Auf ein neues…

1 01 2012

Ganz schnell, wie ich fand, ist das nun Jahr 2011 vergangen, es war gespickt mit so vielen Ereignissen, hoffnungmachenden, enttäuschenden und leider auch vielen traurigen. Das ging los mit dem GAU in Fukushima Anfang März. In dem Jahr wohnen erstmals über 7 Milliarden Menschen auf der alten Mutter Erde.  Das letzte war nun der Tod der kleinen Katharina, die am Kap Arkona einfach nur die wunderschöne SteilKüste sehen wollte, an einer Stelle, an der ich auch schon am Strand gesessen und dort photographiert habe. Mit meiner LeuchtturmWärterin bin ich ganz leise an der windstillruhigen See in das 2012er Jahr hinübergeschwebt. Wir konnten wunderschöne FeuerWerke genießen, die in weiter Entfernung von Lubmin bis Greifswald zu sehen waren. Auf Rügen war es ganz still. Dort wurde in Gedenken an den tödlichen Unfall auf laute Knallerei verzichtet. Es war wunderschön dort draußen am Strand bei Loissin.

In Tokyo wackelte heute nacht schonmal wieder die Erde mit Stärke 7 auf der RichterSkala, während hier die bunten Feuerwerke den Himmel erhellten. 2012  beginnt also mit einem Versuch der alten Mutter Erde, sich die Menschen sprichwörtlich abzuschütteln.  Wir sind also drin im Jahr 2012 und es geht weiter wie eh und je. Es wirft viele Fragen auf, dieses noch so junge Jahr: Was passiert wohl in der Straße von Hormus? –  Der SpritPreis geht stramm in Richtung Zwei Euro? – Fliegt uns in diesem Jahr der Euro um die Ohren? –

Was auch immer passiert: Früher ging es mal darum, dafür zu sorgen, daß das Feuer nicht ausgeht. Und wir sind auf dem besten Wege, da wieder anzukommen. Will sagen, wir werden in nicht allzuferner Zukunft wieder den Hauptteil unseres Einkommens für das sprichwörtliche Täglich Brot ausgeben müssen. Immer mehr Leute in D-Land werden mit ihrem Einkommen nicht auskommen.  Die „guten Zeiten“ sind vorbei. Jetzt beginnen die besseren. Es wird hoffentlich noch ein paar Jahre gut gehen, bevor der „soziale Frieden“ auch großflächig kippt.

Nichtsdestotrotz: Im neuen Jahr will ich wieder mehr Zeit zum Photographieren, zum Radfahren, zum Reiki, zum Wandern in Anspruch nehmen, größere ZeitFenster freischaufeln, als es im vergangenen Jahr möglich war, mit meiner LeuchtturmWärterin mal wieder auf den Turm der Greifswalder Oie und den von Pellworm steigen, den Oberrhein besuchen, und auch kleine ZeitFenster besser nutzen für das Freikratzen oxidierter Kontakte in meinem Umfeld, für das Erleben von Schnee und Eis, Blüten und Knospen, Wasser im und in der See, buntes Laub und Rauhreif.

Euch allen, die hier verweilt wünsche ich ein an- und aufregendes Jahr, in dem Ihr Eure Pläne verwirklichen könnt, gesegnet und behütet bleibt, den Klippen, Fährnissen und Untiefen ausweichen und immer in tiefem Fahrwasser Euren Zielen näherkommen könnt.Auf daß Euch das Glyck am Ryck und wo immer Ihr seid treu bleibt, ihr immer ne Mark(oder EURONE) mehr im Portemonnaie habt, als Ihr braucht.