letztes MohnRot am Ryck

26 10 2011

Bevor der BodenFrost sie abknipst, hab ich sie nochmal auf den Sensor der Kamera geb(r)annt, die letzten MohnBlüten des Jahres 20Elch. Das war am letzten Sonnabend, kurz bevor ich zum Dienst wieder ins Studio mußte, um dort eine DorfGeschichte zu schneiden. Nochmal SonnenLicht tanken, um besser durch so griesegraue Tage wie den heutigen zu kommen, die schöne frische HerbstLuft, die nach Laub und Erde und Meer duftet genießen, draußen in Wieck an meinem LieblingsPlatz der Stadt an der NordMole, wo die drei Köppe und die drei Grazien aufs Meer gucken. Es ist doch ganz schön beruhigend, in einer so schönen Ecke D-Lands zu wohnen, diese schönen Momente genießen zu dürfen und dabei keinen Cent ausgeben zu müssen. Wenn jetzt alles über drohende Geldverluste schwadroniert und in den RadioNachrichten allenthalben von BankenKrise und Rettungsschirmen erzählt wird und letztendlich der Euro auf Grund laufen wird. Da kann ich im RyckBlick auf vergangene Jahre sagen, es richtig gemacht zu haben. Um die ganze Welt gefahren zu sein, als das noch ging, viele Länder besucht zu haben, als zivile Flugzeuge noch nicht als Waffen mißbraucht wurden. Und nun ? … am Arsch die Räuber!  Und ich bin froh, daß ich hier wohnen darf, wo es auch in der näheren Umgebung noch schön ist, wenn in nicht allzuferner Zeit das Reisen unerschwinglich wird.





immer noch Land unter…

8 08 2011

zum Beispiel hier am Landgraben zwischen Neddemin und Altentreptow, genau an der Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern.

Die TollenseWiesen und die Umgebung des Landgrabens stehen unter Wasser und so wird aus dem „Land am Meer“(Pommern)  das Land unterm Meer. Da können wohl erstmal nur SeeKühe grasen. Wenn in den nächsten Tagen wieder größere RegenMengen niedergehen, müssen die Neubrandenburger Wasser aus dem Tollensesee ablassen – in Richtung Tollensetal. Schon jetzt steht das Wasser knapp einen halben Meter über Normalwasserstand und einige Bootshäuser sind nur mit StummiGiefeln zu erreichenEin paar gepflegte Schauer zogen übers Land und am späten Nachmittag eine kleine Gewitterfront mit einer respektablen Böenwalze hier in Höhe Altentreptow. Und durch die doch extreme Nässe -es ist in der Region der nasseste Sommer seit 1945 – steht oder liegt bauf vielen Äckern Roggen, Gerste und wie hier Weizen auf dem Halm, das einfach nicht eingefahren werden kann, weil die Maschinen versinken oder/und die Ähren einfach zu naß sind. Wir werden es im Herbst an den Brotpreisen merken, wie schlecht die Ernte in MV ausgefallen ist. Ja da war richtig was los am Himmel, es hat ordentlich geblitzt und wie aus Kannen geschüttet.





abgesoffen

31 07 2011

… nix da mit HochSommer und HundsTagen, stattdessen hat es nach genau einer Woche wieder gut hundert Liter Wasser auf jeden Quadratmeter zwischen Sczcecin und Rostock, zwischen Ahlbeck und Dresden gegebenDas sind zu dieser Jahreszeit die höchsten Niederschlagsmengen binnen zweier Wochen seit 1945 im NordOsten D-Lands, der gemeinhin als die trockendste Gegend bundesweit gilt. Hier in der schönsten Hansestadt am Ryck sind unzähliger Keller vollgelaufen, die Feuerwehren auch aus umliegenden Gemeinden hatten alle Hände voll zu tun, diese Keller leerzupumpen(diese Herren legen den Keller des LogenHauses trocken) Und alles in den ohnehin randvollen Stadtgraben.…während die Städtische Berufsfeuerwehr den wilden Bewuchs aus dem Stadtgraben an der Goethe-Straße herausschnitt, der dessen Abfluß in den Ryck behinderte.  Die Stadt palavert seit Jahren, daß der Graben als wichtigster Teil der Regenentwässerung der Innenstadt wieder ausgebaggert und vom Schlamm befreit werden muß. Vielleicht bedurfte es erst dieses Exempels. Nach dem Regen der vergangenen Wochen sind nun auch wieder zum zweiten Mal die Fußlatscher- und Radfahrerunterführungen zur Bahnparallele(Osnabrücker Straße) und am Südbahnhof komplett geflutet, wie auch die Straßenunterführung Koitenhäger Straße, für die zwischenzeitlich statt der StraßenMeisterei das Schiffahrtsamt und die Bundeswasserstraßenverwaltung zuständig ist.

Eine wichtige Aufgabe erfüllte das viele Wasser von oben dann aber doch: der gestrige Wahlkampfauftakt der NPD geriet den feinen Schirm-Herren zum Desaster und sie mußten wie die gebadeten Ratten in ihre Autos steigen und unter dem Gespött der Anwohner den Ort ihrer Schmach verlassen.





Drei Tage RegenWetter

23 07 2011

und über 100 Liter auf den Quadratmeter, die sich seit Freitag auf Greifswald herniederprasselten. Ganze Straßenzüge in der Greifswalder Plattenbausiedlung Schönwalde standen unter Wasser, die Feuerwehr war seit Freitag früh im Dauereinsatz, um hunderte von Kellern leerzupumpen.  Der ganze Nordosten ist naß, Straßen sind Wasserstraßen geworden, wenn sie auch noch nicht dem Wasser-und Schiffahrtsamt überantwortet wurden. Ursache ist das TiefdruckSystem „Otto“, das sich vom Mittelmeer über Tschechien und Polen langsam in Richtung Ostsee verlagerte, das auch Sachsen und Brandenburg mit reichlich Naß versorgte und für hohe WasserPegel in Elbe und Spree sorgteWenn auch alle Touristen fluchen werden, die derzeit in MV unterwex sind, die Bäume werden den Regen dankbar aufnehmen, Kräfte sammeln gegen Angriffe von BorkenKäfern. Und wir werden geduldig abwettern, es kann nun nur noch trockerner und wärmer werden. Seit heute hat das Haus FederLesen & Meer auch endlich einen stählernen Ausleger an der Hauswand. Ein Geschenk für bigi von ihrer ehemaligen Firma in BonnEs prasselt nach wie vor an die Fensterscheiben und ich wünsche Euch allen ein kuscheliges WochenEnde.





Kein NordLicht…

9 06 2011

…aber Licht aus NordWest – am späten Abend gegen 23:00 unten am Ryck. So kurz vor MitterNacht klarte es hier in Greifswald auf, wo vorher so gegen halb 10, knapp nach SonnenUntergang die Stadt nach dem Gewitter in orangerotes Licht getaucht war. Da mußte ich einfach mal raus in den Regen um diese wunderbare LichtStimmung einzufangen. Dass war nun schhon vorgestern abend. Gestern abend war es hier nur dick bewölkt, leichtes Gewitter, wo weiter südlich und westlich von uns schwere Unwetter niedergingen. Wenn es aufgrund der großen SonnenEruption echte NordLichter zu sehen gab, waren sie hier durch das dichte Gewölk verdeckt.





Tieffliegende Schwalben…

23 05 2011

und hochaufragende WolkenTürme prägten gestern abend das Bild in der schönsten Hansestadt am Ryck. Der Wind war hier den ganzen Tag aus Ost bis SüdOst unterwegs, schlief aber dann kurz vor Eintreffen der GewitterFront gänzlich ein und über der Stadt entstand eine eigenartige LichtStimmung. . Und dann grummelte es relativ ordentlich, zumindest für eine gewitterarme Gegend wie hier an der Pommerschen Küste. Bevor der SturzRegen einsetzte war ich dann samt Kamera und Fahrrad wieder im Trockenen. Es prasselten sogar kleinere HagelKörner auf die Dächer.

Hier brauchte gestern niemand seinen Garten gießen. Es war endlich mal wieder was los am Himmel über Greifswald. Der Dresdener GroßRaum aber blieb furzknochentrocken, da werden wohl am kommenden Freitag Blitz, Donner undRegen ankommen. Euch allen einen guten Start in die ArbeitsWoche.

(copyright RegenKarte: wetteronline.de)





Zwischen zwei RegenFeldern

17 05 2011

mußte ich gestern abend nochmal an den Ryck, mal gucken, ob der noch Wasser führt ;o), mal sehen, wie weit die HolunderBlüten schon sind(die sind hier noch gaaanz klein) und ein bißchen Flieder mitnehmen, der da unten am Ryck reichlich wächst.Das graue RegenGewölk hat zwar keine AbendSonne mehr durchgelassen, dafür aber den Mond ganz kurz mal sichtbar gemacht. Ganze 2Minuten war er zu sehen und versteckte sich sogleich wieder.  Bei der Gelegenheit kann ich Euch auch mal die GraffitiWand zeigen, die unten am Ryck hinter dem Großen Speicher eine IndustrieBrache abgrenzt. Jetzt (kurz vor 9) zieht grade wieder ein RegenGebiet übers PommerLand, ein ganz leichter feiner LandRegen, der begierig von allen Pflanzen aufgesaugt wird. Heute ist wieder VOLLMOND und ich glaube zu wissen, wo ich heute abend wieder einen sehen kann.





RapsMeere im PommernLand…

16 05 2011

sind am vergangenen Wochenende erstmals seit Wochen wieder mit Wasser von oben versorgt worden. Endlich wieder was los am Himmel überm Land am Meer, das nach wie vor nach Wasser lechzt. Erstmal sind der Raps und das Getreide  in weiten Teilen des Landes vor den schlimmsten DürreSchäden errettet. Und alle PollenAllergieGeplagten konnten erstmals aufatmen, da der gelbe Blütenstaub sich vorerst aus dem Staub gemacht hat und am Strand in gelben Schlieren herumliegt. Nach diesem RegenFeld am Sonnabend ließ die flachstehende Sonne den Himmel im Westen förmlich brennen und tauchte das Land in goldenes Licht. Und der Sonntag schenkte uns atemberaubende WolkenBilder über blauem Meer und goldenem Raps, welchselbrige meine LeuchtturmWärterin und ich aufsaugten und auf die Sensoren unserer Kameras brannten. Ein BlütenMeer am Meer im Land am Meer und kaum noch Gewölk am Himmel, so daß die gute alte Frau Luna, die gestern nacht schon wieder ganz schön voll war, über das Land schauen konnte. Euch allen einen guten Start in die neue Woche.





Carmen kommt mit Vehemenz

11 11 2010

und sie ist der erste echte Herbststurm, der über D-Land fegt. Freitag mittag ist wohl der Höhepunkt über Norddeutschland. Das sieht auf der Karte so aus:Je hellröter die Pfeile, desto huiii!! Das Tiefdrucksystem hatte heute über den Britischen Inseln einen Kerndruck von 955hPa. Das ist auf dem Barometer fast LinksAnschlag. Heute nachmittag hat das RheinLand schonmal ordentlich Südwest auf die Mützen gekriegtBei mir in Greifswald sind jetzt(23:40) stark fallende 985hPa und der Wind hält sich noch sehr zuryck. Aber es bleibt spannend, was sich morgen so am pommerschen Himmel tut, auch wenn der KernDruck langsam wieder ansteigt, je weiter das System nach Osten über Land zieht. Es sollte bei uns auf jeden Fall noch für ne gute 8bis9, in Böen 10 reichen. Auf See allerdings volle Orkanstärke in den Böen. Also wer nicht unbedingt rausfahren muß, sollte morgen schiffahrtstechnisch an Land bleiben. So wünsche ich Euch allen eine GN8

Das ist auf dem Barometer fast links am Anschlag.




trocken im PommerLand,

7 08 2010

… während in Saxonia und Bavaria alles wechschwimmt. Es erweist sich zunehmend, daß der NordOsten die trockendste und sonnenreichste Region D-Lands ist. Aber irgendwie macht die Regen- und Sonnenverteilung in der Welt schon nachdenklich. Rußland wird langsam zum Ruß- Land, da ist es so furzknochentrocken, daß es an allen Ecken und Enden lichterloh brennt – und der Allmächtige schickt das Löschwasser in rauhen Mengen – nach Pakistan! Na Hallo? Postleitzahlen verwechselt, lieber Gott??? Dürfen wir hier auf der Erde auch mal an Deiner AllMacht zweifeln?

Jedenfalls hat ER uns heute einen RegenBogen über Greifswald gezaubert, wo es hier keinen Tropfen geregnet hat. Das RegenGebiet zog gepflegt östlich von uns gaaanz langsam nach Norden und macht einen schmalen Streifen beidseitig der Oder naß. Es ist mittlerweile 00:45 und Greifswald hat bis jetzt  immer noch keinen RegenTropfen abbekommen, obwohl es auf dem WetterOnline-RegenRadar so aussieht. Und so wünsch ich Euch allen einen Sonn-Tag, der seinen Namen verdient.