Kein Winter in den Bergen…

26 01 2014

Nun geht der erste Monat des Jahres 2014 zu Ende und es ist jetzt hier im Pommerland mehr Winter als in den Alpenbergen Tirols. In der Mitte des Monats konnte ich wieder ein paar Tage in „meinen“ Alpenbergen herumsteigen. Die Leutasch ist für mich schon so ein bißchen Zuhause und trotzdem gibt es immer wieder noch neue Ziele. Dieser Nichtwinter bot dir Gelegenheit, auf einen Berg zu steigen, auf den man im Winter nicht geht: den Jochberg, gelegen zwischen dem Kochelsee im Norden und dem Walchensee im Süden, einem Aufstieg von ca. 800Höhenmetern bis auf 17oo ü.NN. Und nach Winter sieht das hier ja wirklich nicht aus, oder? JochbergDer Winter kam dann kurzzeitig und sorgte für ca. 5cm Schnee im Tal und 40cm am Berg. Auf einem frisch verschneiten Weg ging es hinauf zur Oberbrunn-Alm. Dort oben lagen ca. 50cm Schnee, durch den das Gehen doch recht anstrengend ist. OberbrunnAlmDort oben war das Gewölk am Himmel gerade so stark, daß die Sonne geradeso noch hindurchleuchtete und so gelang es mir, Sonnenflecken zu photographieren. Ich dachte zuerst an Dreck auf dem Sensor, aber ein zweites Bild brachte Gewißheit: KEIN Dreck in der Kamera sondern wirklich Sonnenflecken, Eruptionen heißen Plasmas auf der Sonnenoberfläche. SonnenFlecken1Jetzt ist es hier im PommerLand winterlicher als in den Alpen. Hier sind selbst am Tage weniger als -10°C und in der Nacht gehts runter auf 15°, direkt über dem Boden knapp -20°, während dort gerademal 5° unter Null in der Nacht und 2° über Null am Tag. Und der Winter erschafft grazile Kunstwerke an Autofenstern und auf dem dünnen Eis des Greifswalder Boddens.EisblumeneiskristalleSingschwäneDer Gesang der Singschwäne ertönt kräftig an der Küste, sie warnen sich lautstark vor patrouillierenden Seeadlern und Füchsen. Und so wünsche ich Euch allen einen guten Start in die Woche, eine an- und aufregende Zeit.





Der Goldene Oktober

21 10 2012

 

…scheint in Greifswswald vorbei zu sein. Er hat uns noch einmal wunderschöne HerbstFarben geschenkt und wer heute noch SonnenWärme antreffen sollte – genieße sie, denn die Meteorologen haben ab jetzt stetig sinkende Temperaturen geproggt, Ende nächster Woche durchweg nur noch einstellige Werte. Der November macht schonmal Probelauf…

Deshalb, bevor ich jetzt zum Dienst schreite, Euch allen einen schönen herbstbunten Sonn(en)tag.





Neues WappenTier für Deutschland:

27 03 2012

In Zeiten von immer größer werdenden Rettungsschirmen, immer höheren Bürgschaften für die Euro-Rettung geht jetzt eine Anfrage in den Bundestag, ob nicht dieses possierliche Tier neues Wappentier werden sollte. Der alte Adler paßt nicht mehr wirklich.

Warum nun ausgerechnet KÄNGURUH? Ja ganz einfach: Deutschland ist wohl das einzige Land in Europa, in dem mit leerem Beutel noch soooo große Sprünge gemacht werden. Alles auf Pump. ESFS und ESM, die beiden Euro-Rettungsschirme werden immer größer mit dem Steuergeld der Bürger. Die Leute haben effektiv immer weniger Geld in den Taschen und müssen trotzdem für alles mögliche immer mehr zahlen. Die Benzinpreise steigen immer schneller und der Staat frohlockt ob seiner höheren Einnahmen aus Mineralöl- und Umsatzsteuer, welche dann glatt für die EuroRettung „investiert“ will meinen verbrannt werden. Gestern noch bekundet die Kandisbunzlerin noch lautstark, daß niemals mehr als 500Mrd Euro als Bürgschaft zur EuroRettung bereitgehalten werden. Und heute?  Wenn ein Politiker/eine Politikerin das Wort NIEMALS gebraucht, dann wird wie so oft auch diesmal das ganze Gegenteil eintreten. Jetzt sind es 700Mrd und es gibt schon genug Prophezeiungen, die auf 1000Mrd hindeuten. Das sind sowieso Zahlen jenseits der Vorstellungsgrenze, da kommts auf einn paar Milliarden mehr eh nicht mehr an.

Aber zuryck zu den Känguruhs: Es kam so, daß meine LeuchtturmWärterin und meinereiner aus unseren virtuellen BlogHütten in die reale Blogosphäre nach Gettorf zur GZi und zu Herrn RundumKiel. Dort war Klönschnack bis MitterN8 und Phase10spielen angesagt, Herrn Hund Anton ins Koma kraulen, Hühner und Kanaris gucken, BaumWannuckis photographieren. Der Sonnabend war dann DER Tag für den ziemlich großen Zoo zu Gettorf. Da sind wir dann auch schon wieder bei den Känguruhs: Das erste Mal in meinem Leben konnte ich sehen, daß sie was im Beutel hatten: Wie immer : RAUFKLICKEN macht das Bild größer. Frau Känguruh war sehr kooperativ und ließ uns ihren Nachwuchs ausgiebigst beobachten und photographieren. Kilkenny The Cat sitzt vor mir auf dem SchreibTisch und guckt auch Känguruhs. Ein gern angenommenes Extra dieses Zoos ist der Verkauf von Zwieback am Eingang, den fast alle Tiere den Besuchern aus der Hand fressen und dies auch dürfen. Die Kamele mögen ihn genauso gerne wie die hier auch von bigi photographierten NasenBären. Letztere nehmen den Zwieback ganz vorsichtig mit der Hand ab und knuspern ihn dann genüßlich aufUnd auch in der begehbaren PapageienVoliere kann man Zwieback an die dort wohnenden Herrschaften austeilen. Zum Dank lassen sich die Aras, Kakadus und Sittiche auch photographieren. Es gibt auch Zebras in Gettorf. Eines von ihnen namens Getti ist zu bigi ausgewandert und freut sich auf einen Besuch des ZebraHengstes TamTam im Herbst. Neidisch beobachteten die Gettorfer Zebren den Weggang ihrer Kollegin.Zum Schluß nur noch zwei HornViecher: eins vor und eins hinter dem Zaun. Mit freundlicher Genehmigung der TierPhotographin bigi, die das Geschehen beobachtete. Und gaaaanz lieben Dank den beiden Gettorfern Gesa und Michael, die uns diese schönen Stunden ermöglichten.   —   Sie chauffierten uns sogar am folgenden Tag nochmal an die Kieler Förde. Dazu später mehr.