Im Winterwunderland

8 01 2015

 

kommt nun auch die Warmluft an, deshalb kann ich nur bestmöglich die Zeit hier draußen in der Natur nutzen. Das heißt einmal über die Skipiste rauf zur Rauthhütte. Die ist den ganzen Tag sonnenüberflutet und so breit, daß sich Tourengeher und Wanderer mit und ohne Schneeschuh nicht in die Quere kommen. Sie ist aber auch so steil, daß es zumindestens Spikes an den Stiefeln braucht, um dort überhaupt hochzukommen. Aber mit Spikes und Bergstöcken geht’s ganz gut. Rauf1Seit ein paar Jahren hat Hüttenwirt Andi eine Schäferhündin namens Emma, die dort oben Gäste und Hütte bewacht und aufpaßt, daß niemand die Hohe Munde verschiebt oder gar klaut. emmaHoheMundeNach eineinhalb Stunden da oben steig ich besser wieder ab, um einem Sonnenbrand im Gesicht zu entgehen. Will doch auch am Nachmittag nochmal ins Gaistal. GaistalalmDa die Sonne hier unten im Gaistal ganz zeitig am Nachmittag hinter Hoher Munde, karkopf und Hochwand verschwindet, können sich in den kleinen Bächen im Tal bizarre und wunderschöne Eisblumen bilden, die bei höherstehender Sonne wgschmelzen würden. EisrosenJetzt sind die Temperaturen schon leicht über dem Gefrierpunkt, so daß diese zarten Gebilde nun schon im wahrsten Wortsinne den Bach runtergegangen sind.





Der Erste Volle des Jahres!

5 01 2015

 

… und er ist dank der klaren, größtenteils wolkenfreien Luft in der Leutasch auf 1100m ü. NN wunderschön zu sehen:der erste vollmond 2015Und: Es geht wieder. Das leichte Wandern am Berg. Ich konntedas ganze letzte Jahr nicht trainieren, da es mir herztechnisch nicht so dolle ging. Das hat sich dann viel später als was ganz anderes rausgestellt, was sich aber ganz gut medikamentieren läßt. Und so konnte ich heute schonmal auf die WangAlm steigen. Als erster Nachmittagsspaziergang sozusagen. Wang1Auf der WangAlm steht eine im Winter unbewirtschaftete Hütte, von der sich ein wunderbarer Blick auf die umliegenden Berge bietet. Und das heute bei bestem Wanderwetter, tagsüber leichten Plusgraden und wie Ihr seht, wunderbarer Sonne. EisWang WangWolken Lawine is durch!

Die hier durchgerumpelte Lawine würde einen Menschen,ja sogar ein Auto in die Tiefe reißen. Deshalb sperrt die Bergwacht den Wanderweg solange, bis die Lawine abgegangen ist.





Der eigentliche Tag der deutschen Einheit…

9 11 2014

…. ist heute. Mit der Pressekonferenz von Günther Schabowski überschlugen sich die Ereignisse an den Berliner Grenzübergangsstellen und an den Grenzübergängen zur Bundesrepublik. Tausende zweitaktende Autos überrollten die grenznahen Städte von Lübeck bis Hof und die ersten Mauerspechte klopften erste Betonstücke aus der Berliner Mauer. Nun ist die Mauer weg. Kaum noch zu erahnen ist der ehemalige Grenzverlauf – weder in Berlin noch längs durch Deutschland. Und es ist gut so. JPEG Image (414874162)Nicht Gorbatschow, nicht Kohl – nein die Bürgerinnen und Bürger dieses kleinen Landes, das sich demokratisch nannte, aber von einem Führer und seiner alleinseligmachenden Partei regiert, oder besser nach und nach in die Scheiße gefahren wurde, haben genau diese Diktatur samt ihrer Büttel entmachtet. Die kleinen kommunistischen Ortsgruppenführer, Regionalfürsten und Betonköppe hatten plötzlich die Macht über ihre Untertanen verloren. Das ist nun mittlerweile 25 Jahre her. Und mittlerweile sollte es doch völlig wumpe sein, wo jemand herkommt. Ost oder West, Nord oder Süd – völlig banane. Es gibt in allen Teilen der um ca. 70Millionen Leut größergewordenen Republik ganz liebe Menschen, wie es auch in allen Teilen des Landes leider auch reichlich Arschlochmenschen gibt. Und mein erster Besuch in West-Berlin war fünf Tage nach dem Mauerfall. Am Nachmittag des 14. November 1989 war ich mit drei Kollegen des Rundfunktechnikerkurses Berlin Grünau über die provisorische Übergangsstelle in der Eberswalder Straße im „Westen“, bin mit denen sofort zum Funkhaus in die Masurenallee – mal ein „richtiges“ Funkhaus gucken. Danach bin ich bestimmt so zwei Stunden mit dem Stadtbus auf dem oberen Deck ganz allein vorne durch das mittlerweile nächtliche Berlin gefahren, um das alles auf mich wirken zu lassen, was ich alles noch nicht recht gleuben konnte. JPEG Image (414908786)Als Kind hab ich  mir schon gewünscht, irgendwannmal Ebbe und Flut zu erleben. Und ich hab es nicht verstehen wollen, warum ich das einfach nicht darf.  Und so war auch eines der ersten Ziele im „Westen“ Büsum.   Gewohnt haben wir im Hause des alten Hafenkapitäns von Büsum in Büsumer Deichhausen. Und ich werde es nie vergessen, das erste Mal barfuß durch den Schlick zu trabsen und beobachten, wie das Wasser wiederkommt. Damals hatte ich noch nishts zu Photographieren dabei. Und selbst wenn, wären die Bilder nicht mehr bei mir. Das ist aber ne andere Geschichte. Die Möglichkeit, die Schönheiten dieses großen. wunderbaren Landes sehen zu können macht mich sehr dankbar. Von den nordfriesischen Inseln bis in die Bayerischen Alpen , von Berlin bis Bonn – alles ist möglich und dafür bin ich zutiefst dankbar. So wächst – langsamer als gedacht – so nach und nach dieses Land wieder zusammen. Dieser Prozeß ist lange noch nicht beendet. Aber letztendlich wird es regionale Unterschiede immer geben. Bayern gegen Preußen, Mecklenburg gegen Pommern, Kölner gegen Düsseldorfer , die Frotzeleien gehören einfach dazu. Sowas geht auch zwischen Bonn und Beuel. Aber mittlerweile ziehen munter die Leute von Ost nach West, von Süd nach Nord und auch von Südwest nach Nordost. So ist ja auch meine Leuchtturmwärterin aus Beuel hier zu mir nach Greifswald gezogen, wo viele aus ihrem alten Umfeld in Bonn kaum wußten, wo das liegt. Was aber auch nicht schlimm ist, denn genauso viele Leute hier wissen auch nicht, wo Beuel liegt. (Bonn kriegen die meisten noch hin) Ja wie auch immer – Sowas wäre eben 25Jahren noch nicht möglich. Und einfach so den Wohnort zu wechseln , das ging in der Deutschen Diktatorischen Republik nicht. Das mußte von Dienstherren und Polizei genehmigt werden. Einfach an einem anderen Ort eine Wohnung suchen, anmieten und dort sein Leben zu führen – das wollte der Staat nicht. Das haben viele Ostalgiker schon sehr schnell vergessen.  Auch wenn viele Dinge in der Bundesrepublik laufen, die ich so gar nicht gutheißen kann, bin ich doch sehr froh, daß in meiner Lebenszeit die Teilung des Landes überwunden worden ist.





KraftOrte…

1 11 2014

Heute konnte ich gleich ZWEI davon besuchen. Der erste ist der Tollense-See bei Neubrandenburg, auf den ich heute mit meinem Sohn fahren konnte. Ein NOVEMBER-Tag, der sage und schreibe 18° und strahlenden Sonnenschein für weite Teile Mecklenburgs im Köcher hatte. Ich hätte fast die FleeceJacke abgelegt, nur im T-Shirt ginge es heute auch. auffemseeAnfang November noch bei fast sommerlichem Wetter sind wir nochmal in Richtung BuchOrt und einmal um die TVA gefahren, Laubfärbung gucken, Wassertemperatur „messen“ mit der Hand, Klönen, Photographieren, einfach diesen wunderbaren Tag auf dem Wasser genießen. Am Nachmittag ist mein Bengel dann wieder zu seinen Großeltern in den Garten gegangen und ich bin dann an einen meiner LieblingsOrte meiner  Jugend gefahren: den Schmalen Luzin bei Feldberg. Das ist ein EnergieOrt für mich – und wohl nicht nur für mich. Es war noch sehr viel Betrieb dort. Heute war der letzte Tag der Saison unten an der „Luzinhalle“ mit Fährbetrieb und Ruderbootsvermietung. Jetzt zeiht da wieder Ruhe ein. Das Wasser im Luzin ist so klar, daß man mehrere Meter tief bis auf den Grund sehen kann. Vielleicht lönnt Ihr es auf dem Photo sehen. LuzinDas Photo hier unten rechts zeigt den Fährmann bei seiner letzten Überfahrt der Saison in diesem wunderklaren Wasser. Er und die Männer vom Bootsverleih haben schon die Winterfestmachung ihrer Fahrzeuge vorbereitet. Und so warm wie es am Tage war, so schnell kühlte es am Abend ab, so daß von den Äckern die ersten Nebel aufstiegen. Diese wurden ganz schnell ganz dick, ganz schlecht zum Autofahren. Aber wir haben November. Da ist das so. Und morgen wieder Temperaturen bis 18° angesagt. Als morgen nochmal feinstes Spätsommerwetter nutzen. In diesem Sinne : Habt einen schönen Sonntag!





Vögel des Glücks…

28 10 2014

sind zur Zeit in dichten Scharen im PommerLand unterwegs. Das sind sie jedes Jahr um diese Zeit und ich durfte sie in diesem Jahr aus nächster Nähe sehen, hören und mit meinen bescheidenen Mitteln photographieren. Zu meinem 50. habe ich nämlich von der coolsten Crew der Welt aus dem NDR-Vorpommernstudio einen Photoworkshop geschenkt bekommen, der sich mit Tierphotographie im Allgemeinen und mit den Kranichen im Besonderen beschäftigt. Dieses war nun Mitte Oktobär in Zingst. Es begann am Freitag bei strömendem Regen an der Meiningenbrücke, wo die Kraniche von ihren Freßplätzen zur Insel Kirr fliegen, um dort fuchsfrei zu schlafen. Die Vögel kamen auch in vielen kleineren Schwärmen angeflogen – allerdings konnte ich sie aufgrund des starken Regens kaum photographieren. Anders am nächsten Morgen, an dem wir mit zwei Kleinbussen nach Pramort fuhren, dort auf Fahrräder umstiegen und an das äußerste Ende des Zingst zu kommen, wo das „Schlafzimmer“ der Kraniche im flachen Wasser der „Rügen-Bock-Region“ liegt. Kraniche1Es war noch so dunkel, daß photographisch kaum was zu machen war. Der schwarze Streifen über dem Land – das sind tausende schlafende Kraniche, die im flachen Wasser stehen, um dort vor Füchsen, Marderhunden und Waschbären sicher zu sein. Auch Rotwild zieht dort durch das flache Wasser. KranichmorgenEin wunderschöner Oktobermorgen erhob sich mit den Kranichen über der Pommerschen Boddenlandschaft. Der Bestand an rastenden Kranichen erhöht sich von Jahr zu Jahr, gerade durch den zunehmenden Maisanbau für die Biogasanlagen. Waren es  Anfang der 90er Jahre ungefähr 30-35.000 so liegt die Zahl heute bei ca.70.000 Vögeln. Sie finden reichlich Futter auf den abgeernteten Maisschlägen, fallen aber auch gern über das frische Wintergetreide her, sehr zum Leidwesen der Landwirte, die schon Ablenkfütterungsflächen anlegen, um ihre Saat zu schützen – mit sehr wechselndem Erfolg.Kraniche2KranichflugAm Abend, wenn sich die Tiere sattgefressen haben, suchen sie wieder ihre Schlafplätze auf, hier die Insel Kirr im Barther Bodden. Und so werden sie noch bis weit in den November hier an den Küsten Mecklenburgs und Pommerns bleiben. Sie warten auf eine stramme Nordanströmung um damit energiesparend in ihre Winterquartiere zu ziehen, die sich von Südfrankreich über Spanien bis teilweise Nordafrika erstrecken. Immer mehr Kraniche aber sind mittlerweile so dickfellig, daß sie in milden Wintern hier bleiben, nur wenn es dann wirklich über Wochen und Monate sehr gesäßkalt wird, dann fliegen sie auch nochmal ein paar hundert Kilometer nach Süden ab. flugwesenAlso Genossen Bauern, das Flugwesen entwickelt sich!  In dem Sinne: genießt die letzten Tage des Goldenen Oktobärs!





Mit RosenRuthie im PommerLand

7 08 2014

SuperPollerunterwegs, an einem Meer, das nicht alle 12 Stunden gucken kommt, sondern IMMER da ist. (außer bei schwerem Südwest, dann haut es auch hioer mal ab) Als erstes Sehenswerte in Wieck gilt wohl die superpollerbewehrte Klappbrücke. Über den Superpoller lacht mittlerweile ganz Deutschland. Der Poller funktioniert nun nach Verschwendung von weit über 100.000 Euro, aber die BigBrotherKamera am Brückenwärterhaus darf aus Datenschutzgründen nicht in Betrieb gehen. WieckRoseAber Greifswald hat damit nicht genug. Die typisch deutsche Reglementieritis versaut wiedermal ein wunderbares Photomotiv. An der drei Köppen müssen nun unbedingt gleich DREI Schilder an massiven Stahlstangen auf die brüchige Nordmole hinweisen. So ist es schwer, die Holzköppe noch ohne störendes Beiwerk zu photographieren. Apropos Stahlstangen: die RosenRuthie hat eine mit Wollpullover gefunden und hat sie erstmal festgehalten, damit ich sie photographieren kann ;o))PappeUnd wir konnten noch einige Exemplare des wohl berühmtesten Kleinwagens Deutschlands aus der Nähe bewundern. Liebevoll restaurierte Autos, deren Besitzer es sich im nahen Steakhaus wohlsein ließen. Und bei dem Abendlicht hätte der gute alte Caspar David Friedrich seine helle Freude – auch an „seiner“ Klosterruine, die sich seit  seinen Besuchen hier noch kaum verändert hat und die er in künstlerischer Freiheit auch ins Riesengebirge versetzen konnte. eldenaUnd ndann nochmal nach Lubmin, wo es bei mäßigem Nordost  auch fast richtige Ostseewellen zu sehen gab und meinereiner einfach auch mal ins Wasser hineinmußte. Die Gewitter vom letzten Sonnabend waren nicht mehr da und obwohl ich an dem Abend und in der Nacht auch da draußen war, hatte ich leider keinbe Kamera dabei. daberi gab es so wunderschöne Cumulonimben zu sehen, die im Blitzgewitter von innen leuchteten. So gibts solcher wunderbaren Photos nur bei http://www.wetteronline.de und ich bin gewarnt, die „Dicke“, die Pentax K20D eben IMMER dabeizuhaben. Ich gelobe Besserung.





…ist noch nicht tot!

6 08 2014

In letzter Zeit war ich doch sehr inaktiv hier. Das hatte im Wesentlichen auch damit zu tun, daß es mir derzeit so gar nicht gut geht. Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich eine schwere Yersinien-Infektion, die mir alle Gelenke lahmgelegt hatte, besonders Schulter- und Hüftgelenke, aber auch die Knie und Füße, ja sogar bis in die Fingergelenke. DAs ist nun GsD durch und die Bewegung geht wieder leichter, da sich die Gifte langsam aus den Gelenken entfernen. Aber auf dem Weg nach draußen kommen sie eben auch an meinem Herz vorbei und bringen dessen Steuerung durcheinander. Ruhepuls über 100 und Spitzenblutdrücke, daß mir die Augen rausfallen,  da komm ich schnell ans Schnaufen, wenn ich mal etwas schneller gehen oder radfahren will.  Da hab ich  mich dann auch vom HausMedizyniker zum Kardiologen überweisen lassen und der konnte mir nach großer Untersuchung mit EKG, Ultraschallapparat und Belastungs-EKG  Hoffnung machen, daß die Gifte sich doch langsam abbauen und unter Einnahme eines drehzahlsenkenden BetaBlockers bis Jahresende alles wieder gut wird. Also: seine Worte in Gottes Gehörgang! mondnacht

Und: ich hatte die letzten drei Tage Besuch bei mir im PommerLand: die RosenRuthie mach Stopp in der schönsten Hansestadt am Ryck. Sie war noch nie an dem Meer, das nicht in Ebbe und Flut hin und herschwebbert, sondern IMMER da ist. Und sie hat die schönen Ecken unserer Stadt gesehen, auch Wieck und die Klappbrücke, das neue Sperrwerk das zum Spätherbst in Dienst gestellt werden soll, die Klosterruine Eldena ind einem Licht, das der alte Caspar David auch nicht schöner hätte malen können. Und photographiert haben wir wie die Angestochenen. Bilder folgen heute abend, denn die sind in einem anderen Rechenknecht abgelegt.





Nun ist Ostern schon wieder vorbei

23 04 2014

.. und wir stehen wieder an der Werkbank. Aber Ostern hatte auch viel zu bieten und das Wetter war ja allerfeinst, zumindest am Sonntag. Zur Zeit wird ja in meiner schönsten Hansestadt am Ryck kräftig gebaut. Der schon sehr marode Bürgersteig vom Schuhhagen bis zur Europakreuzung wird nun endlich saniert. Gab es doch dort schon so tiefe Krater, daß es einen fast vom Fahrrad gehauen hat. Bei den Bauarbeiten haben die Archäologen derzeit viel zu tun. Unter anderem wurden an der Ecke zu meiner Straße die Grundmauern des Mühlentores freigelegt und vermessen. Mühlentor1Schade nur, daß diese Mauern nicht länger sichtbar bleiben oder gar in eine Gestaltung des Areals eingebunden werden. Leider wurden sie nach der Dokumentierung abgerissen, um dem Straßenunterbau Platz zu machenMühlentor2Aber draußen ist Frühling, der Raps steht in voller Blüte und die Kastanienkerzen werden auch in wenigen Tagen angezündet. Die Natur ist gut drei Wochen voraus. Der Raps kommt doch normalerweise erst Anfang Mai. 2006 war Mitte April der Ryck noch zugefroren und Anfang Mai war von Grün an den Bäumen noch rein gar nichts zu sehen. RapskastanienUnd am Schluß meiner kleinen Rundfahrt bin ich doch nochmal runter an unser Hausflüßchen, den Ryck, und da haben tumbe Hanseoten ihre Fußballvereinsfarben auf gesamter Länge an die Sitzstufen am Stadthafen geschmiert. Die Reinigung der Stufen sollte die Stadt dem Rostocker Fußballverein in Rechnung stellen. Und mit diesen Bildern ging dann der OsterMontag hier zu Ende. Und jetzt geh ich zum Dienst, wünsche Euch allen einen wunderbunten Tag.





Ein halbes Jahrhundert –

23 03 2014

treibe ich nun hier auf Erden mein Unwesen. 50Jahre und kein bißchen weise – und das ist gut so. fümpfzich50 Jahre – und mir gehts gut vdabei – besser als genau vor einem Jahr, als mich die fiesen Yersinien gehörig zankten. Die sind zwar nicht hundertprozentig weg, aber wenigstens 95prozentig. So konnte ich schonmal wieder auf mein Dach steigen, um dort eine WetterStation aufzubauen, mit der ich nun mein eigenes Wetter mache äääh ablese. fümpfzich2Und seit drei Tagen ist nun Frühling, wenn es auch noch etwas wechselhaft am Himmel zugeht. In den Alpen hat’s heut n8 wieder „g’schnieb’n“ und auch hier proggen die Poggen von Dienstag nach Mittwoch Rehschnegen – aber abwarten. Die Niederschläge der vergangenen Tage beliefen sich auf vier bis fünf Tropfen auf den Quadratmeter. Der Frühlingsanfang jedenfalls war allerfeinstes Wetter, trocken, warm, sonnig, ideal für einen Besuch im VogelPark Marlow mit meiner LeuchtturmWärterin. Marlow1Loris





Wo der Pfeffer wächst…

2 02 2014

… waren meine LeuchtturmWärterin und ich gestern. Nein nicht in Honolulu oder im australischen Dschungel, auch nicht bei den Efilanten in Afrika. Pfeffer wächst auch in der Nähe von Berlin, in der „Biosphäre Potsdam“ , einer grooooßen Halle, in der ein tropischer Regenwald dargestellt wird, mit vielen, auch recht großen tropischen Pflanzen, mit flauschigen 25°C und hoher Luftfeuchte, Schmetterlingen und – ja guckt selbst: BioPfefferDie „Biosphäre“ zeigt die geniale Tarnung von Tieren in der Vegetation. Wandelnde Blätter und Wandelnde Äste – sie sind wirklich nur zu erkennen, wenn man direkt mit der Nase an die Vitrinenscheibe stubst. Apropos Tarnung: Diese Herrschaften unten im Bild sind erst drei Monate und ungefähr 10cm lang und sie haben den Trick schon raus, die Farbe ihres Untergrundes anzunehmen. Auch die Echsen sind fast weg, wenn sie sich nicht bewegen, sehen aus wie Holz oder grüne Blätter. ChamälechsenDie Reise geht weiter in die Tiefsee mit einem U-Boot, das aus der Zeit von Jules Verne zu kommen scheint. Von dort sind die Jagdmethoden der Seevögel und der Haie und Robben unter Wasser zu beobachten und man kann einen Blick in die Lebenswelt amphibischer Fische und urzeitlicher Krebse wagen. UnterwasserUnd zurück aus der Tiefsee gibts noch wunderschöne Schmetterlinge zu sehen, ihre Entwicklung über Raupen und Puppen bis zum fertigen Insekt, das vielleicht ein Fressen für die Wetterpropheten wird, die sich im oberen Teil der Halle aufhalten, da, wo’s auch Kaffee gibt.schmetterlingeWetterFröscheUnd fünf Stunden vergehen in dieser kleinen Tropenwelt vor den Toren Berlins wie gefühlte zwei Stunden.