ÜÜÜBÄÄÄRRASCHUNGGGGGG!!!

20 03 2012





Weihnachten an der See,

23 12 2011

ja, nun ist es fast soweit. Alles hetzt umher, um noch irgendwelche Geschenke zu jagen und zu verhaften, in den KaufHäusern und Märkten herrscht Endzeitstimmung und das RadauFernsehen mahnt zur ritualisierten Hektik. Es wird gekauft als wenn’s kein Morgen mehr gibt. Leute! Weltuntergang ist erst 2012! dann erst läuft der Maya-Kalender aus, bis dann geht die Astronomische Uhr in St. Nikolai in Stralsund noch,

Die Advents- und WeihnachtsZeit war eine Zeit der Stille, des Innehaltens, des Insichgehens – ja bis es mehr und mehr und fast ausschließlich darum ging, unbedingt große Geschenke machen zu müssen.

Wie mit grimm’gem Unverstand
Wellen sich bewegen!
Nirgends Rettung, nirgends Land
Vor des Sturmwinds Schlägen!
Einer ist’s, der in der Nacht,
Einer ist’s, der uns bewacht!
Christ Kyrie,
Du schlummerst auf der See.

Wie vor unserm Angesicht
Mond und Sterne schwinden!
Wenn des Schiffleins Ruder bricht,
Wo nur Rettung finden?
Wo denn sonst, als bei dem Herrn?
Sehet ihr nicht den Abendstern?
Christ Kyrie,
Erschein uns auf der See.

Einst, in meiner letzten Not,   Laß mich nicht versinken!
Sollt‘ ich von dem bittern Tod   Well‘ auf Welle trinken,
Reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, Deine Glaubenshand! …         

Johannes Daniel Falk, 1768-1826

Euch allen, die Ihr regelmäßig oder auch nur sporadisch mal bei mir anlegt, von Rostock bis München, von Berlin bis Essen, von HedwigHolzbein bis Sachsen, von Pommern bis zum Pott, von Usedom bis zum SchwarzWald, wünsche ich geruhsame WeihnachtsTage, schöne Spaziergänge, feines Essen und guten Wein.

Seid und bleibt behütet.

Ganz liebe Grüße vom Wolfgang aus der schönsten Hansestadt am Ryck.





Letzte wunderbunte HerbstFarben…

1 11 2009

Herbst2Bevor das Novembergrau obsiegt, konnte ich heute nochmal die HerbstFarben einfangen und lade Euch ein, diese mit mir zu genießen. Ort des Geschehens ist das Nemerower Holz nahe Neubrandenburg am Tollensesee. Und natürlich hätte ich am liebsten meine Liebste, meine LeuchtturmWärterin dabei, welch selbriger ich besonders diese Bilder widme. Nun macht sich hier im Osten ein recht straffer Ost auf, der sich anschickt, in der kommenden Nacht die restlichverbliebenen Blätter von den Bäumen zu rütteln. Es fühlt sich schon ganz schön kalt an und wer weiß, ob nicht am Dienstag der erste nasse Schnee übers PommerLand kommt.

Herbst01

Herbst03Es existiert übrigens auch hier oben im NordOsten eine Spezies, deren Ursprung Irland ist. Diese Kreaturen sind vor allem NACHTS noch viel gefräßiger als draußen 😉 obwohl sie zu den Pflanzen gerechnet werden. Sie haben in den frühen Neunziger Jahren den Sprung aufs europäische FestLand geschafft und dort in Ermangelung natürlicher Feinde ihren Siegeszug gen Osten angetreten. Einzelne Exemplare der sog. „Wanuckis“haben es über das RheinLand mittlerweile bis an die Grenze Mecklenburgs zu Pommern geschafft. Sie sind perfekte Meister der Tarnung(Nur der gewiefte Profi wird sie auf einem der Photos hier ausmachen können) und so ist der Schreck und die Überraschung groß, wenn sogar kleine bis mittelgroße Hunde plötzlich mal wech sind.  Aber wie gesagt, der Gemeine Wanucki ist nachtaktiv – am Tage ist alles schick und keinerlei Gefahr in Verzug.

HerbstWanuckis





Die Bahn kommt

29 10 2009

Bonn5Herminsche

hier nicht mehr wirklich an, aber dafür gibbet einen der traditionellen Biergärten im rechtsrheinischen Beuel, ein im Jahr 1891 errichteter Fachwerkbau, Haltepunkt der BröltalBahn. Jetzt fährt da keine Bahn mehr, kommt kein Zug mehr an

http://www.bahnhoefchen.de/bahnhoefchen/index.php

aber eine PhotoFreundin meiner  Bigi, meiner LeuchtTurmWärterin, die Michaela kam aus dem SaarLand nach Beuel eingeritten, um mit ihr und mir am Rhein Schiffe zu gucken, KennedyBrückenBaustelle zu inspizieren, LieblingsPlätze zu besuchen und im Bahnhöfchen was Feines zu essen und lecker Kölsch zu trinken. Das mit dem Kölsch war in Ordnung, leider waren aber die OfenKartoffeln lauwarm und die Putenstreifen furztrocken. Liebe Wirte vom Bahnhöfchen, damit lockt Ihr niemanden hinterm kalten Ofen hervor. Bitte nachbessern, sonst habt Ihr bald weniger Kundschaft!Alles in allem war es aber ein lustiger Nachmittag bei feinstem Schäffweddä, Sonne und wenig Wind und relativ warm. Und was auch noch positiv war: dieser Sonntag hatte einfach mal eine Stunde mehr durch die endende SommerZeit.

 





Meerchenhaftes

27 10 2009

konnte ich im BundesHauptdorf erleben und dazu gehörte vor allem meine LeuchtturmWärterin, in deren Refugium ich wohnen durfte. Bonn am Rhein, die ehemalige BundesHauptstadt ist kein schlechter Ort zum Leben, zumal es dort auch Wasser und Schiffahrt gibt, wie bei mir an der Ostsee.

Bonn2Und für mich das Größte überhaupt ist eben die Leuchtturmwärterin, die Perle des Wasser- und Schiffahrtsamtes Bonn, die mit weisem Sinn und wachem Auge ihr Gewässer beobachtet und den Booten und Schiffen auf dem Rhein „heimleuchtet“

Bonn3Dieser Abend war dann mein vorübergehender Abschied vom rechtsrheinischen Beuel, aber ich komme wieder in diese Stadt, auf den Turm, der meine Leuchtturmwärterin und ihre zwei StubenTiger beherbergt. Ich vermisse sie und ersehne den Tag, an dem sie für mich wieder real und im wahrsten WortSinn faßbar wird.

So wünsche ich Euch allen eine GN8, ganz besonders meinem liebsten Menschen auf dem Turm in BN.





Zu Besuch im MeerchenLand

24 10 2009

*wasausgeheckthab* stand die letzten tage auf einer sms an mein Licht auf dem Turm, die bigi.

Es zieht mich ins BundesHauptdorf am Rhein und das sollte heute abend erfolgen. Ich konnte mir aber diesen Sonnabend freiorganisieren und bin dann gleich nach’m Dienst am Freitag schon los nach Bonn. Sie hat nixx geahnt und war in der Annahme, daß ich meine Oldies in NB besucht habe. Telephonisch erzählte ich ihr, daß ich jetzt zu Hause angekommen bin(in Greifswald) und jetzt die Haustür aufschließe und durchs enge TreppenHaus stapfe, wir beide Telephon am Ohr.Sie hörte die Schritte im Treppenhaus und dachte an ihren NachBär, der heute spät nach Hause kommt, aber nicht ungewöhnlich das. Und dann stand ich mit HerzKlopffff vor ihrer Türe und klopfte, Ergebnis: stereöses Geklopfe rechts in Bigis  Telephon und links akustisch an der Tür. Und als ich dann am Telebimm erzählte, WER da anne Tüä kloppt…. Nur soviel: der NachBär war’s nich*saufrechbreitgrins*

Dann kamen erstmal ein paar schöne Stunden unter Ausschluß der Öffentlichkeit und am heutigen tag waren wir auch mal mit den Fahrrädern am Meerchen, das zur Zeit wenig Wasser führt.

meerchenlandUnd weil das so ist, das mit dem wenigen Wasser im Fluß, gab es dann etwas tröpfelndes Wasser von oben(wo es doch vorher sogar sonnig in BN war) und wir setzten uns auf die Räder und trollten uns heimwärts zum KaffeeTrinken+Knutschen+Kuscheln.

Es ist so schön hier am Rhein und ich wünsch Euch allen hier eine GN8.