Besinnliche Weihnacht-

23 12 2013

 

heißt ersteinmal aus der Besinnungslosigkeit herauszukommen, zur Besinnung kommen, sich bewußt zu werden um die eigentliche Idee Weihnachten. Ein Kind ist uns geboren. Dieses kleine Kind, ein kleines Licht, das im grellen Konsumgeblende gottlob immer noch auffällt. Es ist so klein und leuchtet doch so stark in diese Welt hinein. Es leitet die Hirten, es lenkt die Schiffe, es steuert uns Menschen, die wir uns auf dieses zarte Leuchten einlassen. Weihnachten – das ist mehr als das Austauschen materieller Werte, ist eine Botschaft, die von diesem kleinen Kind ausgeht, vor dem sich jetzt die zumindest halbe Welt verneigt. Möge diese Botschaft gehört werden in den vielen Ländern, in denen Kanonendonner und Maschinengewehrfeuer und Kriegsgeschrei jedes Wort des Friedens übertönt. Im Süd-Sudan beginnt in diesen Tagen ein Morden und Schlachten, in einem Land,  das soviel Reichtum besitzt, daß es für alle seine Einwohner reichen könnte. Hunderttausende sind auf der Flucht. Es droht eine Katastrophe wie in den 90er Jahren in Rwanda. Vor diesem Hintergrund ist es um so wichtiger, daß die Friedensbotschaft von Betlehem von den Mächtigen im Sudan gehört wird, das Morden aufhört, bevor das ganze Land unrettbar im Chaos versinkt. JPEG Image (6616242)So wünsche ich Euch allen, die Ihr ab und an hier längsseits kommt, ein gesegnetes Weihnachtsfest von Pommern bis zum Pott, von der Ostsee bis zum Bodensee, von Trebel und Peene bis Sieg und Ruhr, Schlesien bis Schleswig. Seid und bleibt behütet und genießt die kommende Zeit.





Die furchtbarste Nacht in der Geschichte Dresdens…

14 02 2013

… jährt sich jetzt zum 68. Mal. In der Nacht zum 14. Februar 1945 flogen große Bombergeschwader der Royal AirForce und der US-AirForce die verheerendsten Angriffe auf Dresden. Die Stadt war voller Flüchtlinge aus dem Osten und sie war immer noch Nachschub- Umschlagplatz für die Wehrmacht weil sie noch über einigermaßen intakte Bahn- Infrastruktur verfügte. Trotzdem bezweifeltendie Militärs die Notwendigkeit, Dresden anzugreifen. Sie taten es trotzdem und brachten in dieser einen Nacht 35.000 Menschen den Tod. In dem Feuersturm erstarb eine der schönsten Städte Europas. Tragisches Symbol für den Untergang Dresdens ist die Frauenkirche, die um 1735 unter Leitung des Architekten George Bähr errichtet wurde. Dieses wohl bekannteste Gebäude Dresdens machte von Beginn an Probleme durch das enorme Gewicht der steinernen Kuppel, so daß in den gut 200Jahren ihrer Existenz immer wieder repariert und gesichert werden mußte. In den Jahren 1938 bis 1942 erfolgte eine aufwendige Sanierung der gesamten Kirche, es wurden Stahlanker eingezogen und die Fundamente und tragenden Teile mit Beton verstärkt, um einen akut drohenden Einsturz des Gotteshauses zu verhindern. Keiner ahnte damals, daß das alles zweieinhalb Jahre später im Bombenhagel untergehen solltecanaletto dresden

Und heute, da steht sie wieder in alter Pracht, die Frauenkirche, wiedererstanden aus den zum Teil wiederausgegrabenen Sandsteinteile. Und heute versuchen wieder die leider immer wieder nachwachsenden Jünger derer, die primär diese größte Katastrophe der Stadt zu verantworten hatten, an dem historischen Ort aufzumarschieren. Aber die Dresdener sind wachsam, sie verhindern erfolgreich, daß die Schnürstiefelträger auch nur zehn Meter weit marschieren können und die Welt sieht, daß die Stadt, ihre Bürger und Gäste es nicht zulassen, daß Nazis raumgreifend ihre destruktiven Ideen streuen. Irgendwann sollte es auch die sächsische Justiz in Form des Dresdener Amtsgerichts begreifen, die zur Zeit ja eher die Naziblockierer einsperren läßt. Die verstehen sich augenscheinlich als Institution des RECHTS-Staates.  Und auch die Nazis sollen wissen: NordDeutschland steht auf! Hamburg stellt sich gegen die dumpfen Parolen der Ewiggestrigen.





Ich denke an EretzYisrael…

17 11 2012

und an die Leute in Tel-Aviv, in Jerusalem, in Gaza Stadt, in Betlehem, in Haifa, Akko, Kfar Blum, Ejn-Gedi, Elat, im WestJordanLand, auf den Golan-Höhen, am Kinnareth, am Toten Meer, auf Masada. Es ist Krieg, es bellt der Stahl, keiner gibt auch nur ein Jota breit Raum. In Gedanken bin ich mit den Menschen, die angstvoll in ihren Häusern sitzen, beten, bangen, hoffen – egal auf welcher Seite der Mauer.

Der EWIGE möge den Kriegführenden einen Weg weisen, der aus dem Unheil führt, denn die Menschen beiderseits der Grenzen können es nicht mehr. Die Feindseligkeiten haben eine Eigendynamik angenommen, die nur noch mit großer Mühe einzubremsen ist.