Greifswald – ein WinterTraum

8 12 2012

Mit dem meteorologischen WinterBeginn ging es auch hier in Greifswald los mit Frost und Schnee. Unser PommerLand hat eine fast geschlossene SchneeDecke und auch das Greifswäldische HausFlüßchen, der Ryck ist zugefroren. Die BoddenGewässer ziert auch schon eine dünne Schicht glatten Eises. Greifswinterwald

Der Große Nikolaus

Der Weihnachtsmarkt ist wie alle Jahre wieder eher eine Kirmes,Freß und Sauf allüberall – ein oder zwei  Stände, an denen es weihnachtliche Accessoires gibt aber an einer Stelle des Platzes, wo auch ein Pavillon der Kirche steht,  läßt sich ahnen, worum es wirklich geht in der AdventsZeit: WeihnachtsMarkt

Am äußersten Rand des Platzes steht ein Pavillon der Kirche, eine Möglichkeit zur stillen Andacht inmitten des KirmesGetöses auf dem Markt. Morgen wird Greifswald wohl eine anständige SchneeSchüttung abbekommen, der Zweite Advent in weihnachtlichem Weiß, das hoffentlich bis zum Fest andauern wird. Aber morgen lädt der kleine aber feine Greifswalder TierPark zum Advent ein – mit Lüttenwiehnacht und Glühwein und Bratwurst und und und – ja auch mit einem WeihnachtsMann, der dort durch den (vielleicht) tiefen Schnee stiefeln wird und an die KleinMenschen auf dem Gelände SüßKram verteilen wird. Es wird an dem Tag auch der neue Eingang in den Park und das neue KassenHaus übergeben, wo meine LeuchtturmWärterin zugegen sein wird und weihnachtliche Karten und tierische KlappKarten, Puzzles und einiges zum Lesen feilbieten wird. Dazu morgen abend mehr hier. Euch allen nun einen schönen Zweiten Advent.





OsterMarsch…

7 04 2012

nein, nicht politisch eingefärbt sondern einfach so am Tag VOR Ostern in der schönen Sächsischen Schweiz.

um 9 morgens ging es los am ParkPlatz Uttewalde und hinein in die urwüchsigen Wälder zu den FelsenLandschaften in Richtung HockStein, einer FelsenWarte mit phantastischer Sicht weit ins land – wenn das Wetter weite Sicht zuläßt. Diese Felsenwarte steht ungefähr 50m über Grund(rechts oben auf der Collage unten) Von dort ist die Burg Hohnstein auf dem gegenüberliegenden Felsmassiv zu sehen. Der April bot wettertechnisch alles, was im April so zu erwarten ist: von Hochnebelnieselregen über großtropfigen Regen, Wind bis zu Schneefall und Graupel, den es hier am Amselfall gab, wo sich die wackeren WandersLeut unterstellen konnten Die Amselfallhütte ist ca 1910 in der heutigen Form gebaut worden, stand nach einem Unwetter 1958 bis zum Ende der DDR als Ruine und ist in den 90er Jahren wiederbelebt worden. Zum Ende unserer Wanderung hatte die dicke Frau Osram ein Einsehen und schickte uns ein bißchen helles Licht ins dunkle Tal, wie hier an der Rathewalder Mühle. Und es blieb recht sonnig bis zum Ende des Weges nach einer letzten Pause am Gasthof Waldidyll und bis zum Aufstieg zum Ausgangspunkt am Parkplatz. Näheres ist morgen bei Mari zu sehen, die von mir ne Menge Photos kriegt. Ganz ganz lieben Dank liebe Mari, lieber Andi für diese 17km durch Euer schönes SachsenLand und ich wünsch Euch allen, die Ihr bei mir längsseits kommt ein gesegnetes OsterFest.





EisSchollenBerge im Greifswalder Bodden

21 02 2012

Ja, nicht nur am Rügenschen Strand bei Groß Zicker gibt es dieses Jahr Eisaufschiebungen zu bewundern, nein auch hier zwischen Greifswald und Lubmin in der Nähe des Vierower Hafens türmen sich die Eisschollen auf bis zu vier Meter. In dieser kurzen aber intensiven StrengFrost- Periode hat sich in den küstennahen Gewässern eine ordentliche Menge Eis gebildet, die die Schiffahrt im Greifswalder Bodden komplett zum Erliegen brachte. Die letzten Tage mit straffem Nordwest brachten nun nach dem einsetzenden Tauwetter das Eis in Bewegung. DAs ist ein recht selten zu bewunderndes Schauspiel hier an der Küste, zumindest in der Höhe kommt es relativ selten vor. Möglicherweise müssen kleinere Inseln wie die Greifswalder Oie oder der Ruden Ende März wieder mit Schleppern oder kleineren Eisbrechern und Tonnenlegern auf Position gezogen werden. Das ist dann „ein Abwasch“ weil die ja sowieso die Fahrwasserbetonnung erneuern müssen. Das Eis hat eine unglaubliche Kraft, wenn es erstmal in Bewegung gerät. Rügen kann sich seit der festen Brückenanbindung über den StrelaSund nicht mehr verschieben. Deshalb ist der größte deutsche Eisbrecher „Stephan Jantzen“ vom Wasser- und Schiffahrtsamt Stralsund schon vor Jahren außer Dienst gestellt worden ist. Er liegt derzeit im Rostocker Stadthafen als Museumsschiff. Aber jetzt bricht das Eis von ganz alleine unter der Kraft der Sonne in sich zusammen. Es kracht und grummelt laut hörbar in den Schollenbergen und auf der Eisfläche im Bodden. Es ist einfach nur schön da draußen, gerade bei dem prächtigen SonnenLicht. Deshalb hier einfach noch ein paar Bilder





Ende der EisZeit

14 02 2012

Die EisLuft wird wohl  nun langsam wieder verdrängt aus MittelEuropa. Bei uns im PommerLand sind es gerade Null Grad, die EisMassen auf den Boddengewässern, die vor ein paar Tagen noch erheblich die Schiffahrt behinderten,  kommen langsam in Bewegung. Sie treiben nach Osten und auf dem Weg dahin werden sie dank des  aus  nordwestlichen Richtungen kommenden Windes  auch an die West- oder NordKüsten geschoben. Am Sonntag waren meine LeuchtturmWärterin und meinereiner in Karlshagen, Eis gucken. Wir hätten nicht damit gerechnet, daß es sich auch dort fast so hoch aufschichtet wie am Thießower Strand. Mit von der Partie war das afrikanische WildPferd Tamtam mit dem Testbild im Fell,  welchem noch nie in seinem ZebraLeben der gestreifte Hintern so auf Grundeis ging. Er wird im ZuukaLand wohl  alle vor einem Besuch  im   deutschen NordOsten warnen – zumindest im Winter. So ein bis zwei Meter Höhe hatten sie EisschollenStapel schon. Nicht ganz so hoch wie die Thießower EisBerge aber doch schon ganz ordentlich.

Übrigens:  es gab im Anschluß an die EisSchollenBesichtigung und PhotoSession den besten TortenKuchen der  Insel Usedom beim „Wolfsteller“ im Seebad Karlshagen. Dazu einen schönen Kaffee Kantholz (Latte- Macchiato) Da läuft mir beim bloßen Hinsehen schon das Wasser unter der Brücke zusammen*grins*

Jetzt – um 23:10 – fallen bei knapp über null Grad Lufttemperatur ganz dicke SchneeFlockenvom Himmel. Naßkaltes SchnupfenWetter, welches zur Zeit meine LeuchtturmWärterin „gefällt“ hat. Ich hoffe, daß es ihr schnell wieder besser geht. Drückt ihr mal die Daumen.





Ein Kaltlufttropfen…

2 02 2012

…der in der Höhe -40°C hat, zieht über die Ostsee in südwestlicher Richtung aufs Land und versorgt große Teile Vorpommerns und Mecklenburgs mit der ersten nennenswerten SchneeDecke dieses Winters. Die noch relativ warme Ostsee versorgt die seit Tagen aus NordOst heranwehende kalte Luft mit reichlich Feuchtigkeit, die dann aufsteigt und in der eiskalten Luft darüber sofort zu Wolken kondensiert und auskristallisiert. Gestern abend zog schon erstes leichtes Gewölk aus NO auf, aber das Eis auf dem Ryck war noch spiegelblank und komplett schneefrei. Bis heute morgen, als Mari fragte, wie kalt es denn überall in Bloggershausen ist. Da schrub ich noch von -8° und keinem einzigen Flöckelchen. Dann ging ich aus dem Haus und — ja, richtig: es begann gaaanz leise zu schneien

Jetzt (kurz vor 14:00Uhr) hat es seit heute morgen ca. 6cm geschneit, die Straßen und Gehwege sind sauglatt und es sieht zum ersten Mal hier richtig nach Winter aus. So ein Höhentief steht oft relativ ortsstabil 5-10km über Grund, wird so am Boden von keinem Barometer angezeigt und kann SchneeSchüttungen von ca. 50cm auslösen. Mal schauen, wie es sich am Wochenende weiterentwickelt, denn es ist mehrere hundert Kilometer groß und zieht ganz langsam nach SW. Und es schneit ganz leicht vor sich hin. Das PommerLand wird weiß. Oben rechts: Da fisselte es gerade ein paar Minuten und seitdem schneit es mal mehr und mal weniger aber ununterbrochen.





Stalins Rache…

30 01 2012

… Das RußlandHoch schickt EisesKälte nach Deutschland, trockene Kälte, bis jetzt ohne SchneeFlöckchen. Es reichten ein paar Tage mit straffem NachtFrost und unser HausFlüßchen Ryck ist zugefroren. In den nächsten tagen wird es immer kälter – von der pommerschen Küste bis nach Sachsen und Bayern. Nachts gehts an den Küsten auf 10° und weiter im BinnenLand bis 16° unter Null herunter.

In den nächsten Tagen soll es bei anhaltenden Winden aus NordOst an der OstseeKüste viele SchneeSchauer geben, die über der noch relativ warmen Ostsee durch den sog. Lake-Effekt entstehen und nicht sehr weit ins Binnenland hineinziehen. Also wird es vielleicht doch noch etwas weiß in diesem Winter.

Da heißt es für die meisten (katzen) : schön zu Hause bleiben, abwarten und (wie oben links) Tee trinken*grins*Beim teetrinkenden KleinKatz Kilkenny stimmt zwar der Weißabgleich nicht, aber zeigen wollte ich ihn dann trotzdem. Ich wünsch Euch einen guten Start in die neue Woche.





richtig viel Schneeeeeeeeee …

20 01 2012

in den Alpen, im LeutaschTal, wohingegen im Norden D-Lands so gar kein WinterFeeling aufkommen will. Das ist der Blick aus dem Fenster der Pension Ostbach auf die Gehrenspitze, die ca 2400m hoch ist. Und wer nicht selbst den unglaublichen Kontrast zwischen weiß und Blau gesehen hat, hält das Bild für schamlos übertrieben – aber es sieht wirklich so extrem aus.Das war das erste mal – und wahrscheinlich das letzte mal – in der Pension OstBach, die ein Potsdamer Wirt betreibt, der wohl nie ein richtiger Wirt wird. Er ist auf dem Standpunkt, daß die Gäste ihm nur durchs Haus latschen und durch zum Beispiel den Frühstücksraum, der ja schon wieder für den nächsten Tag eingedeckt ist. Und wenn so jemand auf Ossis schimpft? Ja dann wird er demnächst seine Hütte an jemand anderen vermieten. Mich sieht er da nicht wieder. Aber trotzdem ist die Gegend da so wunderschön – wie hier zum Beispiel oben an der Rauthhütte beim Andi, der wirklich ein g’stand’ner HüttenWirt ist und das Haus immer voll hat. SkiTourenGeher, Wanderer, Rodler und SchneeSchuhGeher sind immer auf dem Weg zur Hütte anzutreffen.  Und einen Leberkäs mit BratKartoffeln gibts da oben! Was’n  leckeres Zeuch das!! Und nach 500HöhenMetern schmeckts nochmal so gut. Zum Wiederabsteigen dann nur die Beine anziehen nund runterrollen. Da fällt mir doch ein: Die Mari hat im letzten Dezembär nochmal auf die SchneeEngel hingewiesen, die sie im vorigen Winter gesucht hat, als es im ganzen Land ausreichend geschneit hatte. Diesmal hab ich speziell für sie einen Leutascher SchneeEngel mitgebracht, den ich selbst in den ca. 1,50m tiefen Schnee gedrückt hab.

Und weiterhin ist in D-Land kein Winter in Sicht. Mal schauen, ob sich da noch was entwickelt oder ob es bei der Westanströmung mit viel Regen und Wind bleibt.





Ein wunderbarer SpätsommerTag….

23 09 2011

…am vergangenen Montag auf ca 2000m ü. NN. in Kühtai in den Tiroler Alpen. das letzte Mal gab es an einem 19. September 1936 einen solchen Wettersturz in der Region um Insbruck. Zwischen Tasche auspacken und schnell wieder abfliegen zu einer Weiterbildung nach Schwerin (bei wirklichem SpätsommerWetter)noch schnell diese Photos vom Spätsommer in den AlpenBergen…

So, nun bin ich schon wieder wech – Euch allen einen wirklich sommerlichen ersten Herbsttag mit viel Sonne und angenehmen Vorhaben auf dem Plan.





EnergieFelder in Pommern

28 02 2011

Heute am späten Nachmittag an der B-96 verabschiedete sich die dicke Frau Osram in Richtung Niedersachsen und HedwigHolzbein – und soooo schöööön sah das aus: … und morgen beginnt der meteorologische Frühling, wo sich die dicke Frau Osram jetzt mal anstrengen kann, das letzte Eis am Bodden aufzutauen , das sich in den letzten zwei Wochen wieder neugebildet hat, denn Anfang Februar war der Bodden, der Ryck und die BinnenGewässer schon eisfrei.





Schnee am Berg

28 01 2011

10 Tage, an denen ich mich aus der Welt geknippst habe- ohne DödelFunk, KnödelFernsehen und RödelRechner – sie sind vorbei. Ich bin nun wieder zu Tal gerumpelt, bin wieder zuryck und hab zur Zeit leider keinen richtig fitten RechenKnecht. Der hat nun endgültig das Zeitliche gesegnet – was er nach fast 9 Betriebsjahren auch darf. Jetzt sitz ich dafür an bigis Compoooter, hab meine BergBilder hier reingespült und will mal ein paar davon zeigen.Am Tag 1 im LeutaschTal war nördlich der AlpenBerge eine ausgesprochene FöhnWetterLage mit ausgeprägten „Lentis“,

den charakteristischen linsenförmigen Wolken, die bei den Meteorologen „altocumulus lenticularis“ heißen. In den Tagen war im Inn- Tal echt Frühling mit Temps bei 15°C. Die Leutasch ist aber ein HochTal und somit ein KälteLoch. Wenns überall taut, hält sich Frost und Schnöö dort noch recht lange. Unten links: Der Berg der Berge, die Hohe Munde mit 2660m ü. NN. Sie ist der HausBerg, der wie ein Leuchtturm, eine LandMarke von überall zu sehen ist.

Am Nachmittag hab ich nochmal einen kleinen Rundgang ins GaisTal gemacht, AbendLicht gucken und schauen, ob sich schönes PhotoLicht entwickelt, ob der PredigtStein an der Spitze rot leuchtet.  Bis zur Hämmermoos- Alm und wieder zuryck zum WiesenHof, meiner Bleibe am Fuße der Hohen Munde. Das einzige, was erheblich schön leuchtete, war die alte Tante Luna, die immer voller wurde in den folgenden Tagen.

Schönes Abendlicht kommt in den nächsten Tagen aber noch hier aufs Tapet. In diesem Sinne erstmal Shabbat Shalom und einen guten Start in ein hoffentlich wunderbuntes Wochenende.