Sonne und Meer

3 04 2013

… und der alte Leuchtturm von Warnemünde, der bereits 1898 in Dienst gestellt wurde, damals noch mit Petroleum befeuert. Das Feuer steht 34,25m über mittlerem Wasserstand und hat eine Tragweite von ca. 20sm. Turm1

Meine LeuchtturmWärterin und ich hatten am Nachmittag einfach mal Bock auf Ostsee, auf Leuchtturm und und ein Treffen mit einer lieben Freundin, die über Ostern in ihrer Rostocker Heimat unterwex war. Die Sonne am mecklenburgischen Himmel spendete viel Licht aber kaum Wärme aufgrund des immer noch anstehenden NordOstWinds, aber dafür gab es wunderbar klare Luft, die diesen mecklenburgischen Himmel in einem prächtigen Blau präsentierte. Türme und Wärterinnen

Von dem hellen SonnenLicht konnten wir gar nicht genug abbekommen, angesichts des langen grauen Winters fast ohne Sonnenlicht. Wenn nun noch endlich noch etwas Wärme dazukommt und der NordOst den dauernden Kaltlufttransport zu uns beendet, dann ist doch alles schick! Schick war auch der SonnenUntergang dort am Meer, auch wenns dann recht kalt wurde.Sonnewech

Danke liebe bigi, danke liebe Sandrina für diesen wunderbunten Nachmittag. Das nächste Mal dann hoffentlich mindestens 10Grad mehr und weniger Malaise in den Knochen.

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Der Sommer 2012…

20 08 2012

fand also am vergangenen Wochenende statt: SchäffWeddä vom obersten Regal, Sonne, Wärme und kühlendes OstseeWasser – was will man mehr? Also auffi mit meiner LeuchtturmWärterin zum Leuchtturm Arkona, also zu den Türmen vom Kap Arkona, drei an der Zahl. Der kleine Turm, der Karl Friedrich Schinkel zugeschrieben wird, ist 1827 in Dienst gestellt worden. Sein Licht wurde mit 17 Rübölbrennern erzeugt und es hatte bei 66m ü.NN. eine Tragweite von ca. 8 sm. 1905 ließ das WSA einen neuen Turm bauen, dessen Feuer von Anfang an elektrisch betrieben wurde und es bei einer Höhe von 75m ü. NN auf eine dreifache Tragweite brachte.

Der dritte Turm dort oben ist der jüngste, 1927 als Seefunkfeuer errichtet, in den 30er und 40er Jahren als Marinepeilturm genutzt, sank er zwischen 1945 und 1995 in einen Dornröschenschlaf. Jetzt bewohnt ihn ein Bernsteinkünstler aus Wiesbaden. Aber zuryck zum noch als Schiffahrtszeichen dienenden Turm: Das ganze Gelände an den Türmen ist ein großes Museum. Dort gibt es Bunkeranlagen aus der DDR-Zeit und diverse Schiffahrtszeichen zu sehen: Eine Glockenleuchttonne aus der Zeit um 1920, deren akustisches Signal auch bei unsichtigen Wetter oder bei Ausfall des Lichts bei Dunkelheit den Seeleuten den Weg wies oder eine elektrisch betriebene Leuchttonne aus den 1960er Jahren. Aufgrund des Küstenabbruchs im letzten JAhr zu Weihnachten ist jetzt der gesamte Hochuferbereich um die Nebelsignalstation gesperrt worden. Die Nebelsignalstation darf vorerst auch nicht betreten werden wegen akuter Absturzgefahr   …und dann wurde an diesem Tag das Wetterchen sooo heiß, daß wir es vorzogen, eine Abkühlung in der Tromper Wiek bei Glowe zu nehmen. Herrliches OstseeWasser an diesen heißen Tagen – einfach nur schöööön.





Maris AbendLicht auch an Pommerns Küste…

2 08 2012

Die letzte Nacht war wiedermal sehr hell, die gute Frau Luna wieder ganz schön voll und leuchtete bestimmt auch über Königsbrück. Ein wunderbares Licht und der Himmel in allen Abstufungen von orange bis tiefblau.

Ein paar Minuten Stille, ja nichtmal Möwen, die sich um ein Stück Fisch oder Brot kloppen und der alte Leuchtturm von der Oie grüßt seine/meine LeuchtturmWärterin mit seinem linksdrehenden LichtZeiger. Ich wünsche Euch allen die Möglichkeit für so einen ganz kurzen MiniUrlaub an einem schönen SommerAbend, wo auch immer Ihr wohnt.





Pellworm- Nachlese

22 10 2011

Das war am Morgen, als schon ein straffer SüdWest unterwegs war, ich bin von der RosenWarft rüber zum westlichen Deich an der Alten Kirche, als sich ein kräftiger Schauer von See her auf die Insel zu bewegte. Der kam dann mit SchauerBöen um die 10bft einher, daß für einen kurzen Moment Wasser, Gischt, Dreck und Luft waagerecht unterwegs waren und es mich von der DeichKrone schob. Hinter dem Deich wetterten ein Rudel  Schafe und meinereiner den Schauer ab und oben pfoff der Sturmüber die DeichKrone und schmiß die butendeichs stehenden StrandKörbe reihenweise um. Der Spuk war schnell vorbei und die Schafe gaben Entwarnung, machten sich artig wieder an die Arbeit des MÄÄÄÄÄHens  Deichverdichtens und Düngens.

Pellworm ist eine im wahrten Wortsinn überschaubare Insel, die mit ihren ca 27km Umfang gemütlich an einem Tag mit dem Fahrrad zu umrunden ist.
Es gibt eine Straße innerhalb und einen befestigten RadWeg außerhalb des Deichs. Und überall die biologischen RasenMäher.
Nach erfolgreicher Umrundung der Insel dann im KaffeeHaus am Fuße des Leuchtturms gibts ne „Tote Tante“, das ist eine heiße Schokolade mit einem Schuß Cognak – fürchterlich leckres Zeug! Und am nächsten Morgen hab ich den Turm SO

gesehen. Und jetzt krieg ich noch zwei Stunden Schlaf, bevor der Wecker scheppert. Euch allen ein schönes Goldenes Oktobär-Wochenende.





Reif für die Insel

15 09 2011

waren bigi und meinereiner für eine kurze Woche, der letzten Woche auf der nordfriesischen Insel Pellworm. Und kurzfristig ist mein „kleiner“ Brudermitgekommen. Wir hatten alle Wetter, die es so geben kann an der nordfriesischen Küste. Vom gepflegten KuhSturm bis zum strahlenden Sonnenschein bei annähernd Windstille hatten wir alles. Wunderbunte WolkenBilder, ganz wenig und ganz viel Wasser und die himmlische Ruhe – diese vollkommene Stille: Kein Auto, kein irgendwie MaschinenLärm, kein LaLüLaLa. Nachts ist es mal richtig dunkel, völlig ohne akustische und optische SmogBelastung. Der erste gepflegte HerbstSturm donnerte über die Insel, dem sogar die Alteingesessenen Respekt zollten.Das war aber genau DAS Wetter, was wir uns gewünscht haben. Am nächsten Morgen nahm der Sturm sogar noch etwas zu, ich war auf dem Deich und konnte mich nicht auf der Deichkrone halten, als dort die SchauerBöen von See an Land pfoffen. Das war in Böen ne gute 11 wenn nicht sogar 12. Es wurde aber auch wieder ruhiger, dazu später mehr – und auch mehr von InselSchafen, vom Leuchtturm, von der Hallig Hooge, von viel, ganzviel und fast keinem Wasser im HafenBecken, von lecker Matjes, Toten Tanten und anderen feinen Sachen auf und von der Insel.





RheinLandRitt

7 06 2011

Das erste Mal seit 11 Monaten setzte uns‘ bigi ihren Fuß wieder auf rheinländischen Boden, in ihre alte HeimatStadt Bonn. Diese Stadt empfing sie mit genau dem Wetter, mit dem sie am wenigsten klarkommt: schwüle 30°C . Und so waren wir nur auf dem HauptMarkt am RatHaus(das ist jetzt wunderschön saniert und selbst jetzt waren noch Bauleute am Geländer der FreiTreppe zugange und brachten BlattGold auf) Auf dem Markt haben wir uns wieder mit einer WagenLadung KnoblauchPfeffer eingedeckt, die nun wieder ein Jahr reichen muß. Der Bonner KräuterHöker staunte nicht schlecht, als wir ihm den gesamten Bestand abkauften. Der zückte sofort sein Telephon und ließ seine Frau Nachschub heranbringen. Wir konnten bei bei ganz lieben Menschen im benachbarten Asbach wohnen. Hier also nochmal ganz herzlichen Dank liebe Christiane und lieber Jürgen. Und wir haben bis in die Nacht geklönt, haben phantastisches WetterLeuchten und Gewitter beobachtet, uns mit Christiane über ihre JagdErfolge bei der MiniBücher- Tauschbörse gefreut, wurden AugenZeuge, wie erfolgreich sich eine witzige SpitzMaus gegen eine völlig verdutzte GlücksKatze zu wehren versteht. Dieser wunderprächtige schwarze ZehnKiloKater brachte die Maus seiner Schwester als Geschenk mit. Ein kurzer Ausflug führte uns auch nach Essen, zur GedankenDüne. Genaueres dazu in Kürze bestimmt im SynchronUniversum. Essen wird bestimmt nochmal Ziel für mich, um die Zeche Zollverein und die Villa Hügel zu besuchen. Insgesamt war die Zeit da unten viel zu schnell vorbei. Übrigens ist die Sanierung der Kennedy-Brücke in Bonn jetzt im Großen und Ganzen fertig, nur noch ein paar RestArbeiten, die aber den Betrieb auf der Brücke nicht beeinträchtigen. Und so konnte ich auch nicht gucken, ob das „BröckeMännche“ schon umgezogen ist. Dieses soll ja dann seinen Allerwertesten gen Frankfurt strecken und auch die Beueler WaschFrau soll ihren Schuh in dieselbe Richtung werfen. Bis jetzt sind beide noch an der Beueler HochwasserschutzMauer heimisch. Und am Sonntag abend wurden wir in MV mit soooo einem schönen Licht begrüßt. Insgesamt ging die Überlegung sehr gut auf, antizyklisch sowohl nach Bonn als auch wieder zuryck zu fahren. Die ganzen Pälzer und NRWler, die wieder von den Küsten nach Hause wollten, standen kilometerlang im Stau – von der A2 über A7 bis hin zur A1 nördlich von Hamburg. Selbst auf der A20 klemmte die Säge noch 6km bis zum Kreuz Lübeck. Wir hingegen hatten eine einzige Langsamfahrstelle bei Heumar und konnten ansonsten ungehindert durchbrummen mit fünfmal schalten und zweimal bremsen.

Und nun ist schon Dienstag vorbei. Morgen gibts hier im PommerLand nochmal schwere  Gewitter und Durchzug einer gepflegten KaltFront. Mal schauen, was sich so photographieren läßt.