Wasser, Laub und Dreck waren 18:00 Uhr..

19 11 2009

gestern abend fast waagerecht in der Luft unterwegs, ein kurzer aber heftiger Sturm pfoff über die gesamte deutsche Küste und „versorgte“ uns hier mit einem SüdWest vom obersten Regal. Der NDR- WetterProphet auf Hiddensee, Stefan Kreibohm, erklärte im NDR-Fernsehen, woher der sog. Südwester seinen Namen hat, nämlich genau wegen der oft bei diesen Wetterlagen üblichen Starkregenfelder.  Das SturmFeld zog glatt von West nach Ost, in Bremen verunglückte ein Binnenschiffer tödlich, als er zwischen die Bordwände zweier Schiffe geriet, hier im Nordosten schmiß das Sturmtief Jürgen nur ein paar Bäume auf die Chaussee, bevor es nach Osten weiterzog. In Greifswald drückte es das Wasser aus dem Ryck, aus der Dänischen Wiek, aus dem Greifswalder Bodden in die freie Ostsee, so daß die Schiffe im StadtHafen fast auf Grund aufsetzten.

Hier nochmal der  Vergleich zum 1,30m über NN stehenden Wasser, als der NordOst am 14. Oktober hier reindrückte

Viertel Acht(oder viertel nach sieben) war der Spuk durch und es wurde ruhiger, klarte später sogar auf. Aber das Wetter sorgte dafür, daß ich sogar das Fahrrad schob, um nicht an der Dicken Marie von selbigem geschubst zu werden. Es bleibt interessant, das Wetter hier oben, auch wenn gestern abend keine keine Rekord- Kerndrücke zu messen waren.

PS: der dritte Link beinhaltet ein Photo speziell für meine LeuchtturmFrau vom Beueler WSA(Wasser- und Schiffahrtsamt)*ganzliebguck*