Gepflegte ZWANZIG GRAD waren heute

25 03 2010

in Greifswald, und ich bin mal eben in den ElisenHain gefahren, zu sehen, ob schon die Anemonen am Blühen sind.Der Elisenhain ist der Universitäts- Wald von Greifswald und er ist Teil des Naturschutzgebietes Eldena. Hier dürfen Bäume noch eines natürlichen Todes sterben und deshalb sieht es hier auch so wild und urtümlich aus. In diesem Waldstück so unmittelbar an der Stadtbebauung wohnen viele Wildschweine, Rehe und in den vernäßten Senken sogar Enten. Aber auch durch das viele TotHolz auf dem WaldBoden gibt es paradiesische Lebensbedingungen für große Wannucki- Teppiche, die allerdings in einigen Tagen von ganzen AnemonenWiesen überwuchert werden und so gar nicht auffallen. Gefahr für Jogger, Radler und Hunde! nein weniger durch Wannucki- Angriffe als vielmehr durch herabstürzende Äste und umkippende Bäume.

Hainbuchen, Rotbuchen, Eichen, Eschen Ulmen und in den vernäßten Senken auch Erlen sind die Haupt- Baumarten im UniversitätsForst. Es sind einige sehr mächtige Exemplare dabei, wie die Eiche hier unten, die schätzungsweise 1,5m Stammdurchmesser hat.





ansteckende Krankheiten

9 03 2010

… wie die SchweinchenGrippe, die  Mari grade durchmacht sind viel unangenehmer als die ebenfalls ansteckende Kugelbunt-Ranunkulose, die für Frühling in der Wohnung sorgt – … und für das krankhafte Bestreben, sich noch FrühBlüher anderer Arten ins Haus zu holen, zumal die Ranunkeln als solche schon, wie das Bild zeigt, von BlumentoPferde-Wannuckis reichlich bedroht werden.





Vanuces Carnivorae , V.Canisdevorare und ähnliche Kreaturen

3 11 2009

IMGP1998

Fleischfressende Pflanzen (carnivoren) hat es zu allen Zeiten und in fast jeder KlimaZone der Erde gegeben wobei die meisten sich von Insekten ernähren, die sie mit Duftstoffen anlocken und dann in flüssiggefüllten Blüten ertränken, mit den darin befindlichen EnzymLösungen verdauen und so ihre Nährstoffe zum Wachsen gewinnen. Dann gibt es noch die Vertreter der Gattung vanuces canisdevorare, deren Hauptnahrungsquelle, wie „canis“ für „hundeartige“ und „devorare“ für „verschlingen“ Hunde waren. „Hunde“ ist im Falle der ersten Wannuckis nicht soooo wörtlich zu nehmen. Es gab zwei Verbreitungsgebiete in der Welt. Das eine waren die Steppen Nordamerikas, wo sie sich in erster Linie von Zieseln und Präriehunden ernährten, daher die lateinische Namensgebung. Präriehunde gibt es da noch, Wannuckis nun nicht mehr. Was die Population dort ausgerottet hat, ist nicht sicher geklärt. vermutet wird eine Präriehundseuche, die den Wannuckis schlagartig die Nahrungsgrundlage entzog.   Das andere Verbreitungsgebiet war , ja und ist eben Irland und dort ernährten sie sich über Jahrtausende von Wühlmäusen und Maulwürfen. Irgendwann explodierte diese Population aber derart, daß es mittlerweile auf Irland gar keine Maulwürfe mehr gibt. Die nun geläufige Bezeichnung vanuces carnivorae zeigt, daß die Wesen sich auf andere Nahrung umstellen mußten und eben alles „Fleischliche“ anfallen, dessen sie habhaft werden können, wobei sie innerhalb einer halben Sekunde ihr Volumen auf das 5- bis 7fache aufblähen, um das ahnungslose Opfer zu verschlingen (devorare) . Es gibt auf Irland nun zum Beispiel auch keine Schlangen mehr, nichtmal mehr Blindschleichen. Wie der Sprung aufs Festland Europas gelang, dazu in einer nächsten kurzen Abhandlung über eines der interessantesten Gewächse der karnivoren Flora. Nur soviel: es hat was mit einer Modeerscheinung in der Grundstücksgestaltung herrschaftlicher Anwesen zu tun.