gar merkwürdige Vorgänge…

4 07 2012

spielen sich hinter diesen Mauern ab:

Nein nein nien nicht hinter denen der ElbPhilharmonie, sondern hinter denen eines der alten Speicher in der Hamburger Speicherstadt. Dort befindet sich – wer hätte es geglaubt – eine 10.000Einwohner-Stadt im Maßstab 1:87, mit einer unglaublich guten Verkehrsanbindung per Bahn und einem eigenen Großflughafen par excellence. Diese Stadt liegt irgendwo zwischen Harz und Alpen. Dazu aber später. Erstmal rein in die WunderWelt, wo immer noch Fussi-Fieber herrscht. Im Stadion treffen sich die Lokal-Kämpen von HSV und St.Pauli – und vor der Arena? Richtig! Da gibts Dresche von ein paar aus dem Ruder gelaufenen Paulianern und der Hamburger Stadtförsterei, die mit schwerem Gartengerät aufgefahren ist. Damit das auch alle sehen können, haben die Veranstalter die Großbildwände von der Fussi-EM noch aufgebaut gelassen. Auf der größten H0-Eisenbahnanlage der Welt, die es im Miniaturwunderland zu besichtigen gibt, passieren einige lustige Sachen, die ob der Kleinheit gar nicht sooo leicht zu entdecken sind. Zum Beispiel eine Demonstration der AlpenNudisten FÜR schnelleren Klimawandel und globale Erwärmung. „Barfuß die Gletscher schmelzen“ so das Ziel der FKK-Wanderer. Andererseits mußten die Alpenbauern ihre Kühe schon von der Alm treiben, da die Herden von aus dem Süden einwandernden FremdViechern irritiert werden. Und die Gletscher- Abfahrer sind ob des obskuren Treibens in den Bergen so perplex, daß es zu vermehrten Skiunfällen kommt. Die Bergrettung muß ausrücken um die Berge zu retten oder die Retter zu bergen oder so.

Aber zurück zum eingangs erwähnten 10.000-Einwohner-Städtchen Knuffingen, dessen Bürger aus dem ständigen Rumnörgeln und Ningeln der Flughafen-Anrainer von München, Mainz, Köln/Bonn und Frankfurt Profit – und den unfähigen Berlin-Brandenburgischen FlugplatzbauStümpern ein Schnippchen schlagen. Die haben mal eben frech 2011 einen Großflughafen in Dienst gestellt, der durch die klasse Bahnanbindung auch mal nicht ausschließlich aus der Luft zu erreichen ist. Ein Flugplatz mit allem Komfort – und … das Flugwesen entwickelt sich, Genossen Bauern! Damit sind auf Schlag alle Großflughäfen in Süd- und Südwestdeutschland überflüssig, deren Außerdienststellung nur noch eine Frage der Zeit.  Zu Ehren der ehedem erfolgreichen deutschen Flughäfen vom Franz-Josef-Strauß-Airport München  bis zum Innenstadtflugplatz Berlin-Tempelhof hat die Knuffinger Fluchhafen-AG auf der alten Landebahn des Regionalflugplatzes eine der letzten Ju52 abgestellt. Knuffingen ist eine BoomTown erster Güte und deren Einwohner sind auch immer für einen groben Scherz zu haben. So haben sie jüngst ihre Ordnungsamtsleiterin wirkungsvoll an der Fahrt zum Dienst gehindert.

…und so konnte die StadtJugend sich ungehindert und unverfolgt mit folgendem groben Unfug am Parkhaus des Flughafens vergnügen. Aber wieder zu ernsteren Themen, die alle auch Themen der größtem Modelleisenbahnanlage der Welt sind. Die Graslandschaften zur Rinderhaltung sind mittlerweile von Frankreich aus über Rheinland bis nach Pommern und Schleswig-Holstein schwer wannuckiverseucht. Die Verluste an Milchvieh werden dank mutierter Riesenwannuckis langsam zu einer wirtschaftsgefährdenden Größe.  In Schweden auf Schloß Grips-Holm haben die Wissenschaftler ihren Grips angestrengt und eine Technik zur Marktreife gebracht, die es ermöglicht, die riesigen Seegraswiesen an der schwedischen OstKüste zu nutzen: Die Kuh ist vom Eis, die Technik ausgereift, die unter strenger Geheimhaltung entwickelt wurde. Einmal am Tag tauchen die See-Kühe auf, um auf dem jetzt noch als Fährschiff getarnten Großmelkstand FrischMilch gegen FrischLuft zu tauschen. Anschließend gehen sie wieder zum Grasen auf ihre SeegrasWiesen ca 8m unter Wasser. Vorteil: die Milch ist gleich auf ca 6°C gekühlt da unten. Es wird nur noch einmal am Tag gemolken. Und Wannuckis? Die sind da unten kein Thema. Und ich kann versichern, kein Gras von dem Deich da unten geraucht zu haben, aber so richtig herumalbern muß eben ab und zu sein.

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4 responses

5 07 2012
synchronuniversum

Ach mein Herz, auch wenn ich dort sicher nicht glücklich gewesen wäre, ein bisschen tuts mir jetzt schon leid, dass ich das nicht gesehen hab. Eine wunderprächtige Geschichte hast du daraus gezaubert – und meine Favs sind die SeeKühe 😉
Tschülp & Kuss
dein Spatz

5 07 2012
Himmelhoch

Wolfgang, bei meinem bisher einzigen Besuch in diesem Wunderland habe ich wohl ca. 6 Stunden dort wundernd zugebracht – ich war fasziniert. Und die hatten damals noch sooooooooo viel in Planung. Den Flughafen habe ich schon erlebt – gleich nach Inbetriebnahme. Ich denke, wenn ich mit Anna nach Hamburg fahre und das Wetter schlecht ist, dann landen wir dort – 100pro. – Ich fand die kleinen Nackten beim Sonnen auch herrlich – und irgendwo waren auch solche, die für Nachwuchs für das Wunderland gesorgt haben. – Jaja, so sind sie, die erwachsenen Kinderköppe!
Mit Gruß von mir

8 07 2012
Karin v.N.

Es plätschert draußen hier am Niederrhein heftig und darum klick ich mich gerade durch die Blogs von lieben Menschen und….was seh ich da? Du warst im Mini-Wunderland in Hamburg! Dieses Paradies für große und kleine Kinder hab ich schon zwei Mal besucht und bin jedes Mal total hin und weg.
Man muss glaube ich zig Mal dort mit viel Zeit und sehr wachen Augen verweilen, um all die vielen niedlichen Details überhaupt wahrzunehmen!
Ein schönes Déjà-vu war das gerade!
Ich wünsche Dir und Deiner Leuchtturmwärterin ein schönes Wo.-Ende !
Liebe Grüße
Karin

11 07 2012
Träumerle Kerstin

Wie geil ist das denn? Lachen muss ich über die Nudisten. Herrlich, ich mag solche Minilandschaften. Liegt vielleicht daran, dass wir als Mädchen früher mit dem Puppenhaus gespielt haben. Ich schau heut noch gern in fremder Leute Fenster, wenn das Licht brennt. Und genauso geht es mir mit Modellbauten. Einfach schön anzuschauen, da gibt es so viel zu entdecken.
Danke für diesen Beitrag.
Liebe Grüße von Kerstin.

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