Sie wollte im Telebereich nicht mehr scharfstellen und auch die Bildstabilisierung verweigerte ihren Dienst. Aber die Firma Maerz hat ihr wieder aufs Pferd geholfen und heute haben meine LeuchtturmWärterin und ich die Kraniche in Hohendorf bei Groß Mohrdorf besucht und das bei feinstem Abendlicht. pageJetzt geht die Zeit auch schon wieder zu Ende, wo sich die Kraniche auf den abgeernteten MaisÄckern sattfressen. Sie warten jetzt nur noch auf eine längere Nordwindlage, damit sie energiesparend in ihre Überwinterungsgebiete in Spanien oder Nordafrika segeln können. Mit den Kranichen verschwindet auch die Möglichkeit, an dem Punktdiese Vögel beobachten zu können, denn der Landwirt, der dem Kranichschutzverein bis dato eine Maschinenhalle zur Verfügung gestellt hat, benötigt diese Halle in Zukunft wieder für seinen Betrieb. Unser Dank gilt ganz besonders der Crew des Kranichinformationszentrums, des Kranich- Utkiek. Möge sich für die kommende Kranichrast im Frühjahr eine andere Tür öffnen, denn diese schließt sich mit dem Abflug der Großfamilie grus grus endgültig, was ich sehr schade finde. Schnell senkte sich die Sonne und leuchtete nocheinmal von unten in den Himmel über Neuendorf, Groß – Mohrdorf und Klausdorf. herbsthimmel… und genau gegenüber zeigte sich die alte Tante Luna, dick und rund, erst gelblich und dann ganz weiß. Nach dem Regen von gestern abend ist die Luft heute ganz kalt und klar, der Mond leuchtet deshalb unglaublich hell über das Land am Meer. MondLichtbuntekugelnUnd mit diesen bunten Kugeln, die heute auch über Königsbrück leuchten wünsche ich Euch eine gesegnete Nacht und ein schönes Wochenende.

Shabbat Shalom.

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Vorbei…

28 12 2012

ist das Weihnachtsfest . Aber nicht nur das: wiedermal voll

Und der VollMond sieht hinter dem schnell ziehenden Gewölk recht gespenstisch aus. Weihnachten 2012, meine LeuchtturmWärterin und meinereiner waren in meiner alten Heimatstadt um uns dort bei meinen „alten Herrschaften“ gepflegt durchzufressen. Schon bei der Ankunft sahen wir ein Großaufgebot Polizei, Rettungswagen, Notarzt und Feuerwehr vor dem Nachbarhaus stehen. Ein Drehleiterwagen fuhr gerade weg vom Ort des Geschehens.  Erster Gedanke: Wohnungsbrand durch Kerzen im Christbaum. Wie sich aber dann herausstellte, als sich zu den weiß-roten, silber-blauen und roten Autos ein schwarzes gesellte, hat sich ein alleinstehender Bewohner das Leben genommen. Weihnachten ist eben auch so eine Zeit, in der viele Menschen an ihrer Vereinsamung so verzweifeln, daß sie keinen anderen Ausweg mehr finden als den, den dieser Mann nun gewählt hat. Er war bekannt im Haus und im Wohngebiet als ein freundlicher Zeitgenosse, der seine Nachbarn grüßte und ansonsten recht unauffällig war. Nach einem kleinen Spaziergang, den wir am Nachmittag unternahmen, waren sämtliche Autos von Notarzt, Feuerwehr und Polizei bereits weggefahren. Nur der schwarze Kombi stand immer noch vor der Haustür. Die Bilder, die mir von diesem Weihnachten unter anderen im Kopf bleiben werden, sind die einer von der Feuerwehr eingeschlagenen Fensterscheibe, zwei Männer in schwarzen Anzügen, die mit einem grauen Sack ins Haus gehen, das trübe Licht hinter dem BadezimmerFenster auf der 4. Etage dieses Hauses. Vorbei ist also nun auch das Leben dieses Mannes, der wohl in seinem Umfeld niemanden hatte, der ihm beim Kreuztragen half. Er brach unter seiner Last zusammen und ich wünsche ihm, daß er dort, wo er jetzt ist, keine Schmerzen körperlicher oder seelischer Art erleidet. Und ich wünsche uns allen, daß wir aufmerksam sind und auf unsere Nächsten achten, ein freundlicher Gruß im Treppenhaus, bei Bedarf ein Hilfsangebot, dem Anderen einfach das Gefühl zu geben, daß er nicht ganz allein ist…..





Wasser oder kein Wasser …

16 09 2011

ist an der friesischen Küste die Frage. Ungefähr 900 nach Christus kamen die ersten Friesen an die Küsten zwischen Nordholland, dem Saterland  und der Insel Sylt. Das Wasser der Nordsee zog sich erschreckt zurück und kommt seitdem ca. alle 12 Stunden mal gucken, ob die Friesen noch da sind, so die Legende zur Entstehung von Ebbe und Flut. Als wir nun auf Pellworm ankamen, war das Wasser grade da und für mich OstseeAnwohner ist es immer wieder interessant zu sehen, wie das Wasser kommt und wieder geht. Beeindruckend, daß bei Ebbe die Schiffe und Boote auf dem Hafenschlick liegen.  In der vergangenen Woche war ja nun VollMond(zwinker zu Mari nach KöBrü) und das Wasser lief deshalb und wegen des doch schon recht kräftigen Windes aus West bis Südwest ca einen Meter höher auf als das mittlere Hochwasser. Das heißt, daß das Wasser 10 cm über KaiKante stand und so den Hafenvorplatz flutete. Bilder dazu heute N8, wenn ich wieder zu Hause bin.





der Mari in Königsbrück

28 05 2010

widme ich dieses Bild, das gestern abend im Pommerschen Plattland auf der Meierei Gützkow bei meinem ZahnArzt entstand. Wir haben dort eine gute Zigarre geraucht und da kam die Große Kugel über den Horizont, die durch ihre Magischen Mächte schlaflose Nächte bereitet. Das sind die Nächte, in denen man oder frau über Sinn und Unsinn von allem Möglichen, z.B. BlogSchreiben nachgrübelt. Aber es macht Sinn, und wenn es der ist, sich die Ereignisse des Tages von der Seele zu schreiben. Das ist eine Kunst, die nicht jedem gegeben ist, aber wer sie beherrscht, den befreit sie auch von seelischen Qualen und Zweifeln, schon weil jemand „von draußen“ da mal draufgucken kann und einem ggf. wieder das Toupet geraderückt. Liebe Mari, es ist schön, daß es Dich gibt im „etwas anderen web“ und in der Realität und nicht nur ich wünsch mir, daß das so bleibt.