Nun ist Ostern schon wieder vorbei

23 04 2014

.. und wir stehen wieder an der Werkbank. Aber Ostern hatte auch viel zu bieten und das Wetter war ja allerfeinst, zumindest am Sonntag. Zur Zeit wird ja in meiner schönsten Hansestadt am Ryck kräftig gebaut. Der schon sehr marode Bürgersteig vom Schuhhagen bis zur Europakreuzung wird nun endlich saniert. Gab es doch dort schon so tiefe Krater, daß es einen fast vom Fahrrad gehauen hat. Bei den Bauarbeiten haben die Archäologen derzeit viel zu tun. Unter anderem wurden an der Ecke zu meiner Straße die Grundmauern des Mühlentores freigelegt und vermessen. Mühlentor1Schade nur, daß diese Mauern nicht länger sichtbar bleiben oder gar in eine Gestaltung des Areals eingebunden werden. Leider wurden sie nach der Dokumentierung abgerissen, um dem Straßenunterbau Platz zu machenMühlentor2Aber draußen ist Frühling, der Raps steht in voller Blüte und die Kastanienkerzen werden auch in wenigen Tagen angezündet. Die Natur ist gut drei Wochen voraus. Der Raps kommt doch normalerweise erst Anfang Mai. 2006 war Mitte April der Ryck noch zugefroren und Anfang Mai war von Grün an den Bäumen noch rein gar nichts zu sehen. RapskastanienUnd am Schluß meiner kleinen Rundfahrt bin ich doch nochmal runter an unser Hausflüßchen, den Ryck, und da haben tumbe Hanseoten ihre Fußballvereinsfarben auf gesamter Länge an die Sitzstufen am Stadthafen geschmiert. Die Reinigung der Stufen sollte die Stadt dem Rostocker Fußballverein in Rechnung stellen. Und mit diesen Bildern ging dann der OsterMontag hier zu Ende. Und jetzt geh ich zum Dienst, wünsche Euch allen einen wunderbunten Tag.

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BaggerFahrer Hannes Kabeltod flucht….

4 10 2010

wenn der Archäologe nach Scherben sucht. So geschehen heute morgen in der schönsten Straße der schönsten Hansestadt am Ryck. gegen 10:00 kriegte der BaggerFahrer plötzlich Holzteile zu packen und sofort stand ein Archäologe auf der Matte und der BauLärm verstummte schlagartig.

Der größte Bagger steht auch still, wenn der BodendenkmalPfleger es will. und der kratzte, schaufelte, schabte Keramik, Metall und LederFragmente aus der Erde und schätzt die auf den Photos sichtbaren Holzteile auf 13. Jhd. Die liegen ca. 1,50m unter StraßenNiveau. Zu sehen war jede Menge schwarzer „Dreck“ der wie der Archäologe sagt auch „Mist“ ist. Mit dem MetallDetektor hat er da drin schonmal trotz Ablenkung durch ein „neues“ WasserRohr historische  MetallTeile festgestellt. Sehr interessant, was so in unserer Straße aus der Vergangenheit so ans Licht geholt wird. Weniger gut, daß durch die Bauarbeiten und den BauLärm ziemliche Ebbe herrscht, was bei meiner LeuchtturmWärterin so über den Tresen geht. Und die archäologischen Grabungen verzögern die Bauerei nun noch zusätzlich. Baggerfahrer Hannes Kabeltod würde auch lieber weiterarbeiten, anstatt dem BodendenkmalPfleger bei der Arbeit zuzuschauen. Aber das Leben ist eben kein PonyHof. Aber nun gibts lecker Roulade (um 20:30!!) drüben auf bigis Turm. (lieber schnell geplatzt als langsam vertrocknet*grins*)