Eine gewaltige Luftmassengrenze…

10 03 2013

stand den ganzen Sonntag quer über Deutschland. Eine für die Jahreszeit so seltene Wetterlage, die nur etwa alle 20 Jahre mal mit solch einer Vehemenz hereinbricht. Von NordNordOst schob sich eine markante Kaltfront unter die im Süden Deutschlands liegende Warmluftmasse. Im Ergebnis gab es in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs frühlingshafte 13°C, während 500km weiter nördlich leichter Frost herrschte. Großflächig trieb es die warme Luft nach oben, wo sie abkühlte und sich ein großes, lange Zeit ortsfestes Niederschlagsfeld, das über dem PommerLand von der letzten Nacht bis jetzt(22:00) circa 20cm Schnee abkippte. Das alleine ist an sich kein Drama, solange es windstill bleibt. Hier aber pfoff seit gestern ein straffer NordOst bis Ost, der sich an den Küsten bis zur vollen Sturmstärke entwickelte(9bft). Selbst im Binnenland, auch in Greifswald fegten 8 Windstärken die Schneemassen vor sich her und türmten diese zu veritablen Schneewehen auf. Wer nicht unbedingt das Auto brauchte, ließ es auch besser stehen. SchneeSturm1

Außerhalb Greifswald zeigte dieser Wintereinbruch, wozu er noch fähig war. Dichtes Schneetreiben nahm den Autofahrern komplett die Sicht. Etliche fanden sich im Chausseegraben wieder und auf Teilen der Insel Usedom ging überhaupt nichts mehr. Aber zuryck zum Ryck nach Greifswald: Hier schob der Ostwind doch eine Menge Wasser flußaufwärts. Ungefähr einen Meter über NN, so daß die unterste, eigentlich begehbare Plattform am Stadthafen unter Wasser stand. SchneeSturm2

So schneit es zur Zeit immer noch weiter und weitere Schneefälle sind für die nächsten Tage angekündigt. Es bleibt spannend. Aber langsam sehnen wir uns doch alle nach etwas angenehmeren Temperaturen, oder. Die derzeitigen minus 4° gehören nun wirklich nicht mehr in die Mitte März. Erst zum Ende kommender Woche soll es wohl wieder frostfrei werden. Tore auf für den Frühling. Endlich! Also haltet die kommende eiskalte Woche noch durch – dann nwirds wohl endlich wärmer.

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Über die bRYCKe von 2012 nach 2013…

31 12 2012

bRYCKe

…laßt uns nun gehen. Das alte Jahr sinkt nun in der Zeiten Grab und ein neues kommt zu uns. Für mich und meine LeuchtturmWärterin kommt es ganz still am Strand in der Nähe von Loissin und ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr, Gesundheit und Gottes Segen auf all Euren Wegen. Seid und bleibt behütet! Genießt bestmöglich die LebensZeit – und das zeitlebens! Angst vor dem Neuen ist kontraproduktiv und so wünsche ich Euch Vertrauen in Euch und Eure Ziele und Vorhaben und auch auf Hilfe und gute Energien, die dann erscheinen, wenn keiner mehr damit rechnet. Also, Ihr Lieben, kommt gut rüber, frei von üblen Gedanken und neujahrsmorgendlichem Haarwurzelkatarrh. Möge es uns allen ein an- und aufregendes Jahr werden. Wie wir mit Weltuntergängen umgehen, wissen wir ja nun seit Ende der Inka- Kalender- Periode und brauchen uns nicht meschugge machen lassen durch wilde apokalyptische Prophezeiungen.

Nachtrag: NeuJahr um 02:30  :

Die erste Stunde des Jahres 2013 verbrachten wir am Loissiner Strand, fernab vom lauten BöllerDonner der Stadt und konnten das Feuerwerk aus der Ferne über Greifswald, Rügen und bis nach Vierow und Lubmin sehen und auch unser linksdrehender Leuchtturm von der Greifswalder Oie grüßte mit seinem LichtFinger zu uns herüber. jahreswexel





Greifswald – ein WinterTraum

8 12 2012

Mit dem meteorologischen WinterBeginn ging es auch hier in Greifswald los mit Frost und Schnee. Unser PommerLand hat eine fast geschlossene SchneeDecke und auch das Greifswäldische HausFlüßchen, der Ryck ist zugefroren. Die BoddenGewässer ziert auch schon eine dünne Schicht glatten Eises. Greifswinterwald

Der Große Nikolaus

Der Weihnachtsmarkt ist wie alle Jahre wieder eher eine Kirmes,Freß und Sauf allüberall – ein oder zwei  Stände, an denen es weihnachtliche Accessoires gibt aber an einer Stelle des Platzes, wo auch ein Pavillon der Kirche steht,  läßt sich ahnen, worum es wirklich geht in der AdventsZeit: WeihnachtsMarkt

Am äußersten Rand des Platzes steht ein Pavillon der Kirche, eine Möglichkeit zur stillen Andacht inmitten des KirmesGetöses auf dem Markt. Morgen wird Greifswald wohl eine anständige SchneeSchüttung abbekommen, der Zweite Advent in weihnachtlichem Weiß, das hoffentlich bis zum Fest andauern wird. Aber morgen lädt der kleine aber feine Greifswalder TierPark zum Advent ein – mit Lüttenwiehnacht und Glühwein und Bratwurst und und und – ja auch mit einem WeihnachtsMann, der dort durch den (vielleicht) tiefen Schnee stiefeln wird und an die KleinMenschen auf dem Gelände SüßKram verteilen wird. Es wird an dem Tag auch der neue Eingang in den Park und das neue KassenHaus übergeben, wo meine LeuchtturmWärterin zugegen sein wird und weihnachtliche Karten und tierische KlappKarten, Puzzles und einiges zum Lesen feilbieten wird. Dazu morgen abend mehr hier. Euch allen nun einen schönen Zweiten Advent.





FischerFest in Greifswald …

16 07 2012

…. das hat auch immer mit Wasser zu tun, dem Element, das die Fische beherbergt, die Boote und Schiffe trägt und in diesem Jahr auch die Schausteller und Marktleute vor große Herausforderungen stellte. Das Fischerfest war in diesem Jahr ein regelrechtes Wasser-Fest.

Also am Freitag und Sonnabend gab es Sonne in Strömen, die sich ihren Weg in jeden Verkaufsstand suchten und ihn auch fanden. Alle versuchten ihre Ausklagen mit Persenningen, Planen und MalerFolien vor dem Zugriff des Wassers zu schützen. Gummistiefel, Friesennerz und Südwester waren die gefragten Kleidungsstücke dieser Tage. Diese Sportler probierten aus, wo das Wasser wärmer ist: dicht unter dem Seil oder etwas weiter unter dem Seil… Von dreißig Hanglern landete die Hälfte im Wasser und die DrachenbootFahrer versuchten die „Stubnitz“ in die Bredouille zu bringen. Aber das alte StahlSchiff konnte rechtzeitig aufstoppen. Am Sonntag kam dann aber doch noch etwas Sonne zum VorSchein und das ganz ohne Regen. Ryck in Flammen wurde diesmal durch eine LichtShow rund um die Wiecker KlappBrücke ersetzt, die in diesem Jahr 125Jahre in Dienst ist. Wunderschön und wunderbunt und recht lange erstrahlte das gar nicht sooo alte Holz im Licht der LED-Scheinwerfer, der Feuerwerke und der LaserStrahlen. Der Tag endete mit einem feinen Essen in der FischerHütte, auf deren oberer Etage der phänomenale Blick auf die BrückenLaserLichtShow am allerallerbesten war. Morgen gibts noch ein paar Bilder von der GaffelRigg, der Dickschiffregatta des Greifswalder MuseumsHafens, des größten in D-Land…





Erste KneippKuren in der Ostsee

29 04 2012

für mich und meine LeuchtturmWärterin und „SchwimmUnterricht“ für kleines ZebraPlüschPferd Getty auf dem Zoo Gettorf, worüber bei ihr alsbald Genaueres zu sehen sein wird . Das Wasser in der Ostsee ist schon relativ angenehm, bestimmt schon gut über 10°. Es ist noch glasklar in der Badewanne von Greifswald. Während der Südwesten D-Lands bis hoch in den Berliner Raum schon fast 30° abgekriegt hat, kühlte der NordOst noch ganz ordentlich über der Ostsee ab. Bei knapp 20 Grad war hier Schluß. Bei Frau Moritz den leckersten PflaumenStreuselKuchen, der in Wirklichekeit – vorher angesagt- KirschStreuselKuchen war. Zuryck am Ryck hab ich mich nochmal aufs Rad geschwungen, um bei schönem abendlichen SonennLicht noch ein paar Bilder meiner Stadt zu schießen. Unter anderem den „Kleinen Jakob“Auch auf dem Turm der kleinsten Kirche in der Greifswalder StadtSilhouette wohnen TurmFalken, wie auch schon im Turm der Dicken Marie. Hier in der JacobiKirche war lange Zeit  die Evangelische StudentenGemeinde beheimatet. Jetzt sind sie im LutherHof – aber den WetterHahn auf dem JacobiTurm haben sie mitgenommen, zumindest virtuell auf ihre InternetSeite. Die flachstehende Sonne reichte noch gut für den größten Turm Greifswalds, den 99,97m hohen NikolaiTurm. Die gußeiserne Säule des Rubenow-Denkmals stand allerdinx schon im Schatten. Heinrich Rubenow war der Gründer der Universität Greifswald und der Bürgermeister der Stadt. Am Ende des Rundweges bin ich wieder am Wasser. Gut in DIESES Wasser stecke ich freiwillig keinen Fuß rein. Alle Schiffe sind schon da, alle Schiffe alle. Letzte Woche kam der Kran und hat die kleineren SegelBoote an der Salinenstraße ins Wasser gehoben und viele Museumsschiffe kommen jetzt wieder zuryck in den Ryck. Also kann man wieder Schiffe gucken hier unten am Hafen. SeeKühe, Tjalken, Ewer, ZeesBoote, ein Rammschiff und viele klassische Yachten. Es ist immer wieder schön da unten am Ryck. Ab und an laufen die Museumsschiffe, die es noch – oder wieder- können , aus zur Regatta, zur DickSchiffRegatta. (Dickschiffe sind bei Seglern ja eigentlich alle, die größer als Jollen sind*grins*)

Also Euch allen nun einen schönen Sonntach.





endlich wieder WarmLuftAbend

26 04 2012

heute am Ryck. Für die Blaue Stunde bin ich nun endlich mal wieder aufs Fahrrad gestiegen und wollte doch nochmal gucken, ob noch Wasser im Ryck ist. Und : Es ist noch welches drin. FlederMäuse ziehen wieder ihre abendlichen Kreise über der WasserFläche und Enten zanken sich auf dem Wasser.

Auf dem RyckWeg nochmal am Boddenhus längs,nach den KirschBlüten gucken.

Also jetzt kommt der Frühling auch endgültig an der pommerschen OstseeKüste an. Morgen mit knapp 20 Grad, allerdinx am Wochenende wegen aufkommenden NordOstWinds mit gebremstem Schaum in Form von nur etwas um die 10°C, dafür aber mit mehr SonnenLicht.





Ein Kaltlufttropfen…

2 02 2012

…der in der Höhe -40°C hat, zieht über die Ostsee in südwestlicher Richtung aufs Land und versorgt große Teile Vorpommerns und Mecklenburgs mit der ersten nennenswerten SchneeDecke dieses Winters. Die noch relativ warme Ostsee versorgt die seit Tagen aus NordOst heranwehende kalte Luft mit reichlich Feuchtigkeit, die dann aufsteigt und in der eiskalten Luft darüber sofort zu Wolken kondensiert und auskristallisiert. Gestern abend zog schon erstes leichtes Gewölk aus NO auf, aber das Eis auf dem Ryck war noch spiegelblank und komplett schneefrei. Bis heute morgen, als Mari fragte, wie kalt es denn überall in Bloggershausen ist. Da schrub ich noch von -8° und keinem einzigen Flöckelchen. Dann ging ich aus dem Haus und — ja, richtig: es begann gaaanz leise zu schneien

Jetzt (kurz vor 14:00Uhr) hat es seit heute morgen ca. 6cm geschneit, die Straßen und Gehwege sind sauglatt und es sieht zum ersten Mal hier richtig nach Winter aus. So ein Höhentief steht oft relativ ortsstabil 5-10km über Grund, wird so am Boden von keinem Barometer angezeigt und kann SchneeSchüttungen von ca. 50cm auslösen. Mal schauen, wie es sich am Wochenende weiterentwickelt, denn es ist mehrere hundert Kilometer groß und zieht ganz langsam nach SW. Und es schneit ganz leicht vor sich hin. Das PommerLand wird weiß. Oben rechts: Da fisselte es gerade ein paar Minuten und seitdem schneit es mal mehr und mal weniger aber ununterbrochen.