Wieder „an Land“

15 01 2015

bin ich nach einer Rundreise über Berlin, Königsbrück, Fürth, München, Garmisch-Partenkirchen, Leutasch-Moos, Ibach im SchwarzWald, Bonn, Troisdorf, Mülheim/Ruhr. Die Woche in „meinen“ Alpenbergen tat mir gut, konnte ich doch wieder ein paar Höhenmeter gehen. Nun stelle ich mich auf eine längere Zeit Dienst ein, die nun folgt, kann aber von den sonnigen Tagen am Berg zehren. Nun, wo die Zeit der schweren Stürme erstmal durch ist, ein paar Tage schmuddligen Naßkaltwinters bevorstehen, kann ich es auch im warmen Bureau gut aushalten*grins*. turmMal schauen, was der diesjährige Winter meteorologisch noch so draufhat. Ein paar Tage Schnee und Kälte wäre auch hier nochmal schön, Schmuddelwetter hatten wir hier nun genug. Also haltet Euch wacker, seid und bleibt behütet!

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Ein Frühlingstag mitten im Januar

12 01 2015

schmolz die ohnehin nur dünne Schneedecke im Leutaschtal bis zu Unkenntlichkeit zusammen. Unten im Inn-Tal waren 20° und hier oben immerhin noch 12°C. Die Leutasch war plötzlich See-Feld und mein Vorhaben, meinen Abschiedsspaziergang ins Gaistal zu unternehmen, scheiterte an einem nicht mehr begehbaren Weg. Auch die Angelika, ihres Zeichens Wirtin von der Gaistalalm, schloß ihre Hütte an diesem Tag. Winterkaputt

In der Nacht und am nächsten Morgen gab es aber einen Wettersturz, die Temperatur sank wieder auf knapp unter Null und es setzte starker Schneefall ein, der hoffentlich für einen Neustart des Winters in der Leutasch sorgt. Und morgen abend bin ich s.G.w. wieder in meinem Land am Meer und wünsch Euch nun einen guten Wochenstart.





Zehn Tonnen Bronze singen in Mösern/Tirol

9 01 2015

…täglich für den Frieden zwischen den Anrainerländern des Alpenbogens. Täglich um 17:00 Uhr setzt sich die Friedensglocke, die größte freistehende Glocke des Alpenraums in Bewegung, zu mahnen und zu danken für die längste Friedensperiode seit Menschengedenken in der Region. Für ca. 7 Minuten schallt ihr Ruf durch das Inn-Tal und sie klingt sehr schön. MösernFriedensGlocke

InntalMöge sie noch lange für den Frieden singen, die Möserer Friedensglocke! Nicht nur den Frieden im Alpenraum sondern den Frieden in der Welt, der ja gefährdeter denn je scheint angesichts der islamistischen Greueltaten der jüngsten Zeit.

 





Im Winterwunderland

8 01 2015

 

kommt nun auch die Warmluft an, deshalb kann ich nur bestmöglich die Zeit hier draußen in der Natur nutzen. Das heißt einmal über die Skipiste rauf zur Rauthhütte. Die ist den ganzen Tag sonnenüberflutet und so breit, daß sich Tourengeher und Wanderer mit und ohne Schneeschuh nicht in die Quere kommen. Sie ist aber auch so steil, daß es zumindestens Spikes an den Stiefeln braucht, um dort überhaupt hochzukommen. Aber mit Spikes und Bergstöcken geht’s ganz gut. Rauf1Seit ein paar Jahren hat Hüttenwirt Andi eine Schäferhündin namens Emma, die dort oben Gäste und Hütte bewacht und aufpaßt, daß niemand die Hohe Munde verschiebt oder gar klaut. emmaHoheMundeNach eineinhalb Stunden da oben steig ich besser wieder ab, um einem Sonnenbrand im Gesicht zu entgehen. Will doch auch am Nachmittag nochmal ins Gaistal. GaistalalmDa die Sonne hier unten im Gaistal ganz zeitig am Nachmittag hinter Hoher Munde, karkopf und Hochwand verschwindet, können sich in den kleinen Bächen im Tal bizarre und wunderschöne Eisblumen bilden, die bei höherstehender Sonne wgschmelzen würden. EisrosenJetzt sind die Temperaturen schon leicht über dem Gefrierpunkt, so daß diese zarten Gebilde nun schon im wahrsten Wortsinne den Bach runtergegangen sind.





Der Erste Volle des Jahres!

5 01 2015

 

… und er ist dank der klaren, größtenteils wolkenfreien Luft in der Leutasch auf 1100m ü. NN wunderschön zu sehen:der erste vollmond 2015Und: Es geht wieder. Das leichte Wandern am Berg. Ich konntedas ganze letzte Jahr nicht trainieren, da es mir herztechnisch nicht so dolle ging. Das hat sich dann viel später als was ganz anderes rausgestellt, was sich aber ganz gut medikamentieren läßt. Und so konnte ich heute schonmal auf die WangAlm steigen. Als erster Nachmittagsspaziergang sozusagen. Wang1Auf der WangAlm steht eine im Winter unbewirtschaftete Hütte, von der sich ein wunderbarer Blick auf die umliegenden Berge bietet. Und das heute bei bestem Wanderwetter, tagsüber leichten Plusgraden und wie Ihr seht, wunderbarer Sonne. EisWang WangWolken Lawine is durch!

Die hier durchgerumpelte Lawine würde einen Menschen,ja sogar ein Auto in die Tiefe reißen. Deshalb sperrt die Bergwacht den Wanderweg solange, bis die Lawine abgegangen ist.





Kein Winter in den Bergen…

26 01 2014

Nun geht der erste Monat des Jahres 2014 zu Ende und es ist jetzt hier im Pommerland mehr Winter als in den Alpenbergen Tirols. In der Mitte des Monats konnte ich wieder ein paar Tage in „meinen“ Alpenbergen herumsteigen. Die Leutasch ist für mich schon so ein bißchen Zuhause und trotzdem gibt es immer wieder noch neue Ziele. Dieser Nichtwinter bot dir Gelegenheit, auf einen Berg zu steigen, auf den man im Winter nicht geht: den Jochberg, gelegen zwischen dem Kochelsee im Norden und dem Walchensee im Süden, einem Aufstieg von ca. 800Höhenmetern bis auf 17oo ü.NN. Und nach Winter sieht das hier ja wirklich nicht aus, oder? JochbergDer Winter kam dann kurzzeitig und sorgte für ca. 5cm Schnee im Tal und 40cm am Berg. Auf einem frisch verschneiten Weg ging es hinauf zur Oberbrunn-Alm. Dort oben lagen ca. 50cm Schnee, durch den das Gehen doch recht anstrengend ist. OberbrunnAlmDort oben war das Gewölk am Himmel gerade so stark, daß die Sonne geradeso noch hindurchleuchtete und so gelang es mir, Sonnenflecken zu photographieren. Ich dachte zuerst an Dreck auf dem Sensor, aber ein zweites Bild brachte Gewißheit: KEIN Dreck in der Kamera sondern wirklich Sonnenflecken, Eruptionen heißen Plasmas auf der Sonnenoberfläche. SonnenFlecken1Jetzt ist es hier im PommerLand winterlicher als in den Alpen. Hier sind selbst am Tage weniger als -10°C und in der Nacht gehts runter auf 15°, direkt über dem Boden knapp -20°, während dort gerademal 5° unter Null in der Nacht und 2° über Null am Tag. Und der Winter erschafft grazile Kunstwerke an Autofenstern und auf dem dünnen Eis des Greifswalder Boddens.EisblumeneiskristalleSingschwäneDer Gesang der Singschwäne ertönt kräftig an der Küste, sie warnen sich lautstark vor patrouillierenden Seeadlern und Füchsen. Und so wünsche ich Euch allen einen guten Start in die Woche, eine an- und aufregende Zeit.





Leutasch – tut mir gut…

30 09 2013

Nach meiner Malaise mit den Hüft- und Schultergelenken geht es doch besser am Berg als ich zu hoffen gewagt habe und so konnte ich auch schonmal einige etwas längere Runden in Angriff nehmen. Eine davon ging über den Mittagsstein und den Zäunlekopf, eine Strecke, die recht steile Wurzelsteige und einen steinigen Aufstieg bereithält und mit phantastischen weiten Blicken in die Tiroler Berglandschaft belohnt. OberbrunnAlm1 OberbrunnAlm2Bilderbuch-Alpen mit AlmKühen, Enzian und urigen Almwirtschaften, wie hier die Oberbrunn-Alm, wo, wenn man nich aufpaßt, einen der Wirt mit Obstler abfüllt und man dann leicht trummbunken den Abstieg bewältigen muß. Zurück im Tal am Gießenbachparkplatz hat man dann ca. 750 Höhenmeter in den Beinen.