Cb mam?

31 07 2012

Was ist das denn??

Das sind sich auflösende GewitterWolken. Der Meteorologe nennt die „CumuloNimbus – Mammatus“ und das hängt mit den sog. GewitterSäcken zusammen, die von der CumuloNimbus-Wolke herabhängen wie Brüste (mamma) . Bei untergehender Sonne werden sie von unten so orangefarben angestrahlt – wunderschön- wie weibliche Brüste eben. Und eine halbe Stunde später war die Sonne unter dem Horizont verschwunden und schickte nun leuchtendrotes Licht an die Unterseite des von Westen nachrückenden AltocumulusGewölks. Die roten Streifen entstehen durch eine WellenForm (undulatus) dieser Wolken. Aber seht selbst: (draufklick wie immer zum Vergrößern des Bildes)So endete der gestrige Abend, nachdem einige GewitterSchauer tagsüber über das PommerLand gezogen sind in diesem wunderbaren Licht. Das sind die schönen Aspekte dieses doch sehr durchwachsenen Sommers in D-Land und besonders hier an der Küste. Morgen wird es ja wieder wärmer, ein WarmluftSchub aus SüdWest, der bis einschließlich Wochenende reichen soll, bevor ab Montag/Dienstag eine West- bis NordwestAnströmung wieder für kühlere Temps sorgen wird. Also genießt den kommenden FünfTageSommer bei einem köstlich kühlen Getränk – zum Beispiel im KaffeeHaus Marell in der Knopfstraße in Greifswald. Lindgrüne Schirme weisen den Weg vom Markt.





Über Berge von Bohnen, den Kern der Kirschen und von Mäuseschwänzchen

17 04 2012

gab es eine ganze Menge zu erfahren. Beim EspressoSeminar im KaffeeHaus Marell , gegeben von Christiane Kern, Inhaberin des besagten Hauses und Barista und Coffeologin. 100 Millionen Menschen haben weltweit mit Anbau, Verarbeitung und Verteilung des wohl beliebtesten Getränks der Welt zu tun. Und den meisten Kaffee konsumieren nicht die Türken und Italiener, sondern Finnen, Norweger, Dänen, US- Amerikaner und Deutsche.

Mit sechs TeilnehmerInnen startete das Seminar mit einer Einführung in die Welt des Kaffees, über Arten von Kaffee, Arabica und Canephora als gebräuchlichste KaffeeSorten, Anbau und Ernte der KaffeeKirschen und die vielen Arten der Zubereitung von Kaffee bis hin zum Thema des Abends, dem Espresso. Wie hoch darf die Temperatur des Wassers sein, wie stark der Druck, mit dem das Wasser durch das KaffeePulver gepreßt wird, wie sich Mahlgrad und Preßdruck auf die möglichst mäuseschwänzchendünnen Kaffeeflüsse aus der Maschine und die Konsistenz der Crema auswirken und welche Geschmacksnuancen in den verschiedenen Röstungen und Sorten liegen und der Höhepunkt des Abends war, daß alle Teilnehmer selbst Espressi bereiten durften – an der großen Maschine. Und noch niemalsnich hab ich so viele Espressi im Blute gehabt und die Muffe geht 1:1000. Schlafen? nöö. Geht mal noch gaaaar nicht. Canephora- Kaffee oder „Robusta“ hat übrigens eine festere Crema und viel mehr Coffein als Arabica- Kaffee. Auch hat er einen trockeneren, erdigeren Geschmack mit weniger Säure als Arabica. Oft werden Mischungen aus beiden für Espresso verwendet, um einen abgerundeteren ausgeglicheneren Geschmack zu erzielen. Die reine Canephora ist aber eine sehr interessante, intensive Geschmacksrichtung des Espresso. Der Laphroaigh unter den Espressi. Ganz ganz herzlichen Dank liebe Chris und lieber Michel, daß es Euch gibt in unserer schönsten Hansestadt am Ryck. Möge bei Euch immer zum Zwecke Wasser fließen, und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Kaffee sich ergießen. Und nun hoffe ich auf baldigen Ryckgang des Coffeingehaltes in meinem Blut für noch ein paar Stunden Schlaf.