Sie sind wieder da!

25 05 2013

Am 9. November des vergangenen Jahres hatten ein paar Nazis sämtliche Stolpersteine aus dem Greifswalder Pflaster gerissen. Sie wollten verhindern, daß das Gedenken an die aus Greifswald deportierten und ermordeten Juden aufrechterhalten wird. Womit sie nicht rechneten, das war die Reaktion der Greifswalder Bürger. Innerhalb kürzester Zeit spendeten Bürger und Freunde unserer Stadt soviel Geld, daß noch im November der Auftrag an Gunter Demnig, den „Erfinder “ der Stolpersteine rausging, diese Steine zu ersetzen. Am Donnerstag der Woche war es dann soweit. Während eines Gedenkweges durch die Stadt wurden die fehlenden Steine wieder eingesetzt. Den jüdischen Bürgern der Stadt wurden ihre Namen zurückgegeben. Steine wieder daUnd jetzt am Ende der Rapsblüte wurde wieder ein Befall der RapsKulturen durch den gefährlichen Rapsglanzkäfer festgestellt. Meistens in grünlicher und/oder schwärzlicher Färbung befällt er BlütenKnospen und Blüten und läßt sich prinzipiell nur mit hohen Dosen Pyrethroiden im Zaum halten. Sie beginnen unter Einwirkung des Insektizids zu torkeln. Hier seltene Photodokumente, wie das alte Schadinsekt in einen vorpommerschen Rapsacker einfällt*grins*rapsglanzkäferJetzt ist die RapsBlüte hierzulande fast durch und der kommende Regen am heutigen Sonnabend tut den RapsPflanzen gut, die nun die ersten Schoten ausbilden. In der kommenden Woche soll es dann endlich wärmer werden, reichlich Sonnenschein hatten wir ja auch während der Kälte der letzten Tage.





VIERHUNDERT MENSCHEN SAGEN:

21 11 2012

 

Vierhundert Menschen gingen, angeregt durch den „Arbeitskreis Kirche und Judentum“ des KirchenKreises Pommern der NordKirche  die Orte in Greifswald ab, an denen StolperSteine lagen und auch bald wieder liegen werden. Der Rundgang begann halb Fünf in der Gützkower Straße 39 und erreichte alle Standorte der Steine in der Brüggstraße, in der Loefflerstraße,  am Pharmakologischen Institut, in der Domstraße.





ganz still gegen Nazis…

15 11 2012

 

…und deren nächtlichen StolpersteinKlau leuchten immer mehr kleine Lichter in der Greifswalder Innenstadt. So haben sie es sich nicht gedacht, die Herren Nazis, daß eine ganze Stadt darauf achtet, daß die Lichter in der Nacht brennen und wieder angezündet werden, sollte der Wind (oder jemand Anderes ) sie auspusten.

Diese Lichter stehen am PapierHaus in der Brüggstraße, an der Loeffler-Straße 3 und an der Loeffler-Straße 23

Auch wenn die Wunden im Trottoir provisorisch verschlossen wurden, weil die Stadt ihrer Sicherungspflicht nachgekommen ist, werden die Lichter an den Stellen weiterbrennen – bis neue Stolpersteine gelegt werden. Und die Bürger dieser Stadt sorgen in einer Geldsammlung dafür, die auch aus anderen Städten wie Berlin und Hamburg mit unterstützt wird. Noch vor Jahresende werden die neuen Steine da sein, so der Künstler Gunter Demnig aus Köln.