Sonne und Meer

3 04 2013

… und der alte Leuchtturm von Warnemünde, der bereits 1898 in Dienst gestellt wurde, damals noch mit Petroleum befeuert. Das Feuer steht 34,25m über mittlerem Wasserstand und hat eine Tragweite von ca. 20sm. Turm1

Meine LeuchtturmWärterin und ich hatten am Nachmittag einfach mal Bock auf Ostsee, auf Leuchtturm und und ein Treffen mit einer lieben Freundin, die über Ostern in ihrer Rostocker Heimat unterwex war. Die Sonne am mecklenburgischen Himmel spendete viel Licht aber kaum Wärme aufgrund des immer noch anstehenden NordOstWinds, aber dafür gab es wunderbar klare Luft, die diesen mecklenburgischen Himmel in einem prächtigen Blau präsentierte. Türme und Wärterinnen

Von dem hellen SonnenLicht konnten wir gar nicht genug abbekommen, angesichts des langen grauen Winters fast ohne Sonnenlicht. Wenn nun noch endlich noch etwas Wärme dazukommt und der NordOst den dauernden Kaltlufttransport zu uns beendet, dann ist doch alles schick! Schick war auch der SonnenUntergang dort am Meer, auch wenns dann recht kalt wurde.Sonnewech

Danke liebe bigi, danke liebe Sandrina für diesen wunderbunten Nachmittag. Das nächste Mal dann hoffentlich mindestens 10Grad mehr und weniger Malaise in den Knochen.

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Das alte Jahr verabschiedet sich langsam…

30 12 2012

…und wir, meine LeuchtturmWärterin und ich sind nochmal nach Rostock an die mecklenburgische Küste gefahren. Mit dem Jahr 2012 endet wohl auch die Geschichte dieses Schiffes im Rostocker Stadthafen: MS Georg Büchner. Sie ist 1951 als Fracht- und Passagierschiff in Belgien in Dienst gestellt worden und fuhr von 1967 bis 1977 noch im Liniendienst bei der Deutschen Seereederei Rostock, für die sie bis 1991 noch als stationäres Ausbildungsschiff diente. Die Stadt Rostock kaufte sie 1991 für eine Mark, um sie vor der Abwrackung zu bewahren. Sie lag bis 2003 in Rostock Schmarl als Ausbildungsschiff und wurde dann in den Stadthafen verholt für ihre letzten Dienstjahre als schwimmendes Hotel. 5Millionen Euro wären nötig, um sie schwimmfähig zu halten und da es keinen Interessenten gibt, der soviel Geld auszugeben imstande ist, wird sie im Januar ihre letzte Reise nach Klaipeda antreten, wo sie dann den Weg alles Irdischen nehmen wird. 2012GeorgBüchner Im Rostocker Stadthafen spielt sich derzeit noch ein anderes Drama ab. Der größte deutsche Eisbrecher „Stephan Jantzen“ liegt noch immer im Stadthafen Rostock, ist aber durch die Machenschaften mehrerer geldgieriger Heuschrecken mittlerweile im Innern so verwüstet worden, daß es praktisch keine Zukunft mehr gibt für dieses in Ehren gealterte Schiff, das bereits 2006 vom Stralsunder Wasser- und Schiffahrtsamt außer Dienst gestellt wurde, gibt. Es sollte schon zur Verschrottung aus dem Hafen geschleppt werden, aber nun streiten sich erstmal wieder die Anwälte der besitzbeanspruchenden Parteien in den USA und Deutschland. Ergebnis offen – aber die Jantzen ist wohl nicht mehr zu retten. Aber wir sind ja auch nach Rostock gekommen, um das alte Jahr an der mecklenburgischen Küste zu verabschieden, beginnend im SchokoladenHaus „dePrie“ am Stadthafen. Dort gibt es die wohl allerbeste Trinkschokolade, von der eine kleine Tasse ausreicht, um einen veritablen KakaoFlash auszulösen. Eine große Tasse davon würde man kaum schaffen.  Ursprünglicher Plan war übrigens, die „EisZeit“ im „Erlebnisdorf Rövershagen“ anzuschauen, eine Eisskulpturenausstellung, die aber an diesem Tage so überlaufen war, daß es ohne klaustrophobischen Kasper unmöglich war, dort hineinzukommen. Das einzige, was wir da noch ansehenswert fanden, war die größte Kaffeekannensammlung der Welt, die sich dort über alle Wände der großen Halle zog. Im Innern dieser Halle Unmengen überteuerten Krimskrams, den wirklich niemand braucht und der größtenteils seinen Zweck erfüllt hat, wenn er an der Kasse bezahlt wurde. Der schiere Touri- Nepp, um den man einen großen Bogen machen sollte! Die Eisskulpturen aber sind wirklich sehenswert und wir werden es an einem Werktag nocheinmal versuchen. schokoMit Sandrina und bigi ging es an den breiten Strand von Warnemünde, wo wir den drittletzten SonnenUntergang des Jahres bei recht milden Temperaturen genießen durften. Wunderbares Licht von der Sonne und von den leuchtenden Türmen auf der Mole und an Land. Trotz gefühlter tausend Menschen am Strand war es eine schöne ruhig, feierliche Stimmung. Danke liebes Universum, liebes Synchronuniversum für diese schönen Stunden.  2012See am Abend2012LeuchtturmN8