Der nun wirklich LETZTE Schnee der Saison…

2 05 2013

… nein nein keine Panik! Dieser Schnee ist pflanzlichen Ursprungs, liegt auf dem Waldboden des ElisenHains, des unter Naturschutz stehenden UniversitätsWaldes. Dieses ca. 27ha große Waldstück ist ein sogenanntes Totalreservat. Bäume und alle anderen Pflanzen leben und sterben hier völlig unbeeinflußt durch Menschen, hier findet keinerlei Bewirtschaftung oder Pflege statt. Das macht diese kleine Insel wilder Natur so einzigartig, so anziehend für viele Arten von Wildvögeln, Insekten, kleinere und größere SäugeTiere. Und Menschen. So hab ich mir heute seit Langem mal wieder eine kleine FahrradRunde gegönnt, trotz immer noch fiesen Gelenkschmerzes überall. ElisenHain

Im abendlichenLicht wirkt die schon ‚zigtausende Male photographierte Keimzelle der Stadt Greifswald, das Kloster Hilda, später Eldena genannt, ganz besonders schön. Im flachstehenden Licht der untergehenden Sonne leuchten rot die Backsteine der Ruine. Eldena

Und sobald sie Sonne sich von hinnen trollt, wird es gleich sehr schattig dank der immernoch vorherrschenden Ostanströmung. Also ganz schnell zuryck an den Ryck und auf dem Treidelweg nach Hause in die Greifswalder Innenstadt.Ryck

RyckSicht

Werbeanzeigen




Ein „Kaltlufttropfen“

11 04 2010

…zieht über Norddeutschland und sorgt trotz hohen Luftdrucks am Boden für Regen, aber auch für solch schöne WolkenExplosionen am Greifswalder AbendHimmel: Vorher allerdings, vor dem Dienst war ich mit dem Radl nochmal in Wieck, wo die wackeren Fischer den Hering aus den Boddengewässsern ziehen und lastwagenweise nach Dänemark schicken – aber nicht alle Heringe gehen weg, dort vor Ort hab ich mir meine ersten beiden Heringe der Saison schmecken lassen, schön mit Bratkartoffeln, was lecker das! Draußen an der Wiecker KlappBrücke fand dann auch noch das AnPaddeln auf dem Ryck statt: alle Arten von muskelgetriebenen WasserFahrzeugen waren gestern kurz nach Mittag unterwegs.Die dann sehr schnell verschwindende Sonne hab ich ja dann nochmal genutzt, um die jetzt in großen Teppichen blühenden Buschwindröschen aus dem ElisenHain zu klauen, um sie hier zu präsentieren. Danach war dann Schluß mit schönem PhotoLicht, der anfangs erwähnte Kaltlufttropfen sorgte für WasserTropfen aus dem dunklen SchauerGewölk. Heute siehts auch noch nicht besser aus. Aber egal, ich steig getz in mein Auto und donnere nach Fürstenwalde/Spree zu meinem Sohn und wünsch Euch allen einen möglichst wundersonnigen  Tag heute.





Gepflegte ZWANZIG GRAD waren heute

25 03 2010

in Greifswald, und ich bin mal eben in den ElisenHain gefahren, zu sehen, ob schon die Anemonen am Blühen sind.Der Elisenhain ist der Universitäts- Wald von Greifswald und er ist Teil des Naturschutzgebietes Eldena. Hier dürfen Bäume noch eines natürlichen Todes sterben und deshalb sieht es hier auch so wild und urtümlich aus. In diesem Waldstück so unmittelbar an der Stadtbebauung wohnen viele Wildschweine, Rehe und in den vernäßten Senken sogar Enten. Aber auch durch das viele TotHolz auf dem WaldBoden gibt es paradiesische Lebensbedingungen für große Wannucki- Teppiche, die allerdings in einigen Tagen von ganzen AnemonenWiesen überwuchert werden und so gar nicht auffallen. Gefahr für Jogger, Radler und Hunde! nein weniger durch Wannucki- Angriffe als vielmehr durch herabstürzende Äste und umkippende Bäume.

Hainbuchen, Rotbuchen, Eichen, Eschen Ulmen und in den vernäßten Senken auch Erlen sind die Haupt- Baumarten im UniversitätsForst. Es sind einige sehr mächtige Exemplare dabei, wie die Eiche hier unten, die schätzungsweise 1,5m Stammdurchmesser hat.