Besinnliche Weihnacht-

23 12 2013

 

heißt ersteinmal aus der Besinnungslosigkeit herauszukommen, zur Besinnung kommen, sich bewußt zu werden um die eigentliche Idee Weihnachten. Ein Kind ist uns geboren. Dieses kleine Kind, ein kleines Licht, das im grellen Konsumgeblende gottlob immer noch auffällt. Es ist so klein und leuchtet doch so stark in diese Welt hinein. Es leitet die Hirten, es lenkt die Schiffe, es steuert uns Menschen, die wir uns auf dieses zarte Leuchten einlassen. Weihnachten – das ist mehr als das Austauschen materieller Werte, ist eine Botschaft, die von diesem kleinen Kind ausgeht, vor dem sich jetzt die zumindest halbe Welt verneigt. Möge diese Botschaft gehört werden in den vielen Ländern, in denen Kanonendonner und Maschinengewehrfeuer und Kriegsgeschrei jedes Wort des Friedens übertönt. Im Süd-Sudan beginnt in diesen Tagen ein Morden und Schlachten, in einem Land,  das soviel Reichtum besitzt, daß es für alle seine Einwohner reichen könnte. Hunderttausende sind auf der Flucht. Es droht eine Katastrophe wie in den 90er Jahren in Rwanda. Vor diesem Hintergrund ist es um so wichtiger, daß die Friedensbotschaft von Betlehem von den Mächtigen im Sudan gehört wird, das Morden aufhört, bevor das ganze Land unrettbar im Chaos versinkt. JPEG Image (6616242)So wünsche ich Euch allen, die Ihr ab und an hier längsseits kommt, ein gesegnetes Weihnachtsfest von Pommern bis zum Pott, von der Ostsee bis zum Bodensee, von Trebel und Peene bis Sieg und Ruhr, Schlesien bis Schleswig. Seid und bleibt behütet und genießt die kommende Zeit.

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Vorbei…

28 12 2012

ist das Weihnachtsfest . Aber nicht nur das: wiedermal voll

Und der VollMond sieht hinter dem schnell ziehenden Gewölk recht gespenstisch aus. Weihnachten 2012, meine LeuchtturmWärterin und meinereiner waren in meiner alten Heimatstadt um uns dort bei meinen „alten Herrschaften“ gepflegt durchzufressen. Schon bei der Ankunft sahen wir ein Großaufgebot Polizei, Rettungswagen, Notarzt und Feuerwehr vor dem Nachbarhaus stehen. Ein Drehleiterwagen fuhr gerade weg vom Ort des Geschehens.  Erster Gedanke: Wohnungsbrand durch Kerzen im Christbaum. Wie sich aber dann herausstellte, als sich zu den weiß-roten, silber-blauen und roten Autos ein schwarzes gesellte, hat sich ein alleinstehender Bewohner das Leben genommen. Weihnachten ist eben auch so eine Zeit, in der viele Menschen an ihrer Vereinsamung so verzweifeln, daß sie keinen anderen Ausweg mehr finden als den, den dieser Mann nun gewählt hat. Er war bekannt im Haus und im Wohngebiet als ein freundlicher Zeitgenosse, der seine Nachbarn grüßte und ansonsten recht unauffällig war. Nach einem kleinen Spaziergang, den wir am Nachmittag unternahmen, waren sämtliche Autos von Notarzt, Feuerwehr und Polizei bereits weggefahren. Nur der schwarze Kombi stand immer noch vor der Haustür. Die Bilder, die mir von diesem Weihnachten unter anderen im Kopf bleiben werden, sind die einer von der Feuerwehr eingeschlagenen Fensterscheibe, zwei Männer in schwarzen Anzügen, die mit einem grauen Sack ins Haus gehen, das trübe Licht hinter dem BadezimmerFenster auf der 4. Etage dieses Hauses. Vorbei ist also nun auch das Leben dieses Mannes, der wohl in seinem Umfeld niemanden hatte, der ihm beim Kreuztragen half. Er brach unter seiner Last zusammen und ich wünsche ihm, daß er dort, wo er jetzt ist, keine Schmerzen körperlicher oder seelischer Art erleidet. Und ich wünsche uns allen, daß wir aufmerksam sind und auf unsere Nächsten achten, ein freundlicher Gruß im Treppenhaus, bei Bedarf ein Hilfsangebot, dem Anderen einfach das Gefühl zu geben, daß er nicht ganz allein ist…..





An der See ist Weihnachten…

22 12 2012

ein bißchen anders als inmitten großer Städte oder im Binnenland oder in den Bergen. Hier am Meer gehen die Gedanken zu den Menschen auf See, die zu Weihnachten irgendwo in der Welt unterwegs sind. Das sind Hochseefischer und die Seeleute der Handelsschiffahrt. Das sind die Rettungsmänner der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und die Seeleute der Küstenwache. Das sind die Besatzungen von Ölplattformen, Lotsenversetzbooten und Feuerschiffen. Sie alle tun Dienst auf See und sie alle tun Dienst für uns, die wir an Land das Licht von Betlehem erwarten. Hier von Land grüßen die Lichter der Leuchttürme die Frauen und Männer draußen auf See und lassen sie wissen, daß viele Menschen, die hier an der Küste wohnen in diesen Stunden an sie denken. page

Dieses wunderschöne alte Lied ist von Johannes Daniel Falk(1768 – 1826)  mit einer ebenfalls wunderschönen Melodie von Karl Löwe, die 1829 aufgeschrieben wurde.

Und so wünsche ich Euch allen, die Ihr ab und zu oder regelmäßig hier längsseits kommt ein gesegnetes WeihnachtsFest, die Erfüllung Eurer Wünsche (auch und besonders der nichtmateriellen) ,  wunderbare Stunden mit lieben Menschen, Zeit für ein gutes Buch, einen guten Rotwein, eine gute Zigarre, lange Spaziergänge und das Wahrnehmen des kleinen Lichts, das in dieser Zeit aus Betlehem erstrahlt. Seid und bleibt behütet auf Pellworm und Usedom, in Rostock und München, in Pommern und dem Saarland, Berlin und Bonn,  an Rhein und Ryck, Ruhr und Elbe.





Weihnachten an der See,

23 12 2011

ja, nun ist es fast soweit. Alles hetzt umher, um noch irgendwelche Geschenke zu jagen und zu verhaften, in den KaufHäusern und Märkten herrscht Endzeitstimmung und das RadauFernsehen mahnt zur ritualisierten Hektik. Es wird gekauft als wenn’s kein Morgen mehr gibt. Leute! Weltuntergang ist erst 2012! dann erst läuft der Maya-Kalender aus, bis dann geht die Astronomische Uhr in St. Nikolai in Stralsund noch,

Die Advents- und WeihnachtsZeit war eine Zeit der Stille, des Innehaltens, des Insichgehens – ja bis es mehr und mehr und fast ausschließlich darum ging, unbedingt große Geschenke machen zu müssen.

Wie mit grimm’gem Unverstand
Wellen sich bewegen!
Nirgends Rettung, nirgends Land
Vor des Sturmwinds Schlägen!
Einer ist’s, der in der Nacht,
Einer ist’s, der uns bewacht!
Christ Kyrie,
Du schlummerst auf der See.

Wie vor unserm Angesicht
Mond und Sterne schwinden!
Wenn des Schiffleins Ruder bricht,
Wo nur Rettung finden?
Wo denn sonst, als bei dem Herrn?
Sehet ihr nicht den Abendstern?
Christ Kyrie,
Erschein uns auf der See.

Einst, in meiner letzten Not,   Laß mich nicht versinken!
Sollt‘ ich von dem bittern Tod   Well‘ auf Welle trinken,
Reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, Deine Glaubenshand! …         

Johannes Daniel Falk, 1768-1826

Euch allen, die Ihr regelmäßig oder auch nur sporadisch mal bei mir anlegt, von Rostock bis München, von Berlin bis Essen, von HedwigHolzbein bis Sachsen, von Pommern bis zum Pott, von Usedom bis zum SchwarzWald, wünsche ich geruhsame WeihnachtsTage, schöne Spaziergänge, feines Essen und guten Wein.

Seid und bleibt behütet.

Ganz liebe Grüße vom Wolfgang aus der schönsten Hansestadt am Ryck.





Die jährliche Stromversorgung einer Großstadt

13 12 2011

…von ca 140.000 Haushalten wird alljährlich mit der Weihnachtsillumination an und in den Häusern verbraten. Das sind mal 500 Millionen Kilowattstunden. Und ich mach da auch ein bißchen  mit: zwei kleine Herrnhuter Sterne mit jeweils einem 2Watt- GlühLämpchen, also völlig unspektakulär. Daß es auch anders geht mit WeihnachtsLicht am Haus ist seit Jahren in der AdventsZeit in einem Dorf zwischen Neubrandenburg und Greifswald, in Neddemin zu bewundern. Täglich so gegen 16:00 bricht wohl dort fast die Stromversorgung zusammen wenn der HausHerr den HauptSchalter betätigt. So zieht ein 9m langer LichtSchlauch, wenn er mit Glühlampen bestückt ist, mal gut 140 Watt. Die StromRechnung der Familie wird wohl exorbitant sein aber das Haus ist schon ein Hingucker und ich will es Euch nicht vorenthalten, wo ich da ja regelmäßig vorbeifahre. Jedes jahr kommt irgendein neues leuchtendes Detail hinzu. In diesem Jahr ist es der blaue LichtSchlauch. Letztes Jahr waren es die Weihnachts- und SchneeMänner auf den ZaunPfosten. Ich denke, daß das wohl jetzt die letzte Ausbaustufe ist. Vielleicht gibt es ja auch in Eurer Region solche WeihnachtsFreaks, deren LichtHäuser Ihr in Euren Blogs mal zeigen könnt.

In dem Sinne wünsch ich Euch eine gute, besinnliche Zeit, frei von KonsumWahn, stickigen KaufHäusern, familiärem Zoff und – wenn Ihr noch ein kleines Geschenkchen sucht, dann guckt doch mal hier. Und weil wir grade beim Thema „Leuchten“ sind: dort gibt es sogar Taschen, Portemonnaies u.ä., welche in der Nacht leuchten. Sie sind aus fluoreszierender Plane genäht und absolute Unikate.

Und noch einen zum Thema Leuchten: in Schweden wird heute das LichterFest zu Ehren der Hl. Lucia gefeiert, deren NamensTag heute ist. Es ist eine WintersonnenwendFeier, denn nach dem Julianischen Kalender fiel diese auf den 13. Dezember.





Vier Kerzen leuchten für Euch

24 12 2010

Weihnachten 2010 ist in Vorpommern wie im fast ganzen Land richtig schön weiß. Ich wünsche allen meinen BesucherInnen wunderschöne WeihnachtsTage mit lieben Menschen, bei guten Gesprächen, feinem Essen und edlem Roten. Allen, die noch irgendwie unterwegs sein müssen eine gute Ankunft am ZielOrt. Seid und bleibt behütet, gerade an diesen Tagen und versucht, das Schöne dieser Zeit zu genießen.

Dieser Text von Elli Michler, der oft fälschlicherweise Rainer Maria Rilke zugeschrieben wird, paßt so sehr gut in diese Zeit. Und ich wünsche uns allen,gerade in diesen Tagen damit zu beginnen, Haß, Mißgunst und Rachegedanken zu transformieren in reines weißes Licht, Energie der bedingungslosen Liebe , das ab jetzt permanent aus uns leuchten möge und bis in die Ewigkeit reicht.

Hier fegt ein kalter NordOst mit Stärke 5-6, in Böen 7-8 übers Land und sorgt nach gut 25cm Neuschnee aus der Nacht für veritable SchneeVerwehungen auf den Autobahnen und Landstraßen. Und so hoffe ich, daß Ihr alle schon angekommen seid oder besser gar kein Auto mehr braucht heute abend.