Leutasch – tut mir gut…

30 09 2013

Nach meiner Malaise mit den Hüft- und Schultergelenken geht es doch besser am Berg als ich zu hoffen gewagt habe und so konnte ich auch schonmal einige etwas längere Runden in Angriff nehmen. Eine davon ging über den Mittagsstein und den Zäunlekopf, eine Strecke, die recht steile Wurzelsteige und einen steinigen Aufstieg bereithält und mit phantastischen weiten Blicken in die Tiroler Berglandschaft belohnt. OberbrunnAlm1 OberbrunnAlm2Bilderbuch-Alpen mit AlmKühen, Enzian und urigen Almwirtschaften, wie hier die Oberbrunn-Alm, wo, wenn man nich aufpaßt, einen der Wirt mit Obstler abfüllt und man dann leicht trummbunken den Abstieg bewältigen muß. Zurück im Tal am Gießenbachparkplatz hat man dann ca. 750 Höhenmeter in den Beinen.





Ein großer Schutthaufen ist

28 09 2013

noch übrig von dem 1902 errichteten Getreidespeicher am Greifswalder Museumshafen. Der Speicher wurde noch bis 1992 als Getreidelager betrieben. Kurz nach Außerdienststellung bin ich noch in dem Speicher herumgestiegen, um die wunderschöne Holzkonstruktion zu photographieren. Das war 1994 und das Ständerwerk machte noch einen sehr stabilen Eindruck, wohingegen am Dach des Gebäudes schon ein unübersehbarer Reparaturbedarf bestand. Auf jeden Fall wäre ein Umbau zu Wohnzwecken noch möglich, ähnlich dem Nachbargebäude, einem ähnlichen Speicher, in dessen Räumen die alten Holzbalken noch weitgehend zu sehen sind. Direkt unterm Dach ist das Ständerwerk recht filigran, wird weiter unten immer wuchtiger und massiver. Auf jeder Etage sind die Füllhöhen für die verschiedenen Feldfrüchte an die Wand geschrieben, wie hier Roggen und Gerste, Weizen, oder für Mais oder Erbsen. 1100Kilogramm Traglast je Quadratmeter bzw. 750 Tonnen Gesamtbelastung konnte diese Etage verkraften. speicher intaktDoch die Zeit lief dem alten Bau davon, die Substanz verrottete von Jahr zu Jahr mehr, das Gebäude wechselte mehrere Male den Besitzer. Jeder hoffte wohl auf eine schnelle Abrißgenehmigung. Das Zeitfenster, in dem ein Aus- und Umbau des Speichers mit vertretbarem Aufwand möglich war, schloß sich langsam. Im letzten Jahr endlich stürzte ein großer Teil des Daches auf der Südseite des Speichers ein. Dann im Spätsommer eine Gaube auf der Nordseite. Die Statik des Hauses wurde instabil und somit war das eigentliche Ziel des Eigners endlich erreicht: Sofortiger Abriß der Ruine, denn sie gefährdete jetzt wirklich Passanten. Dann ging es atemberaubend schnell. In nichteinmal einer Woche standen Bagger bereit, die innerhalb zweier Tage den ehrwürdigen alten Speicher dem Erdboden gleich machten. SchutthaufenVermutlich geht es jetzt auch ganz schnell und noch vor Weihnachten steht ein Rohbau in annähernd dem Ausmaß des Speichers an der Stelle, um in Zukunft ein paar Arztpraxen, Anwaltsbüros und teure Eigentumswohnungen zu beherbergen.

Es riecht sehr nach einem von langer Hand geplanten Spiel. Der Zahn der Zeit hat allerdings über zwanzig jahre benötigt, um diesem Stück Greifswalder Geschichte das Rückgrat zu brechen. Der Große Speicher, ein Zweckbau von 1937 ist aller Wahrscheinlichkeit wirklich nicht zu retten, da dessen Betoneinbauten überhaupt nicht umzubauen sind. Auch er wird wohl in absehbarer Zeit fallen und die Stadt eine beeindruckende Landmarke verlieren. DSC04562





Berge Berge Berge….

26 09 2013

Nun endlich mal ein bißchen Zeit, Bilder zu sortieren. Meine Kamera hat während meiner Zeit am Berg etwas herumgezickt, ist ja nun auch schon etwas über zwei Jahre alt, da greifen dann die Sollbruchstellen, die in moderne Technik eingebaut werden. Aber einige Bilder konnte sie dann doch noch fehlerfrei auf den Sensor bringen. Am ersten Tag hat es einfach Sonne in Strömen gegeben, von früh bis spät. Aber für einen Spaziergang auf die Rauthhütte reicht es allemal. Rauthhütte1Aber nur so lassen sich so prächtige Perlen in den Nadelbäumen bestaunen, egal ob die Sichtweite da oben nur etwa Armlänge beträgt… Rauthhütte2Traubenenzian im Regen – auch schön, oder? Und dieser Wanderweg links im Bild hat mal gepflegte dreißig Grad Hangneigung. Tag Zwei brachte dann auch noch reichlich Regen mit, bis auf ca. 1800m runter hat es auch geschneit, so daß es auch nur für einen kleinere Runde auf die Wang-Alm reichte, die Aussicht von dort oben war allerdings schon viiiiel besser als von der Rauthhütte. WangAlm1Der Gipfel der Hohen Munde war komplett weiß und auch sonst ist die Schneegrenze gut zu erkennen an den Bergen. Am frühen Morgen war es bis runter zur Wangalm auf 1751m noch verschneit, was sich aber bis zum frühen Nachmittag wieder erledigt hatte.





Auffi gehts – Teil eins

11 09 2013

ganz kurz mal wieder hier ein LebensZeichen. Ich bin dann mal wech: Leutasch. Der Berg ruft wieder – auch dieses Jahr wohl wieder ein Traum in WEISS bis auf 1000m runter. Ich weiß, daß ich aufgrund meiner fiesen Stabbakterien noch nicht wirklich fit bin – aber ein paar HöhenMeter müssen sein. So bin ich wieder auf dem Weg zum Berg, diesmal mit ZwischenStopp bei Mari und Andi in KönigsBrück. Und dort sowie auf dem Weg dahin malte der Große Meister im Himmel wunderschöne Bilder in denselben. pageDanke meine liebe bigi fürs KaterPflegen und liebe Mari für das NachtQuartier allhier.