Ganz kurz mal Sonne

23 02 2013

hier an der pommerschen OstseeKüste, meine LeuchtturmWärterin und ich nahmen uns gestern ein paar Stunden Zeit, zu schauen, ob Möwen und Krähen noch da sind, ob der böige Ost ein paar anständige Wellen zustandebringt. Hier mal ganz schnell ein paar Bilder aus dem Seebad Karlshagen:  Hier oben links schafft es Möwe Emma, durch extrem lautes Schreien ihre Rivalin Hertha aus den Pantinen zu schubsen*grins*Flugwesen strand

…und am späten Nachmittag versuchte die gute alte Tante Luna, sich auf dieser prähistorischen Antennenkonstruktion niederzulassen. Mond

Es gelang ihr nicht, wie zu erwarten war. Und heute steht bei der UnwetterZentrale eine Warnung wegen Starkschneefalls für Vorpommern. starkschneefallAllerdings ist auf dem WetterRadar keinerlei nennenswertes Niederschlagsfeld zu sehen, das hier zur südööstlichen Oostsee zieht. Allenfalls ein halbherziges Geflöckel zieht von Brandenburg langsam nordwärts und wir werden sehen, wieviel davon noch die Ostsee erreicht. Allerdings haben wir seit Tagen fallenden Luftdruck und es ist auch ein bißchen waagerechte Luft unterwegs mit Böen um 7 Bft.

Habt einen entspannten Sonntag und macht was draus!

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Letzte weiße Decke des Winters?

9 02 2013

In der Nacht gab es im Raum Greifswald nochmal wunderweiße Flocken, die sich bis zum heutigen Morgen auf ca 15cm sammelten.GreifswaldWinter

Also wer kann, sollte heute nochmal das schöne Wetter nutzen für eine letzten Winterspaziergang, bevor es wieder tauwettrig und schmuddelig wird. In dem Sinne Euch allen ein schönes Endewoch.





BergWinter…

15 01 2013

ist doch immer ein anderer Schnack als das eventuell halbherzige Gefussel in weiß hier oben an der See. Und so bin ich auch in diesem Januar wieder für eine Woche in die BergWinterWelt abgetaucht, um wieder ein paar gepflegte HöhenMeter zu absolvieren und um wunderschöne Bilder mitzubringen, auch für Euch: Also erstmal auffi zur WettersteinHütte. Unten ein phantastischer Blick auf die umgebenden Berggipfel, die Hohe Munde, die Ahrnplattenspitze, die Reither Spitze und wie sie alle heißen. Der Aufstieg ist ordentlich anstrengend für mich Flachlandtiroler, der wo das ganze Jahr kaum trainiert*schnauff!* aber oben ist es dann doch sooo schöööön. Und ich muß ja nicht wie der Bergrettungsdienst in 20min 500Hm schaffen, ich kann mir ja doch viel mehr Zeit lassen. wetterstein1

Ursprünglich war ja die Wang-Alm das Ziel. Der Weg da hoch war leider gesperrt wegen Lawinengefahr und das sollte man dann doch respektieren. Diese Spuren im Schnee sind eine kleine Lawine, die in Richtung Wanderweg lief. Das Gros dieser Lawine steht aber noch an und der Weg wird erst wieder freigegeben, wenn diese dann abgegangen und der Weg wieder geräumt ist. Am Tag meiner Anreise in der Leutasch, am Sonntag, dem 6. Januar mußte ein Skitourengeher solch eine Sperrung ignorieren. Der wurde zwei Tage später von der Bergwacht abgeborgen und trägt jetzt einen HolzPyjama.

Wir ziehen es dann doch vor, den Berg auf eigenen Füßen wieder zu verlassen und beim Abstieg schenkte uns der Große Meister dann diese Bilder: alpenglühen

Es ist doch einfach nur unfaßbar schön, dieses Licht am abendlichen Berg: die oberen Bilder sind die Felsen der Gehrenspitze und die drei unteren sind ein Blick durch das Gaistal auf die Hohe Munde(re), den Karkopf(mitte) und die Hochwand(li) – und schon hat mich der Alltag wieder: gestern schonmal wieder rappelvollen Dienst beim besten Dienstherrn der Welt.





Greifswald – ein WinterTraum

8 12 2012

Mit dem meteorologischen WinterBeginn ging es auch hier in Greifswald los mit Frost und Schnee. Unser PommerLand hat eine fast geschlossene SchneeDecke und auch das Greifswäldische HausFlüßchen, der Ryck ist zugefroren. Die BoddenGewässer ziert auch schon eine dünne Schicht glatten Eises. Greifswinterwald

Der Große Nikolaus

Der Weihnachtsmarkt ist wie alle Jahre wieder eher eine Kirmes,Freß und Sauf allüberall – ein oder zwei  Stände, an denen es weihnachtliche Accessoires gibt aber an einer Stelle des Platzes, wo auch ein Pavillon der Kirche steht,  läßt sich ahnen, worum es wirklich geht in der AdventsZeit: WeihnachtsMarkt

Am äußersten Rand des Platzes steht ein Pavillon der Kirche, eine Möglichkeit zur stillen Andacht inmitten des KirmesGetöses auf dem Markt. Morgen wird Greifswald wohl eine anständige SchneeSchüttung abbekommen, der Zweite Advent in weihnachtlichem Weiß, das hoffentlich bis zum Fest andauern wird. Aber morgen lädt der kleine aber feine Greifswalder TierPark zum Advent ein – mit Lüttenwiehnacht und Glühwein und Bratwurst und und und – ja auch mit einem WeihnachtsMann, der dort durch den (vielleicht) tiefen Schnee stiefeln wird und an die KleinMenschen auf dem Gelände SüßKram verteilen wird. Es wird an dem Tag auch der neue Eingang in den Park und das neue KassenHaus übergeben, wo meine LeuchtturmWärterin zugegen sein wird und weihnachtliche Karten und tierische KlappKarten, Puzzles und einiges zum Lesen feilbieten wird. Dazu morgen abend mehr hier. Euch allen nun einen schönen Zweiten Advent.





OsterMarsch…

7 04 2012

nein, nicht politisch eingefärbt sondern einfach so am Tag VOR Ostern in der schönen Sächsischen Schweiz.

um 9 morgens ging es los am ParkPlatz Uttewalde und hinein in die urwüchsigen Wälder zu den FelsenLandschaften in Richtung HockStein, einer FelsenWarte mit phantastischer Sicht weit ins land – wenn das Wetter weite Sicht zuläßt. Diese Felsenwarte steht ungefähr 50m über Grund(rechts oben auf der Collage unten) Von dort ist die Burg Hohnstein auf dem gegenüberliegenden Felsmassiv zu sehen. Der April bot wettertechnisch alles, was im April so zu erwarten ist: von Hochnebelnieselregen über großtropfigen Regen, Wind bis zu Schneefall und Graupel, den es hier am Amselfall gab, wo sich die wackeren WandersLeut unterstellen konnten Die Amselfallhütte ist ca 1910 in der heutigen Form gebaut worden, stand nach einem Unwetter 1958 bis zum Ende der DDR als Ruine und ist in den 90er Jahren wiederbelebt worden. Zum Ende unserer Wanderung hatte die dicke Frau Osram ein Einsehen und schickte uns ein bißchen helles Licht ins dunkle Tal, wie hier an der Rathewalder Mühle. Und es blieb recht sonnig bis zum Ende des Weges nach einer letzten Pause am Gasthof Waldidyll und bis zum Aufstieg zum Ausgangspunkt am Parkplatz. Näheres ist morgen bei Mari zu sehen, die von mir ne Menge Photos kriegt. Ganz ganz lieben Dank liebe Mari, lieber Andi für diese 17km durch Euer schönes SachsenLand und ich wünsch Euch allen, die Ihr bei mir längsseits kommt ein gesegnetes OsterFest.





EisSchollenBerge im Greifswalder Bodden

21 02 2012

Ja, nicht nur am Rügenschen Strand bei Groß Zicker gibt es dieses Jahr Eisaufschiebungen zu bewundern, nein auch hier zwischen Greifswald und Lubmin in der Nähe des Vierower Hafens türmen sich die Eisschollen auf bis zu vier Meter. In dieser kurzen aber intensiven StrengFrost- Periode hat sich in den küstennahen Gewässern eine ordentliche Menge Eis gebildet, die die Schiffahrt im Greifswalder Bodden komplett zum Erliegen brachte. Die letzten Tage mit straffem Nordwest brachten nun nach dem einsetzenden Tauwetter das Eis in Bewegung. DAs ist ein recht selten zu bewunderndes Schauspiel hier an der Küste, zumindest in der Höhe kommt es relativ selten vor. Möglicherweise müssen kleinere Inseln wie die Greifswalder Oie oder der Ruden Ende März wieder mit Schleppern oder kleineren Eisbrechern und Tonnenlegern auf Position gezogen werden. Das ist dann „ein Abwasch“ weil die ja sowieso die Fahrwasserbetonnung erneuern müssen. Das Eis hat eine unglaubliche Kraft, wenn es erstmal in Bewegung gerät. Rügen kann sich seit der festen Brückenanbindung über den StrelaSund nicht mehr verschieben. Deshalb ist der größte deutsche Eisbrecher „Stephan Jantzen“ vom Wasser- und Schiffahrtsamt Stralsund schon vor Jahren außer Dienst gestellt worden ist. Er liegt derzeit im Rostocker Stadthafen als Museumsschiff. Aber jetzt bricht das Eis von ganz alleine unter der Kraft der Sonne in sich zusammen. Es kracht und grummelt laut hörbar in den Schollenbergen und auf der Eisfläche im Bodden. Es ist einfach nur schön da draußen, gerade bei dem prächtigen SonnenLicht. Deshalb hier einfach noch ein paar Bilder





Ende der EisZeit

14 02 2012

Die EisLuft wird wohl  nun langsam wieder verdrängt aus MittelEuropa. Bei uns im PommerLand sind es gerade Null Grad, die EisMassen auf den Boddengewässern, die vor ein paar Tagen noch erheblich die Schiffahrt behinderten,  kommen langsam in Bewegung. Sie treiben nach Osten und auf dem Weg dahin werden sie dank des  aus  nordwestlichen Richtungen kommenden Windes  auch an die West- oder NordKüsten geschoben. Am Sonntag waren meine LeuchtturmWärterin und meinereiner in Karlshagen, Eis gucken. Wir hätten nicht damit gerechnet, daß es sich auch dort fast so hoch aufschichtet wie am Thießower Strand. Mit von der Partie war das afrikanische WildPferd Tamtam mit dem Testbild im Fell,  welchem noch nie in seinem ZebraLeben der gestreifte Hintern so auf Grundeis ging. Er wird im ZuukaLand wohl  alle vor einem Besuch  im   deutschen NordOsten warnen – zumindest im Winter. So ein bis zwei Meter Höhe hatten sie EisschollenStapel schon. Nicht ganz so hoch wie die Thießower EisBerge aber doch schon ganz ordentlich.

Übrigens:  es gab im Anschluß an die EisSchollenBesichtigung und PhotoSession den besten TortenKuchen der  Insel Usedom beim „Wolfsteller“ im Seebad Karlshagen. Dazu einen schönen Kaffee Kantholz (Latte- Macchiato) Da läuft mir beim bloßen Hinsehen schon das Wasser unter der Brücke zusammen*grins*

Jetzt – um 23:10 – fallen bei knapp über null Grad Lufttemperatur ganz dicke SchneeFlockenvom Himmel. Naßkaltes SchnupfenWetter, welches zur Zeit meine LeuchtturmWärterin „gefällt“ hat. Ich hoffe, daß es ihr schnell wieder besser geht. Drückt ihr mal die Daumen.