Stalins Rache…

20 02 2011

… na ja nicht ganz, aber es macht sich nochmal ein Schwall KaltLuft auf den Weg nach Deutschland, wobei besonders der Osten und Südosten in den zweistelligen MinusBereich kommt. „Stalins Rache“ ist eigentlich eine Wetterlage, die bei zugefrorener Ostsee die richtig kalte Kontinentalluft aus Nordosteuropa heranführt.  Tiefdrucksysteme im Westen Europas und draußen auf dem Atlantik und das langzeitstabile RußlandHoch mit einem mächtigen Kaltluftreservoir sind dazu Voraussetzung. Genau dieses RiesenPaket eisigkalter Luft steht über weiten Teilen Polens und Rußlands, auch in Skandinavien an. Östlich von Moskau sind ca 30° unter Null.  Der TollenseSee bei Neubrandenburg hat wieder wunderfeine EisSkulpturen am Pfählen und Schilfhalmen gebildet, die ich Euch zeigen will: wenn nun auch noch ein kleiner SonnenStrahl in das klare Eis leuchtete…. Aber es sieht so schon faszinierend aus, finde ich und heute ist auch unser Hausflüßchen, der Ryck in Greifswald wieder zugefroren, ganz blankes glattes Eis. MAl schauen, ob sich heute noch ein schönes Licht entwickelt, da interessantere Photos zuläßt als das derzeitige schneegrieselgrau am Himmel. Euch allen nun noch einen schönen SONNtag. Ende der Woche werden aber hoffentlich wieder atlantische mildere Luftmassen raumgreifen,





VERRYCKT: Letztmalig auf dem sonnenhellen RyckEis

21 02 2010

hab ich die folgenden Bilder geschossen. Jetzt geht es noch, zu Fuß auf dem Eise des Rycks zu wandeln, aber das TauWetter der letzten Tage hat schon ordentlich an der Eisdecke geknuspert. Gestern ist auf dem Ryck das im Hintergrund liegende rotbraune Schiff gesunken – und von den Schiffseignern wieder gehoben worden. Dabei wurden diese Eisschollen frei und die Schiffsleute haben sie nach vollbrachter Arbeit neben dem Schiff zu diesen Skulpturen aufgerichtet. Und die MUSSTE ich einfach bei dem wunderbaren SonnenLicht photographieren: und es knirschte unter den Stiefeln …

so, und nachdem ich für meine Liebste, die ja noch so in den EisErinnerungen ihres letzten Besuchs hier schwelgt, noch ein Bild mit dem Telephon aufgenommen hatte, verließ ich flugs das Eis wieder, bevor ich womöglich noch KRACHH, da war das rechte HosenBein mal eben naß bis zum Oberschenkel – und ich hatte gottlob schonmal die HalteStange der AusstiegsLeiter in der Hand und war auch schnell aus dem Wasser raus.

Am Rand ist das Eis wegen der ständigen WasserstandsSchwankungen doch schon ganz schön porös, während es in der Mitte noch gute 20cm dick ist.

Die MMS nach Beuel tippte ich dann auf dem NachhauseWeg – ein nasses und ein trockenes HosenBein+Stiefel *grins* Deswegen „letztmalig“ auf dem sonnenhellen RyckEis. Und da das Wasser des Rycks so klar und sauber ist, steckt meine Jeans schonmal in der WaschMaschine. Also Tip an alle Greifswalder und Gäste: Das Eis sollten nur noch ZweiBeiner betreten, die auch über Flügel verfügen.  Auch ich werde bis zum näxten Winter wieder artich an Land bleiben.