Frischluft im Lande….

9 07 2015

nach der brütenden Hitze der vergangenen Tage ist nun seit einiger Zeit wieder viel Luft waagerecht unterwegs. Die vielen Gewitter, die in fast ganz Deutschland wieder zu erheblichen Schäden geführt haben, waren hier oben im Nordosten nur noch in Resten vorhanden. Diese Reste reichten aber für ein paar wunderschöne Blitzfeuerwerke am Himmel, die gottlob hier alles in Ruhe ließen. Regen gab es in dem Zusammenhang mal schlappe 0,3 Liter pro Quadratmeter, wo im Raum Bonn taubeneigroße Hagelkörner herunterklönkerten. zweiblitzeüberwasserwolkenblitzDie Wärme des Wochenendes hat zumindestens bei uns hier oben die Wassertemperaturen ordentlich erhöht und ich war kurz vor diesem Gewitter auch nochmal drin, im badewannenwarmen Wasser am Lubminer Strand. Dann zog das aber recht schnell aus West kommend auf, worauf ich dann doch lieber raus bin, aus dem Wasser. Mit der Kamera im Anschlag hab ich dann die Wolkenbilder beobachtet und hier unten rehts ist sogar eine kleine Böenwalze zu erkennen. collage

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Winter an der See…

2 03 2011

Ja, es gibt noch eine Menge mehr oder weniger aufgeschobenen Eises am Strand der Prorer Wiek. Im PommerLand ist zur Zeit die Wirtin des Cafés „Weltenall„, Entdecckerin des Gamuppels zu Gast und sie war mit auf Tour nach Rügen. Erste Station war der wohl schönste SandStrand von Rügen an der Prorer Wieck, auf den sich beim letzten Nordoststurm  fast meterdick das Eis schob, das sich in der zweiten Februarhälfte in den küstennahen- und Boddengewässern neugebildet hatte.

 

und hinter diesem schönen Strandabschnitt liegen die steingewordenen Hinterlassenschaften zweier Diktaturen in D-Land: Einst als Seebad der 20.000 vom Architekten Clemens Klotz(nomen est omen) konzipiert, auf der Weltausstellung 1936 in Paris sogar ausgezeichnet, wurde bei der Bauausführung doch an allen Ecken und Enden eingespart und wegrationalisiert. Übrig blieb ein monumentaler Zweckbau, der seiner eigentlichen Bestimmung nie diente und nach einer zwischenzeitlichen Nutzung als Massenquartier für die Flüchtlinge und Ausgebombten des Zweiten Weltkrieges mehrere große Militärdienststellen bis in die beginnenden 90er Jahre beherbergte. Jetzt stehen die Häuser größtenteils leer, sind im Grunde Ruinen und ich finde, sie sollten, da sie wirtschaftlich kaum zu betreiben sind, abgrissen werden. Dieser schöne Landstrich zwischen Binz und Mukran hätte es längst verdient, dieser baulichen Sünde enthoben zu werden.

Zweite Station war Saßnitz, die alte HafenStadt zwischen Prorer und Tromper Wiek, an deren SteinStrand viele HühnerGötter liegen, die man bei genauerem Hinsehen auch findet, obwohl sooo viele Leute nach ihnen suchen.