Die furchtbarste Nacht in der Geschichte Dresdens…

14 02 2013

… jährt sich jetzt zum 68. Mal. In der Nacht zum 14. Februar 1945 flogen große Bombergeschwader der Royal AirForce und der US-AirForce die verheerendsten Angriffe auf Dresden. Die Stadt war voller Flüchtlinge aus dem Osten und sie war immer noch Nachschub- Umschlagplatz für die Wehrmacht weil sie noch über einigermaßen intakte Bahn- Infrastruktur verfügte. Trotzdem bezweifeltendie Militärs die Notwendigkeit, Dresden anzugreifen. Sie taten es trotzdem und brachten in dieser einen Nacht 35.000 Menschen den Tod. In dem Feuersturm erstarb eine der schönsten Städte Europas. Tragisches Symbol für den Untergang Dresdens ist die Frauenkirche, die um 1735 unter Leitung des Architekten George Bähr errichtet wurde. Dieses wohl bekannteste Gebäude Dresdens machte von Beginn an Probleme durch das enorme Gewicht der steinernen Kuppel, so daß in den gut 200Jahren ihrer Existenz immer wieder repariert und gesichert werden mußte. In den Jahren 1938 bis 1942 erfolgte eine aufwendige Sanierung der gesamten Kirche, es wurden Stahlanker eingezogen und die Fundamente und tragenden Teile mit Beton verstärkt, um einen akut drohenden Einsturz des Gotteshauses zu verhindern. Keiner ahnte damals, daß das alles zweieinhalb Jahre später im Bombenhagel untergehen solltecanaletto dresden

Und heute, da steht sie wieder in alter Pracht, die Frauenkirche, wiedererstanden aus den zum Teil wiederausgegrabenen Sandsteinteile. Und heute versuchen wieder die leider immer wieder nachwachsenden Jünger derer, die primär diese größte Katastrophe der Stadt zu verantworten hatten, an dem historischen Ort aufzumarschieren. Aber die Dresdener sind wachsam, sie verhindern erfolgreich, daß die Schnürstiefelträger auch nur zehn Meter weit marschieren können und die Welt sieht, daß die Stadt, ihre Bürger und Gäste es nicht zulassen, daß Nazis raumgreifend ihre destruktiven Ideen streuen. Irgendwann sollte es auch die sächsische Justiz in Form des Dresdener Amtsgerichts begreifen, die zur Zeit ja eher die Naziblockierer einsperren läßt. Die verstehen sich augenscheinlich als Institution des RECHTS-Staates.  Und auch die Nazis sollen wissen: NordDeutschland steht auf! Hamburg stellt sich gegen die dumpfen Parolen der Ewiggestrigen.





DRESDEN LEUCHTET….

14 02 2012

…1500 Nazis heim. In der Nacht zu heute waren es 13000 Dresdener, die ein eindeutiges Zeichen gegen dumpfes NaziGetrampel setzten. Die Schnürstiefelträger wurden bestmöglich behindert und mußten einen um ein Viertel verkürzten Kurs gehen, sehr zu deren Mißvergnügen. Halb 9 abends war der Spuk vorbei, die braune Mischpooche ist bis kurz nach 22Uhr wieder abgereist. Dresden nazifrei!  Hier nochmal die Berichterstattung vom MDR über diese Nacht, die erfreulicherweise viel ruhiger ablief als die des Jahres 2011. http://www.mdr.de/sachsen/dresden/dresden-gedenkt104.html

Die Dresdener haben auf ihr Recht bestanden, gegen das braune Pack auf die Straße zu gehen, den Nazis kein Jota breit Raum zu geben, der Welt zu zeigen, daß Deutsche nicht gleichzusetzen sind mit den paar AdolfJüngern, die dort herumtrampelten. Und das ist gut so.





Symbiotische Pflanzengemeinschaften,

9 04 2010

die sich mit vereinten Kräften gegen Freßfeinde zur Wehr setzen und dabei eine stringente Aufgabenteilung praktizieren und so beide ganz gut überleben, sind kürzlich in Sachsen entdeckt worden. Es ist ja schon viel über die mittlerweile auch in Deutschland stattfindenden Raubzüge der Wannuckis berichtet worden. Ursprünglich besiedelten sie ausschließlich Steine, sind mittlerweile aber auch auf und an Bäumen zu finden. Durch Mutationen veränderte Wannuckis ereilten jüngst die Affenanlage des Dresdner Zoos.  Wannucki- Überlebensstrategien alleine sind ja schon genial, da sie sich vom Spezialisten( ursprünglich nur Präriehunde) zum Universalisten metamorphiert haben. Und sie verfügen über eine in der Evolutionsgeschichte einmalige Anpassungsfähigkeit, die sie befähigen, benachbarte Pflanzengruppen für ihre Überlebensstrategie „einzuspannen“:  Auf einer unscheinbaren Wiese sind eher zufällig beim Maulwurfshügelplattmachen einige Exemplare der Gattung „Ornithogalum arabicum“ oder „Ornithogalum caudatum“, die sog. Unechte MeerZwiebel, in einigen Regionen auch „Heilbolle“ oder „Heilmilchstern“genannt, entdeckt worden. Es ist eine aus Südamerika stammende HeilPflanze, deren Blütenstand fast einen Meter lang werden kann und die Zwiebel teilt sich nach der Blüte. Und genau auf Blütenstengel und besonders die Zwiebeln haben es Maulwürfe und Wühlmäuse abgesehen, die ihrerseits die Nahrungsgrundlage der Wannuckis sind. Andererseits sind die Unechten Meerzwiebeln sehr schnell bei der Reproduktion ihrer an- oder abgefressenen Teile und so haben viele Wühlis und Maulis reichlich zu fressen. Es baut sich ein Gleichgewicht auf zwischen Wannuckis, Meerzwiebeln und den kleinen Nagern. Letztere finden reichlich ZwiebelNahrung, die Wannuckis halten den Zwiebeln die Lästlinge vom Leibe und die Zwiebeln locken ihrerseits die Nager an, die wiederum von den Wannuckis verschlungen werden. Es ist also von oben kaum zu ahnen, welch Dramen sich auf und unter unseren Wiesen so abspielen. Es gibt natürlich auch die „Echte Meerzwiebel“(urginea maritimus), die ist tödlich giftig und im Mittelmeerraum beheimatet.