RheinLandRitt

7 06 2011

Das erste Mal seit 11 Monaten setzte uns‘ bigi ihren Fuß wieder auf rheinländischen Boden, in ihre alte HeimatStadt Bonn. Diese Stadt empfing sie mit genau dem Wetter, mit dem sie am wenigsten klarkommt: schwüle 30°C . Und so waren wir nur auf dem HauptMarkt am RatHaus(das ist jetzt wunderschön saniert und selbst jetzt waren noch Bauleute am Geländer der FreiTreppe zugange und brachten BlattGold auf) Auf dem Markt haben wir uns wieder mit einer WagenLadung KnoblauchPfeffer eingedeckt, die nun wieder ein Jahr reichen muß. Der Bonner KräuterHöker staunte nicht schlecht, als wir ihm den gesamten Bestand abkauften. Der zückte sofort sein Telephon und ließ seine Frau Nachschub heranbringen. Wir konnten bei bei ganz lieben Menschen im benachbarten Asbach wohnen. Hier also nochmal ganz herzlichen Dank liebe Christiane und lieber Jürgen. Und wir haben bis in die Nacht geklönt, haben phantastisches WetterLeuchten und Gewitter beobachtet, uns mit Christiane über ihre JagdErfolge bei der MiniBücher- Tauschbörse gefreut, wurden AugenZeuge, wie erfolgreich sich eine witzige SpitzMaus gegen eine völlig verdutzte GlücksKatze zu wehren versteht. Dieser wunderprächtige schwarze ZehnKiloKater brachte die Maus seiner Schwester als Geschenk mit. Ein kurzer Ausflug führte uns auch nach Essen, zur GedankenDüne. Genaueres dazu in Kürze bestimmt im SynchronUniversum. Essen wird bestimmt nochmal Ziel für mich, um die Zeche Zollverein und die Villa Hügel zu besuchen. Insgesamt war die Zeit da unten viel zu schnell vorbei. Übrigens ist die Sanierung der Kennedy-Brücke in Bonn jetzt im Großen und Ganzen fertig, nur noch ein paar RestArbeiten, die aber den Betrieb auf der Brücke nicht beeinträchtigen. Und so konnte ich auch nicht gucken, ob das „BröckeMännche“ schon umgezogen ist. Dieses soll ja dann seinen Allerwertesten gen Frankfurt strecken und auch die Beueler WaschFrau soll ihren Schuh in dieselbe Richtung werfen. Bis jetzt sind beide noch an der Beueler HochwasserschutzMauer heimisch. Und am Sonntag abend wurden wir in MV mit soooo einem schönen Licht begrüßt. Insgesamt ging die Überlegung sehr gut auf, antizyklisch sowohl nach Bonn als auch wieder zuryck zu fahren. Die ganzen Pälzer und NRWler, die wieder von den Küsten nach Hause wollten, standen kilometerlang im Stau – von der A2 über A7 bis hin zur A1 nördlich von Hamburg. Selbst auf der A20 klemmte die Säge noch 6km bis zum Kreuz Lübeck. Wir hingegen hatten eine einzige Langsamfahrstelle bei Heumar und konnten ansonsten ungehindert durchbrummen mit fünfmal schalten und zweimal bremsen.

Und nun ist schon Dienstag vorbei. Morgen gibts hier im PommerLand nochmal schwere  Gewitter und Durchzug einer gepflegten KaltFront. Mal schauen, was sich so photographieren läßt.





Datt Bröckemännche…

17 12 2009

… hab ich dann heute doch noch gefunden, obwohl es von der KennedyBrücke doch recht weit entfernt ist. Ursprünglich reckte es den Allerwertesten vom Strompfeiler auf der Bönnschen Seite nach Beuel unter Hinweis, daß die Bonner die Brücke fast allein finanziert  haben.  Die Beueler revanchierten sich mit einer keifenden schuhwerfenwollenden WaschFrau, dem BrückenWeibchen an „ihrem“ StromPfeiler.

Nach einer bewegten Geschichte, Zerstörung der alten Rheinbrücke 1945 im Krieg und des Brückenmännchens 1960 durch ein paar postpubertäre Lömmel aus Beuel und der derzeitigen Sanierung der 1949 errichteten neuen RheinBrücke, der KennedyBrücke, befinden sich beide Skulpturen an der HochwasserschutzMauer auf der „schääl Sick“ also auf der Beueler Seite. Dort bleiben sie aber nicht. Sie ziehen wieder an die landseitigen Pfeiler der KennedyBrücke: datt BröckeMännche auf die Bonner Seite und das keifende Waschweib auf die Beueler Seite. Das Brückenmännchen streckt dann seinen Achtersteven dann nicht mehr gen Beuel, sondern nach Frankfurt am Main. Watt datt dann wohl bedeutet, das wissen die Bönnschen wohl dann selbst.