27.Januar – Gedenktag

28 01 2014

für alle in der Nazidiktatur Umgekommenen. Das waren Juden, Andersdenkende, nationale Minderheiten in Deutschland, Antifaschisten, Kirchenleute, Angehörige aller europäischen Nationen, Homosexuelle. 2701Eine Gedenkveranstaltung im Pommerschen Landesmuseum am Abend hatte das Los der Homosexuellen während der Hitlerei zum Thema.  Ein Vortrag von Andreas Pretzel über die Entwicklung der Rechtsprechung gegen Homosexuelle vor der Weimarer Republik, vor dem Hitlerreich, wo beinahe der §175 StGB abgeschafft worden wäre. Das NS-Regime verschärfte die Gesetze gegen Schwule und grenzte diese aus, vernichtete ihre Existenzgrundlage, nahm ihnen ihre Dienstränge, akademische Titel und berufliche Perspektiven. Er sprach über einen Professor der Greifswalder Uni, der in der Zeit vor 1933 zu Ansehen und Wohlstand kam, Mitte der Dreißiger Jahre immer mehr drangsaliert und aufgrund des Paragraphen 175 verurteilt wurde und auch nach Ende des Nazireiches lange vergeblich um seine Rehabilitation kämpfte.  Ein zweites Thema des Abends war ein Referat von Prof. Dr. Stefanie Endlich über die Denkmallandschaft in Berlin im Zusammenhang mit der Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur. Es ging neben dem Stelenfeld für die ermordeten Juden auch um die Gedenkstätte für die Sinti und Roma, die die Hitlerei nicht überlebten und um die in Sichtweite zum Stelenfeld stehende einzelne Betonstele als Gedenkort für die Homosexuellen, die dem Nazitum zum Opfer fielen.





2013 ist am Ende….

31 12 2013

…doch noch versöhnlich zu Ende gegangen. Dieses Jahr brachte mir einmal die Möglichkeit, auszutesten, wie es sich anfühlt, wenn gar nixx mehr geht. Durch eine fiese Bakterieninfektion, die schon im Januar wirkte, kam ich von Ende Februar bis ca. Mitte August wirklich kaum noch aufs Fahrrad, kaum aus dem Auto, fast nicht aus der Badewanne und und und. Alle Gelenke waren befallen, so daß jede Bewegung wehtat, ich kaum noch irgendeine Treppe hochkam. Langsam, ganz langsam scheint die Malaise endlich meinen Corpus zu verlassen und das 14er Jahr kann nur noch besser werden. Ich muß ja auch nicht klagen, denn im September konnte ich ja schon wieder ca 1000 Höhenmeter am Berg gehen, was ich im August so noch nicht geglaubt hätte. Und für  meine LeuchtturmWärterin hat sich zum Ende dieses Jahres eine neue Tür eröffnet, die ihr vielleicht im kommenden Jahr ein auskömmlicheres Einkommen ermöglicht. Darauf haben wir schonmal mit einem Freund aus der Nähe von HRO einen gepflegten Latte Macchiato mit EierLikör(die sog. „EierLatte“) eingenommen und anschließend den Warnemünder Strand mit Stativ und Kamera unsicher gem8. RostockWeihnachten ist auch durch – so mild wie fast noch nie. WeihnachtsWärme von fast 13°C – da könnte man doch schon fast angrillen. Die Eisbader, die dieser Tage die Saison eröffnen, brauchen nach dem Bade wohl eher kühles Bier als heißen Tee. Hier sind die ersten photographischen Tests mit meinem WeihnachtsGeschenk ;o) WeihnachtskugelnJetzt neigt sich das Jahr 2013 doch sehr seinem Ende entgegen. Habt alle, die ihr hier bei mir längsseits kommt, ein gutes, gesegnetes Jahr 2014! Seid und bleibt behütet und auf jeden Fall gesund! Erhaltet Euch die kleinen Glücksmomente am Wegesrand, die Euch dereinst ein zufriedenes Zurückblicken auf 2014 ermöglichen. Meine LeuchtturmWärterin hat dazu eine gute Idee. (Folgt dem Link oben im Text!) Und nun kommt gut an im neuen Jahr und macht was draus. Für mich hoffe ich, eingerostete Kontakte zu alten Freunden wieder metallisch blank zu kratzen, wieder mehr Zeit auf dem Fahrrad zu verbringen, etwas mehr sportliche Betätigung, die im vergangenen Jahr nur eingeschränkt möglich war. RyckGeht rycksichtsvoll miteinander um und – wir hören, lesen, sehen uns, so Gott will, im neuen Jahr wieder.





Kaltfrontdurchzug, Rückseitenwetter

7 12 2013

Freitag früh war der Kern des Sturmfeldes fast durch, ab ca. 11Uhr war die Kaltfront durch und es zeigten sich diese wunderbaren Wolkenbilder am Himmel über Greifswald. Ich weiß auch nicht, wer da über den Wolken mit überdimensionalen Taschenlampen herumspielt, aber geal! Sieht doch wunderschön aus. windwolkenwindbirkenDer Xaver hat im Westen von HedwigHolzbein ordentlich Rabatz gem8 und in Hamburg die zweithöchste Sturmflut seit Beginn der Aufzeichnungen auflaufen lassen, die noch einen halben Meter höher als die vom Februar 1962 war. das geniale System von Deichen, Toren und Wehren rund um die Stadt verhinderte eine Katastrophe.

IMGW7249Dieses allerletzte Blatt sollte Xaver nun auch vom Baum gezubbelt haben.  Undzwar MIT Stiel, sehr stilvoll:

windbruchXavers Fähigkeiten als Abrißunternehmen hingegen sind noch ausbaufähig. Da hat es nicht ganz gereicht. Xaver versorgte an seiner Rückseite das PommerLand mit heftigen Schauern körnigen Eises, die binnen Kurzem die Straßen und Gehwege in und um Greifswald in Schlitterbahnen verwandelte:graupel2 graupel1…das ist auf jeden Fall ausreichend, um sich mit dem Fahrrad oder zu Fuß unkontrolliert hinzumaulen…





Der Sturm der Stürme …

4 12 2013

stürmt heran. Am Beginn der stillen Zeit des Wartens rumpelt Xaver übers Land, ein SturmTief mit einem Kerndruck unter 970hPa. Ab sofort stellt WetterOnline einen LiveTicker, der minutiös das Hebeieilen dieses Sturms begleitet. KuhsturmHier schlägt das MeteorologenHerz doch gleich viel schneller. Höhepunkt des Sturms hier im PommerLand wird am Donnerstag gegen 22:00 Uhr sein, danach zieht das Starkwindfeld nach NordOsten auf die Ostsee. Das noch im Bau befindliche Sperrwerk an der RyckMündung in Wieck bei Greifswald wird das Zurückschwappen der WasserMassen nach Durchzug des Sturms nicht verhindern. Es wird im Verlauf des Freitags ein Wasserstand von mindestens 1,35m ü.NN. erwartet. Sturmhochwässer bis 1,40m ü. NN. richten allerdings noch keine Schäden an. 1995 im November hatte es einen Stand von ca. 2m ü. NN. und ganz Wieck bekam nasse Füße und war von der Außenwelt abgeschnitten.  Die gesamte NordseeKüste wird eine Reihe schwerer Sturmfluten aushalten müssen. In Hamburg erwarten die Meteorologen eine ähnlich schwere Sturmflut wie im Februar 1962. Da die Deiche, Sturmflutwehre und Sperrwerke in der Folge dieses Jahrhunderthochwassers aber aufgrüstet und erhöht wurden, besteht eine weitaus geringere Gefahr. Der Stadtbezirk Wilhelmsburg, der damals fast aufgegeben werden mußte, wird wohl jetzt trocken bleiben. Die Halligen in der Nordsee haben sich bereits mit Nahrungsmitteln und anderen Verbrauchsmaterialien für mehrere Tage eingedeckt, denn da ist auf jeden Fall Land unter Die eingedeichten Inseln hingegen werden womöglich aufschwimmen und vertreiben. Viel Arbeit für starke Schlepper, um die Inseln im Friesischen WattenMeer nach dem Orkan wieder auf Position zu ziehen ;o) Am Sonnabend wird der Spuk jedenfalls durch sein und der zweite Advent sollte wieder ruhiger sein. weihnachtshaus NeddeminDieses Weihnachtsmannshaus steht in dem kleinen mecklenburgischen Dorf Neddemin zwischen Neubrandenburg und Altentreptow. Jedes Jahr installiert der WeihnachtsFreak ein paar neue Lämpchen, Lichterketten und -netze. Es wird wohl in der kommenden SturmNacht viel heller leuchten, wenn sich die vielen Windkrafträder so sehr schnell drehen. Nach Durchzug des SturmFeldes geht der angekündigte Regen zunehmend in Schnee über, so daß das WeihnachtsHaus sich zum Zweiten Advent sogar in strahlendem Weiß präsentiert. Aber das werden wir abwarten, vielleicht kommt ja auch nur Rehschnegen runter und alles ist nur olle, doofe MatschePampe.windfeld





Denkwürdiger Abend am 9. November

9 11 2013

Dieses Datum ist für Deutschland das wohl historisch schwerwiegendste überhaupt. Dieser 9. November und dessen Bedeutungen in den Jahren 1918, als vom SPD-Politiker Philipp Scheidemann die erste Deutsche Republik ausgerufen wurde, 1923, als Adolf Nazi und seine Spießgesellen vor der Feldherrenhalle in München kläglich mit dem Versuch scheiterten, eben diese Deutsche Republik zu stürzen. synagogenstolpersteine

1938, die Nazis, mittlerweile die Herrscher in Deutschland, lassen im gesamten Reichsgebiet Synagogen anzünden, beginnen eine beispiellose Hetzjagd auf Juden, verwüsten deren Geschäfte und Wohnungen. Diese Pogromnacht ist der Zeitpunkt in Deutschland, zu dem die Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden in tödliche Gewalt umschlägt, die später in deren planmäßige Vernichtung, die Shoah mündet. gegenbetonwendenazis1989 schließlich ist der 9. November auch der eigentliche Tag der Deutschen Einheit. Dieser Tag, an dem die Menschen in der zerbröselnden DDR den Betonmantel sprengten, der sie bis dahin umgab und bei dessen Überwindung so viele ihr Leben riskierten und es auch verloren. Und noch heute stellen sich die alten ErichJünger hin und leugnen den Schießbefehl an der Mauer.  Gerade an diesem Tage gilt es, wachsam zu sein. Die Nazis und Altstalinisten sind nach wie vor aktiv im Land, legen nach wie vor ihr Gift aus. Wenn heute an einer ehrwürdigen alten Universität in Deutschland arabische Medizinstudenten an einer Weltkarte Israel herauskratzen, ist das beileibe kein Skandal, nein, es wird hausintern unter den Teppich gekehrt! Während vorn auf gutbeleuchteter Bühne ein prunksüchtiger Bischof zerlegt wird, zieht die **U  backstage schnell ihr Wahlversprechen von der Abmilderung der „Kalten Progression“ bei der Einkommenssteuer zurück, feilt sie an Möglichkeiten, die gesetzliche Pflicht zur Senkung der Rentenbeiträge zu umgehen, sammelt also weiter fleißig ganz unten die Fünfmarkstücke ein.   Dank der Regierungen der letzten beiden Dekaden wird es kontinuierlich eisiger in Deutschland, was die Flanken von ganz rechts und ganz links außen weidlich zu nutzen versuchen. Die Demokratie ist mehr denn je in Gefahr, denn das, was im Reichstag in Berlin gerade läuft, hat mit Demokratie nicht mehr allzuviel zu tun.  Gerade derzeit läuft ein haarsträubender Eiertanz allein um die „Inbetriebnahme“ der neuen Bundesregierung nach der Wahl. Schaden vom Volk abzuwenden… ?  Aber Mutti ist ja nach wie vor die beliebteste Politkerin im Land. Denk ich an Deutschland in dieser Nacht… keinortfuernazis1000-300x230





Wunderschönes Licht im Herbst

24 10 2013

hier in der schönsten Hansestadt am Ryck. Gerade in den letzten Tagen, an denen es noch fast sommerlich warm wurde, war es nochmal sehr schön, durch die Stadt zu gehen und nach Photomotiven auszuschauen. Im Greifswalder Tierpark bei nachmittäglicher Sonne zeigt der Goldene Oktober nochmal alle Pracht, bevor in wenigen Wochen das Grau raumgreiftHerbstDiese roten Kugeln sind kirschgroße „ZierÄpfel“ und sie sind auch so fest wie Äpfel. Die Bewohner dses Tierparks sind allenthalben voll beschäftigt, sich Winterfelle wachsen zu lassen und Wintervorräte anzusammeln. Die PrairieHunde müssen aufpassen, daß sie zum Beginn des Winterschlafs noch in ihre Erdlöcher passen. Alle Tiere genießen sie, die letzten warmen Sonnenstrahlen, lassen sie sich überall hinscheinen, wo es ihnen guttut*grins* (beachte das Känguruh!)Herbst2hörnschn

mondnachtturmSo wünsch ich Euch einen gesegneten Abend und eine gute N8.





Ein großer Schutthaufen ist

28 09 2013

noch übrig von dem 1902 errichteten Getreidespeicher am Greifswalder Museumshafen. Der Speicher wurde noch bis 1992 als Getreidelager betrieben. Kurz nach Außerdienststellung bin ich noch in dem Speicher herumgestiegen, um die wunderschöne Holzkonstruktion zu photographieren. Das war 1994 und das Ständerwerk machte noch einen sehr stabilen Eindruck, wohingegen am Dach des Gebäudes schon ein unübersehbarer Reparaturbedarf bestand. Auf jeden Fall wäre ein Umbau zu Wohnzwecken noch möglich, ähnlich dem Nachbargebäude, einem ähnlichen Speicher, in dessen Räumen die alten Holzbalken noch weitgehend zu sehen sind. Direkt unterm Dach ist das Ständerwerk recht filigran, wird weiter unten immer wuchtiger und massiver. Auf jeder Etage sind die Füllhöhen für die verschiedenen Feldfrüchte an die Wand geschrieben, wie hier Roggen und Gerste, Weizen, oder für Mais oder Erbsen. 1100Kilogramm Traglast je Quadratmeter bzw. 750 Tonnen Gesamtbelastung konnte diese Etage verkraften. speicher intaktDoch die Zeit lief dem alten Bau davon, die Substanz verrottete von Jahr zu Jahr mehr, das Gebäude wechselte mehrere Male den Besitzer. Jeder hoffte wohl auf eine schnelle Abrißgenehmigung. Das Zeitfenster, in dem ein Aus- und Umbau des Speichers mit vertretbarem Aufwand möglich war, schloß sich langsam. Im letzten Jahr endlich stürzte ein großer Teil des Daches auf der Südseite des Speichers ein. Dann im Spätsommer eine Gaube auf der Nordseite. Die Statik des Hauses wurde instabil und somit war das eigentliche Ziel des Eigners endlich erreicht: Sofortiger Abriß der Ruine, denn sie gefährdete jetzt wirklich Passanten. Dann ging es atemberaubend schnell. In nichteinmal einer Woche standen Bagger bereit, die innerhalb zweier Tage den ehrwürdigen alten Speicher dem Erdboden gleich machten. SchutthaufenVermutlich geht es jetzt auch ganz schnell und noch vor Weihnachten steht ein Rohbau in annähernd dem Ausmaß des Speichers an der Stelle, um in Zukunft ein paar Arztpraxen, Anwaltsbüros und teure Eigentumswohnungen zu beherbergen.

Es riecht sehr nach einem von langer Hand geplanten Spiel. Der Zahn der Zeit hat allerdings über zwanzig jahre benötigt, um diesem Stück Greifswalder Geschichte das Rückgrat zu brechen. Der Große Speicher, ein Zweckbau von 1937 ist aller Wahrscheinlichkeit wirklich nicht zu retten, da dessen Betoneinbauten überhaupt nicht umzubauen sind. Auch er wird wohl in absehbarer Zeit fallen und die Stadt eine beeindruckende Landmarke verlieren. DSC04562





SpätSommerAbendNächte

15 08 2013

Der Sommer macht es in diesem Jahr entweder richtig heiß oder er nimmt so den Regler zurück, daß es uns frösteln macht. IZum Wochenende und in der kommenden Woche nimmt er aber nochmal Fahrt auf, so daß wir die leichte Jacke auch wieder zu Hause lassen können – das jedenfalls behaupten die WetterfFrösche aus Bonn und Offenbach. Nach meiner langen Malaise mit den gelenken konnte ich nun erstmals wieder mal ein längeres Stück auf dem Fahrrad zurücklegen, ohne daß es extrem schmerzhaft wurde. Dafür bin ich sehr dankbar und hab natürlich auch die Cam dabei gehabt. LudwigsburgSo hab ich seit Langem mal wieder beim Herzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast an die Haustür geklopft – war leider niemand zu Hause, auch auf dem ganzen Hof war keiner mehr. Ja gut, der Herzog ist ja auch schon 1596 totgeblieben, hat aber das Schloß für seine Frau Hedwig  1577 errichten lassen. köppeAuf dem RyckWeg gings nochmal zu den Drei Köppen an die NordMole in Wieck und dann gemütlich auf dem Treidelweg am Ryck wieder nach Hause. Sternschnuppen hab ich leider keine gesehen, obwohl in diesen Tagen ja der Perseiden- Sternschnuppenschwarm an der Erde vorbeisaust.





von Grazien, HolzKöppen und StrohWalzen

25 07 2013

will ich hier noch ganz schnell ein paar Photos zeigen, bevor ich mich in die Waagerechte begebe: Gestern waren meine LeuchtturmWärterin und ich in Karlshagen, wie sie bereits schrub. Auf dem RyckWeg hielten wir nochml an, um die ersten Strohballen in der flachstehenden Abendsonne zu photographieren. Das hat irgendwie schon was Herbstliches, es duftet auch so.StrohballenDie Wintergerste ist runter vom Feld, demnächst stehen Winterweizen und Raps zur Ernte an, die dank des reichlichen Wassers im Frühling gut herangewachsen sind.Heute babend bin ich nun seit Langem mal wieder an einem meiner LieblinxOrte in der Stadt gewesen: an der Nordmole in Wieck, da, wo die Drei Grazien und die Wiecker Holzköppe stehen. Einmal wollte ich sehen, wieweit die Arbeiten am Sperrwerk gediehen sind und zum Anderen HolzGrazien und Drei Köppe photographieren. Sehr lustig fand ich die Werbe-Idee auf dem roten Auto hier links im Bild. wieck1wieck2KitschPostKartenMotive en masse, die Cam glühte und ich trollte mich zufrieden von hinnen und fall jetz in die Falle.





Sie sind wieder da!

25 05 2013

Am 9. November des vergangenen Jahres hatten ein paar Nazis sämtliche Stolpersteine aus dem Greifswalder Pflaster gerissen. Sie wollten verhindern, daß das Gedenken an die aus Greifswald deportierten und ermordeten Juden aufrechterhalten wird. Womit sie nicht rechneten, das war die Reaktion der Greifswalder Bürger. Innerhalb kürzester Zeit spendeten Bürger und Freunde unserer Stadt soviel Geld, daß noch im November der Auftrag an Gunter Demnig, den „Erfinder “ der Stolpersteine rausging, diese Steine zu ersetzen. Am Donnerstag der Woche war es dann soweit. Während eines Gedenkweges durch die Stadt wurden die fehlenden Steine wieder eingesetzt. Den jüdischen Bürgern der Stadt wurden ihre Namen zurückgegeben. Steine wieder daUnd jetzt am Ende der Rapsblüte wurde wieder ein Befall der RapsKulturen durch den gefährlichen Rapsglanzkäfer festgestellt. Meistens in grünlicher und/oder schwärzlicher Färbung befällt er BlütenKnospen und Blüten und läßt sich prinzipiell nur mit hohen Dosen Pyrethroiden im Zaum halten. Sie beginnen unter Einwirkung des Insektizids zu torkeln. Hier seltene Photodokumente, wie das alte Schadinsekt in einen vorpommerschen Rapsacker einfällt*grins*rapsglanzkäferJetzt ist die RapsBlüte hierzulande fast durch und der kommende Regen am heutigen Sonnabend tut den RapsPflanzen gut, die nun die ersten Schoten ausbilden. In der kommenden Woche soll es dann endlich wärmer werden, reichlich Sonnenschein hatten wir ja auch während der Kälte der letzten Tage.