Über die bRYCKe von 2012 nach 2013…

31 12 2012

bRYCKe

…laßt uns nun gehen. Das alte Jahr sinkt nun in der Zeiten Grab und ein neues kommt zu uns. Für mich und meine LeuchtturmWärterin kommt es ganz still am Strand in der Nähe von Loissin und ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr, Gesundheit und Gottes Segen auf all Euren Wegen. Seid und bleibt behütet! Genießt bestmöglich die LebensZeit – und das zeitlebens! Angst vor dem Neuen ist kontraproduktiv und so wünsche ich Euch Vertrauen in Euch und Eure Ziele und Vorhaben und auch auf Hilfe und gute Energien, die dann erscheinen, wenn keiner mehr damit rechnet. Also, Ihr Lieben, kommt gut rüber, frei von üblen Gedanken und neujahrsmorgendlichem Haarwurzelkatarrh. Möge es uns allen ein an- und aufregendes Jahr werden. Wie wir mit Weltuntergängen umgehen, wissen wir ja nun seit Ende der Inka- Kalender- Periode und brauchen uns nicht meschugge machen lassen durch wilde apokalyptische Prophezeiungen.

Nachtrag: NeuJahr um 02:30  :

Die erste Stunde des Jahres 2013 verbrachten wir am Loissiner Strand, fernab vom lauten BöllerDonner der Stadt und konnten das Feuerwerk aus der Ferne über Greifswald, Rügen und bis nach Vierow und Lubmin sehen und auch unser linksdrehender Leuchtturm von der Greifswalder Oie grüßte mit seinem LichtFinger zu uns herüber. jahreswexel





Das alte Jahr verabschiedet sich langsam…

30 12 2012

…und wir, meine LeuchtturmWärterin und ich sind nochmal nach Rostock an die mecklenburgische Küste gefahren. Mit dem Jahr 2012 endet wohl auch die Geschichte dieses Schiffes im Rostocker Stadthafen: MS Georg Büchner. Sie ist 1951 als Fracht- und Passagierschiff in Belgien in Dienst gestellt worden und fuhr von 1967 bis 1977 noch im Liniendienst bei der Deutschen Seereederei Rostock, für die sie bis 1991 noch als stationäres Ausbildungsschiff diente. Die Stadt Rostock kaufte sie 1991 für eine Mark, um sie vor der Abwrackung zu bewahren. Sie lag bis 2003 in Rostock Schmarl als Ausbildungsschiff und wurde dann in den Stadthafen verholt für ihre letzten Dienstjahre als schwimmendes Hotel. 5Millionen Euro wären nötig, um sie schwimmfähig zu halten und da es keinen Interessenten gibt, der soviel Geld auszugeben imstande ist, wird sie im Januar ihre letzte Reise nach Klaipeda antreten, wo sie dann den Weg alles Irdischen nehmen wird. 2012GeorgBüchner Im Rostocker Stadthafen spielt sich derzeit noch ein anderes Drama ab. Der größte deutsche Eisbrecher „Stephan Jantzen“ liegt noch immer im Stadthafen Rostock, ist aber durch die Machenschaften mehrerer geldgieriger Heuschrecken mittlerweile im Innern so verwüstet worden, daß es praktisch keine Zukunft mehr gibt für dieses in Ehren gealterte Schiff, das bereits 2006 vom Stralsunder Wasser- und Schiffahrtsamt außer Dienst gestellt wurde, gibt. Es sollte schon zur Verschrottung aus dem Hafen geschleppt werden, aber nun streiten sich erstmal wieder die Anwälte der besitzbeanspruchenden Parteien in den USA und Deutschland. Ergebnis offen – aber die Jantzen ist wohl nicht mehr zu retten. Aber wir sind ja auch nach Rostock gekommen, um das alte Jahr an der mecklenburgischen Küste zu verabschieden, beginnend im SchokoladenHaus „dePrie“ am Stadthafen. Dort gibt es die wohl allerbeste Trinkschokolade, von der eine kleine Tasse ausreicht, um einen veritablen KakaoFlash auszulösen. Eine große Tasse davon würde man kaum schaffen.  Ursprünglicher Plan war übrigens, die „EisZeit“ im „Erlebnisdorf Rövershagen“ anzuschauen, eine Eisskulpturenausstellung, die aber an diesem Tage so überlaufen war, daß es ohne klaustrophobischen Kasper unmöglich war, dort hineinzukommen. Das einzige, was wir da noch ansehenswert fanden, war die größte Kaffeekannensammlung der Welt, die sich dort über alle Wände der großen Halle zog. Im Innern dieser Halle Unmengen überteuerten Krimskrams, den wirklich niemand braucht und der größtenteils seinen Zweck erfüllt hat, wenn er an der Kasse bezahlt wurde. Der schiere Touri- Nepp, um den man einen großen Bogen machen sollte! Die Eisskulpturen aber sind wirklich sehenswert und wir werden es an einem Werktag nocheinmal versuchen. schokoMit Sandrina und bigi ging es an den breiten Strand von Warnemünde, wo wir den drittletzten SonnenUntergang des Jahres bei recht milden Temperaturen genießen durften. Wunderbares Licht von der Sonne und von den leuchtenden Türmen auf der Mole und an Land. Trotz gefühlter tausend Menschen am Strand war es eine schöne ruhig, feierliche Stimmung. Danke liebes Universum, liebes Synchronuniversum für diese schönen Stunden.  2012See am Abend2012LeuchtturmN8





Vorbei…

28 12 2012

ist das Weihnachtsfest . Aber nicht nur das: wiedermal voll

Und der VollMond sieht hinter dem schnell ziehenden Gewölk recht gespenstisch aus. Weihnachten 2012, meine LeuchtturmWärterin und meinereiner waren in meiner alten Heimatstadt um uns dort bei meinen „alten Herrschaften“ gepflegt durchzufressen. Schon bei der Ankunft sahen wir ein Großaufgebot Polizei, Rettungswagen, Notarzt und Feuerwehr vor dem Nachbarhaus stehen. Ein Drehleiterwagen fuhr gerade weg vom Ort des Geschehens.  Erster Gedanke: Wohnungsbrand durch Kerzen im Christbaum. Wie sich aber dann herausstellte, als sich zu den weiß-roten, silber-blauen und roten Autos ein schwarzes gesellte, hat sich ein alleinstehender Bewohner das Leben genommen. Weihnachten ist eben auch so eine Zeit, in der viele Menschen an ihrer Vereinsamung so verzweifeln, daß sie keinen anderen Ausweg mehr finden als den, den dieser Mann nun gewählt hat. Er war bekannt im Haus und im Wohngebiet als ein freundlicher Zeitgenosse, der seine Nachbarn grüßte und ansonsten recht unauffällig war. Nach einem kleinen Spaziergang, den wir am Nachmittag unternahmen, waren sämtliche Autos von Notarzt, Feuerwehr und Polizei bereits weggefahren. Nur der schwarze Kombi stand immer noch vor der Haustür. Die Bilder, die mir von diesem Weihnachten unter anderen im Kopf bleiben werden, sind die einer von der Feuerwehr eingeschlagenen Fensterscheibe, zwei Männer in schwarzen Anzügen, die mit einem grauen Sack ins Haus gehen, das trübe Licht hinter dem BadezimmerFenster auf der 4. Etage dieses Hauses. Vorbei ist also nun auch das Leben dieses Mannes, der wohl in seinem Umfeld niemanden hatte, der ihm beim Kreuztragen half. Er brach unter seiner Last zusammen und ich wünsche ihm, daß er dort, wo er jetzt ist, keine Schmerzen körperlicher oder seelischer Art erleidet. Und ich wünsche uns allen, daß wir aufmerksam sind und auf unsere Nächsten achten, ein freundlicher Gruß im Treppenhaus, bei Bedarf ein Hilfsangebot, dem Anderen einfach das Gefühl zu geben, daß er nicht ganz allein ist…..





Hai-liger Abend

27 12 2012

…  am Zweiten Weihnachtstag, an dem mein Sohn zu mir zu Besuch kam. Nach einem feinen Mittagessen bei mir auf der Hütte verholten wir in die zweitschönste Hansestadt in Vorpommern: nach Stralsund. Was eignet sich besser für eine WeihnachtsNachmittagsGestaltung als ein Besuch im Ozeaneum, das als größter Teil des Deutschen MeeresMuseums auch über das größte Aquarium Deutschlands verfügt: das Schwarmfischbecken. Und da sage noch jemand, das Leben in Ost- und Nordsee wäre farblos und fade: Guckt selbst! Mit viel Liebe zum Detail haben die Museumsleute um Prof. Harald Benke die verschiedenen Gegenden in der Ostsee vom Stralsunder Hafenbecken über die Boddengewaässer bis zur offenen See nachgestaltet. Ebenso auch das Wattenmeer der Nordsee und das Seegebiet an den Schären mit kaltem Meereswasser und den in den jeweiligenden Gebieten lebenden Fischen und anderem Meeresgetier wie dem gefürchteten SeeFuchs da unten im Bild :o) Ozeaneum1

Ozeaneum2

Die größte Bewohnerin des größten Aquariums Deutschlands ist die Sandtigerhai-Dame Niki, die vorher in einem kleinen Becken im Zoo Berlin gelebt hat und nun behäbig mit ihren 2,50Metern Länge und 200kg  ihre Runden in dem großen Schwarmfischbecken dreht. Sie ist das absolute Hai- Light im Schwarmfischbecken und sie weiß, daß sie feine Leckereien wie Wittling und Brasse an einer bestimmten Ecke des Riesenaquariums bekommt und deshalb die dort wohnenden Fische in Ruhe läßt. „Fische sind Freunde, kein Futter!“ Das wußten schon Stefan und Erkan als Haie in „Findet Nemo“ Und hoch oben auf dem Dach des Ozeaneums wohnen noch die liebenswert neugierigen Ingopine:Ingopine und deren Paten

Sie finden es ungeheuer spannend, wenn da Menschen mit Kameras komische Verrenkungen machen, um Bilder von schwimmenden und tauchenden Pinguinen zu schießen.Zum Schluß des Rundgangs führt uns der Weg in die Walhalle, in der lebensgroße Modelle von Blau-, Pott- und Buckelwal, sowie Orca und Schweinswal hängen. In dieser „Walhalla“ sind Walgesänge zu hören und dank der Tatsache, daß am Zweiten Weihnachtstag 95% der Bevölkerung im Lande mit dem Verdauen des üppigen WeihnachtsMahls beschäftigt sind, war es im ganzen Ozeaneum angenehm leer, so daß wir ohne Behinderung durch viele Besucher alles genauestens sehen konnten und uns gut vier Stunden in diesem auch archtektonisch interessantem Haus aufhielten.





An der See ist Weihnachten…

22 12 2012

ein bißchen anders als inmitten großer Städte oder im Binnenland oder in den Bergen. Hier am Meer gehen die Gedanken zu den Menschen auf See, die zu Weihnachten irgendwo in der Welt unterwegs sind. Das sind Hochseefischer und die Seeleute der Handelsschiffahrt. Das sind die Rettungsmänner der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und die Seeleute der Küstenwache. Das sind die Besatzungen von Ölplattformen, Lotsenversetzbooten und Feuerschiffen. Sie alle tun Dienst auf See und sie alle tun Dienst für uns, die wir an Land das Licht von Betlehem erwarten. Hier von Land grüßen die Lichter der Leuchttürme die Frauen und Männer draußen auf See und lassen sie wissen, daß viele Menschen, die hier an der Küste wohnen in diesen Stunden an sie denken. page

Dieses wunderschöne alte Lied ist von Johannes Daniel Falk(1768 – 1826)  mit einer ebenfalls wunderschönen Melodie von Karl Löwe, die 1829 aufgeschrieben wurde.

Und so wünsche ich Euch allen, die Ihr ab und zu oder regelmäßig hier längsseits kommt ein gesegnetes WeihnachtsFest, die Erfüllung Eurer Wünsche (auch und besonders der nichtmateriellen) ,  wunderbare Stunden mit lieben Menschen, Zeit für ein gutes Buch, einen guten Rotwein, eine gute Zigarre, lange Spaziergänge und das Wahrnehmen des kleinen Lichts, das in dieser Zeit aus Betlehem erstrahlt. Seid und bleibt behütet auf Pellworm und Usedom, in Rostock und München, in Pommern und dem Saarland, Berlin und Bonn,  an Rhein und Ryck, Ruhr und Elbe.





Wunderschönstes AdventsWetter im

9 12 2012

PommerLand – und…. kaum ein Mensch geht überhaupt noch vor die Haustür. Und wenn, dann maximal bis zum WeihnachtsMarkt. Heute morgen noch sah es hier recht moderat aus, was die SchneeHöhe angeht. Um 11 begann es dann auch hier zu schneien. Immer mehr und immer mehr und immer mehr. GreifswinterDer Tierpark-Advent mit Lüttenwiehnacht und Weihnachtsbacken und -basteln für Kinder fiel nicht ins Wasser sondern in den Tiefschnee. Bis zum Abend immerhin 18cm. Im Rundfunk wurden laufend Katastrophenmeldungen verbreitet, was wohl die potentielle GästeSchar fernhielt. Die Tierparkbesucher ließen sich an dem ganzen Nachmittag an den Fingern zweier Hände abzählen. Aber trotzdem stapfte ein Weihnachtsmann(den kenn‘ ich persönlich, diesen Lorbaß!) durch den WinterPark, der insgesamt drei Kindern(zwei davon auf dem RodelHügel außerhalb des Parks) begegnete und den Herren Musici an der Zooschule, die der Kälte trotzend auf eventuelle Gäste warteten und mit Dudelsack und Flöte die Affen, Tauben und Störche erfreuten. Währenddessen hat meine LeuchtturmWärterin oben im neuen Hofladen die ersten TierParkSouveniers an die Leute gebrachtweihnachtsmann…und nach der FütterungsRunde und Einsperren der Viecherls und einem wärmenden Kaffee im neuen TierparkCafé  testeten Hobbit und Flummi, die prächtigen roten Kater meiner LeuchtturmWärterin den neuen, pfötchenkühlenden Bodenbelag auf ihrem Hof und die dort wohnenden Meisen mußten kurz ihr Abendessen an den MeisenKnödeln vorsichtshalber unterbrechen. Herrn Hasen Nuggie gehts mit seinem vielen Heu und Stroh in der Hütte gut, er knabbert zufrieden Äpfelchen und NagerKrokant. schneehasenkatzDas große Schneefallgebiet ist nun durch. Es hat momentan aufgehört zu schneien aber in der N8 soll wohl noch Einiges runterkommen, teilweise als Regen. Also morgen schön aufpassen, wenn Ihr mit dem Auto losmüßt. Euch allen nun einen guten Start in die neue Woche.





Greifswald – ein WinterTraum

8 12 2012

Mit dem meteorologischen WinterBeginn ging es auch hier in Greifswald los mit Frost und Schnee. Unser PommerLand hat eine fast geschlossene SchneeDecke und auch das Greifswäldische HausFlüßchen, der Ryck ist zugefroren. Die BoddenGewässer ziert auch schon eine dünne Schicht glatten Eises. Greifswinterwald

Der Große Nikolaus

Der Weihnachtsmarkt ist wie alle Jahre wieder eher eine Kirmes,Freß und Sauf allüberall – ein oder zwei  Stände, an denen es weihnachtliche Accessoires gibt aber an einer Stelle des Platzes, wo auch ein Pavillon der Kirche steht,  läßt sich ahnen, worum es wirklich geht in der AdventsZeit: WeihnachtsMarkt

Am äußersten Rand des Platzes steht ein Pavillon der Kirche, eine Möglichkeit zur stillen Andacht inmitten des KirmesGetöses auf dem Markt. Morgen wird Greifswald wohl eine anständige SchneeSchüttung abbekommen, der Zweite Advent in weihnachtlichem Weiß, das hoffentlich bis zum Fest andauern wird. Aber morgen lädt der kleine aber feine Greifswalder TierPark zum Advent ein – mit Lüttenwiehnacht und Glühwein und Bratwurst und und und – ja auch mit einem WeihnachtsMann, der dort durch den (vielleicht) tiefen Schnee stiefeln wird und an die KleinMenschen auf dem Gelände SüßKram verteilen wird. Es wird an dem Tag auch der neue Eingang in den Park und das neue KassenHaus übergeben, wo meine LeuchtturmWärterin zugegen sein wird und weihnachtliche Karten und tierische KlappKarten, Puzzles und einiges zum Lesen feilbieten wird. Dazu morgen abend mehr hier. Euch allen nun einen schönen Zweiten Advent.