Licht auf dem Turm

30 03 2012

Mit meiner LeuchtturmWärterin konnte ich an unserem Kiel- Wochenende gleich ZWEI Leuchttürme inspizieren. Der erste der beiden ist auch der ältere Turm. Er wurde noch unter dänischer Ägide in Strande gebaut und 1865 in Dienst gestellt. Das Feuer steht ca. 23m über GrundUnd weiter ging es zu dem wohl schönsten Leuchtturm an der Kieler Förde. Dieser ist jünger: 1895 zur Inbetriebnahme des Kaiser-Wilhelm-Kanals durch Kaiser Wilhelm II. eröffnet ist er das Einfahrtsfeuer zum Nord-Ostsee-Kanal in Kiel Holtenau. Aber guckt selbst, welch eine architektonische Kostbarkeit dieser etwa 25m hohe Turm ist. Das Feuer steht 20m über Grund und hat eine Tragweite von ca. 10km(weiß) Das rote und grüne Licht ist nicht ganz so weit zu sehen. Kiel ist auf jeden Fall nochmal einen Besuch wert. Ganz sicher aber nicht zur Kieler Woche.





Neues WappenTier für Deutschland:

27 03 2012

In Zeiten von immer größer werdenden Rettungsschirmen, immer höheren Bürgschaften für die Euro-Rettung geht jetzt eine Anfrage in den Bundestag, ob nicht dieses possierliche Tier neues Wappentier werden sollte. Der alte Adler paßt nicht mehr wirklich.

Warum nun ausgerechnet KÄNGURUH? Ja ganz einfach: Deutschland ist wohl das einzige Land in Europa, in dem mit leerem Beutel noch soooo große Sprünge gemacht werden. Alles auf Pump. ESFS und ESM, die beiden Euro-Rettungsschirme werden immer größer mit dem Steuergeld der Bürger. Die Leute haben effektiv immer weniger Geld in den Taschen und müssen trotzdem für alles mögliche immer mehr zahlen. Die Benzinpreise steigen immer schneller und der Staat frohlockt ob seiner höheren Einnahmen aus Mineralöl- und Umsatzsteuer, welche dann glatt für die EuroRettung „investiert“ will meinen verbrannt werden. Gestern noch bekundet die Kandisbunzlerin noch lautstark, daß niemals mehr als 500Mrd Euro als Bürgschaft zur EuroRettung bereitgehalten werden. Und heute?  Wenn ein Politiker/eine Politikerin das Wort NIEMALS gebraucht, dann wird wie so oft auch diesmal das ganze Gegenteil eintreten. Jetzt sind es 700Mrd und es gibt schon genug Prophezeiungen, die auf 1000Mrd hindeuten. Das sind sowieso Zahlen jenseits der Vorstellungsgrenze, da kommts auf einn paar Milliarden mehr eh nicht mehr an.

Aber zuryck zu den Känguruhs: Es kam so, daß meine LeuchtturmWärterin und meinereiner aus unseren virtuellen BlogHütten in die reale Blogosphäre nach Gettorf zur GZi und zu Herrn RundumKiel. Dort war Klönschnack bis MitterN8 und Phase10spielen angesagt, Herrn Hund Anton ins Koma kraulen, Hühner und Kanaris gucken, BaumWannuckis photographieren. Der Sonnabend war dann DER Tag für den ziemlich großen Zoo zu Gettorf. Da sind wir dann auch schon wieder bei den Känguruhs: Das erste Mal in meinem Leben konnte ich sehen, daß sie was im Beutel hatten: Wie immer : RAUFKLICKEN macht das Bild größer. Frau Känguruh war sehr kooperativ und ließ uns ihren Nachwuchs ausgiebigst beobachten und photographieren. Kilkenny The Cat sitzt vor mir auf dem SchreibTisch und guckt auch Känguruhs. Ein gern angenommenes Extra dieses Zoos ist der Verkauf von Zwieback am Eingang, den fast alle Tiere den Besuchern aus der Hand fressen und dies auch dürfen. Die Kamele mögen ihn genauso gerne wie die hier auch von bigi photographierten NasenBären. Letztere nehmen den Zwieback ganz vorsichtig mit der Hand ab und knuspern ihn dann genüßlich aufUnd auch in der begehbaren PapageienVoliere kann man Zwieback an die dort wohnenden Herrschaften austeilen. Zum Dank lassen sich die Aras, Kakadus und Sittiche auch photographieren. Es gibt auch Zebras in Gettorf. Eines von ihnen namens Getti ist zu bigi ausgewandert und freut sich auf einen Besuch des ZebraHengstes TamTam im Herbst. Neidisch beobachteten die Gettorfer Zebren den Weggang ihrer Kollegin.Zum Schluß nur noch zwei HornViecher: eins vor und eins hinter dem Zaun. Mit freundlicher Genehmigung der TierPhotographin bigi, die das Geschehen beobachtete. Und gaaaanz lieben Dank den beiden Gettorfern Gesa und Michael, die uns diese schönen Stunden ermöglichten.   —   Sie chauffierten uns sogar am folgenden Tag nochmal an die Kieler Förde. Dazu später mehr.





Pommerns LandesFarben: Blau und Weiß

23 03 2012

Sie sind auch durch die weißen KreideFelsen an der Rügener OstKüste berühmt geworden. Jetzt nach dem Winter, nachdem wieder einige Kreideabbrüche für die frische WeißFärbung an den Steilwänden sorgten hab ich mir heute mal seit Langem wieder den Luxus gegönnt, den Wanderweg von Saßnitz bis zur VictoriaSicht zu gehen. Das sind ungefähr 7km durch den noch winterlich kahlen Buchenbestand, der phantastische Ausblicke auf die weißen KreideFelsen zuläßt. Die Sonne malt SchattenBilder auf den WaldBoden und gibt den ersten blauen Blüten(LeberBlümchen?) und jungen Bäumchen die Kraft zum Wachsen.

Und jedes Jahr der Gedanke an diesen Baum, der sich seit Jahrzehnten da oben festkrallt. Extreme Absturzgefahr in der Nähe dieses Baumes und – auch diesen Winter hat er überlebt. Bis jetzt.

 

Kreideabbrüche sind ein ganz natürlicher Vorgang an der Küste. Nur dadurch strahlt der KreideFels so weiß. Ältere KreideFormationen sehen schmutziggrau aus. Wenn die Kreide in die See stürzt, macht sie aus dem glasklaren Wasser der Ostsee eine trübe Milchsuppe und wenn die Kreide herausgespült ist und die abgewaschenen Feuersteine am Strand liegenbleiben, ist die beste Zeit, Fossilien und HühnerGötter zu finden. Mein Weg führte mich bis zur Victoria-Sicht. Dieser kleine Steg wird jedes Jahr vom TÜV geprüft und es weiß niemand, wer ihn wann und wie gebaut hat. Es gibt keine Bauunterlagen. Aber er hat selbst MICH ausgehalten und mir diesen atemberaubenden Blick aus gut hundert Metern Höhe auf die KreideSteine und die grünblaue See ermöglicht. Von dort ist auch der Königstuhl zu sehen, der über 120m über See steht.





Eine Welt aus Stahl, Eisen, Holz und Stein…

23 03 2012

befindet sich in Katzow, Anfang der 90er Jahre durch Thomas Radeloff ins Leben gerufen und durch jährliche BildhauerWorkShops ständig erweitert. Der SkulpturenPark von Katzow umfaßt einen Acker von ca. 100ha und neben altbekannten Kunstwerken stehen immer wieder ganz neue in der Landschaft. Beliebter Baustoff ist vor allem rostiges Eisen.

Ab 8.April beginnt dort in Katzow, kurz vor Wolgast die Saison. Es gibt einen FrühlingsMarkt und das Café in der Kulturscheune wird auch wieder geöffnet. Links unten, diese HolzSkulptur stammt von einem Künstler aus der SüdSee und heißt „das große TamTam, wo doch dieser Name bei uns von einem kleinen afrikanischen WildPferd besetzt ist. Und immer wieder ein dankbares PhotoMotiv ist diese Kugel, die Kugel aller Kugeln:





Kilkenny The SunShadowCat(z)

20 03 2012

ER hat sich einen neuen LieblinxPlatz gesucht: auf dem VideoRecorder. Warum gerade da? – Ich weiß ja nicht, was in so einem KattenKopp so vorgeht, aber von da kann er sofort auf seine Sonnen-Fensterbank wexeln, sobald die Sonne scheint. Außerdem ist die LiegeFläche oben auf dem KratzBaum schon ganz schön klein für einen VierKiloKater. SCHNURRSCHNURRSCHNURR.





ÜÜÜBÄÄÄRRASCHUNGGGGGG!!!

20 03 2012





Mit der ZooHoppse im Rostocker Zoo

18 03 2012

… das ist zwar schon eine Woche her, aber die vergangene Woche hatte praktisch keine ZeitFenster für eine ausgiebigere BlogRunde. Jetzt auch nur ganz kurz ein paar Bilder von mehr oder weniger glycklichen ZooTieren und einem schönen Ausflug mit meiner LeuchtturmWärterin in die heimliche Landeshauptstadt von MeckPomm.

In Rostock waren an diesem Tag tausende von Hohligans vom drittklassigen Rasenkomikerverein Hansa unterwegs. Hunderte von grünweißen und blauweißen Partybussen begleiteten die Herrschaften, die bierflaschenbewehrt in Richtung Fußballwiese zogen. Ein Polizeiaufgebot war in der Stadt azugange, das eher an einen Terroranschlag denken läßt als an ein ordinäres Punktspiel in der Zweiten BundesLiga.  Die Herren Profifußballer haben gegen Eintracht Frankfurt mit 1:3 verkackt. Die sollen mal in der nächsten Saison gegen TGA Neustrelitz oder Traktor Trinwillershagen spielen, damit sie wieder auf den Boden der Realität zurückfinden. Das Fußballspiel hatten wir leider gar nicht auf dem Schirm und so dauerte unsere Anfahrt zum Zoo, der sich in unmittelbarer Nähe zur FussiWiese befindet, doch etwas länger. aber drinnen lassen sich die Pinguine nicht von der Fütterung ablenken. Sie lassen sich auch streicheln und sie riechen stramm nach Fisch.

Der Zoo in Rostock tut eine ganze Menge für seine Tiere. Bei den VogelVolieren ist schon eine Menge passiert und auch die Kamelanlage ist schon sehr ansehnlich und den Tieren dort geht es vergleichsweise gut. Weniger fein geht es einer schon 50Jahre alten Elefäntin, die ganz alleine leben muß, wo doch die Efilanten HerdenTiere sind. Zwei junge ElefantenKühe sind an andere Zoos verkauft worden.  Und ganz traurig hockt ein alter GorillaMann hinter dicken Eisenstangen in einem dunklen Loch. Aber unter dem Motto „Schaffen für die Affen“ wird am „Darwineum“ gebaut, das in diesem Jahr noch in Betrieb geht. Dorthin sollen die Affen umziehen, deren Lebensbedingungen derzeit im Rostocker Zoo noch suboptimal sind.

Und jetzt wird Frühling. Gestern war es zwar in der schönsten Hansestadt am Ryck noch nicht wirklich frühlingshaft, dafür aber im Großraum Berlin bis ins Mecklenburger Land. In Fürstenwalde an der Spree herrschte fast SommerWetter, absolut fahrrad- und T-Shirt-tauglich. Im Rostocker Zoo hab ich noch diese perlenbesetzten Blüten erwischt und in den kommenden Tagen hab ich ein paar ZeitFenster für mich weiel : Ich hab Urlaub.. Das Boot kommt wieder ins Wasser und ich werde auch mal wieder ein längeres Stück auf dem Fahrrad absolvieren, Kamera mitnehmen und auch wieder ein paar Bilder aus dem frühlingshaften PommerLand mitbringen. Das Wetter wird ab Mitte kommender Woche ja auch ganz brauchbar. So wünsch ich Euch einen guten Start in die Woche





Zapfen-Streich…

8 03 2012

steht für das Ende des Bierausschanks in der Gastwirtschaft, auf daß die Herren Landwehrmänner sich zur Nachtruhe zurück in ihre Kaserne begeben. Es heißt, daß ein Kreidestrich über den Zapfhahn gezogen wurde, um kontrollieren zu können, daß nicht weitergesoffen wurde. Viel später ist aus dieser aus dem Militär stammenden Tradition ein Ritual, ein Brauch geworden. In großen Garnisonsstandorten marschierte das Musikkorps durch die Straßen und gemahnte die in den Wirtschaften trinkenden Landsknechte, den Rückweg in die Dienststelle anzutreten. Auch in den jetzigen Kasernen wird der Beginn der Nachtruhe „Zapfenstreich“ genannt und zum Teil mit einem Trommel- oder TrompetenSignal kundgetan.   Nach dem Zapfenstreich darf keiner mehr die Kaserne verlassen. Bei der Marine heißt das „Ruhe im Schiff“*grins*  Der „Große Zapfenstreich“ als Zeremonie zur Verabschiedung großer Persönlichkeiten hat seinen Ursprung in einer großen militärischen Ehrung des russischen Zaren Nikolaus I. im jahre 1838. Auf diese Tradition beriefen sich nach dem Zweiten Weltkriege die beiden größten Schützenvereine Deutschlands, die Bundeswehr und die Nationale VolksArmee. Und nun, nachdem schon zwei vieldiskutierte Große Zapfenstreiche, für Köhler und zuGuttenberg veranstaltet worden sind, steht mit dem heutigen Großen Zapfenstreich für den von der Staatsanwaltschaft beäugten ExPräsi Wulff die Frage im Raum, inwieweit dieses Höchste EhrenRitual der Bundesrepublik entweiht wird oder schon entweiht wurde. Und alle CDU- SpießGesellen, allen voran die BundesMutti stellen sich artig mit auf, wenn dem feinen Herrn das letzte Mal in aller Öffentlichkeit richtig der Marsch geblasen wird. Ich hoffe, daß am Ort des Geschehens heute abend nicht nur das Tschingdarassabumm der StiefelMusikanten zu hören sein wird, sondern auch hunderte von Vuvuzelas im näheren Umfeld. Neun von zehn Bürgern Deutschlands sagen in einer SPIEGEL-Umfrage, daß Wulff eine solche Zeremonie nicht verdient. Aber wie auch immer – heute kurz nach 20:00 ist „Ruhe im Schiff“ und nächste Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Die BLÖD-Männer werden noch ein paar Tage auf der NeidWelle surfen, „Ehren“-Sold, Büro und Dienstauto nebst Chauffeur bekritteln – aber es wird niemanden mehr interessieren. „Jedes Ding hat seine Halbwertzeit – immer nur soweit bis kein Hahn mehr danach schreit“ hieß es mal in den 80ern in einem LiedText. Und ab morgen schreit nach der Personalie Wulff kein Hahn mehr – und das ist gut so.





Kunst am und im Bau:

3 03 2012

Am letzten Freitag bin ich mit dem Fahrrad ins ca 6km entfernte NachbarDorf gefahren, um mein Auto aus der Werkstatt zu holen.Bremsbacken vorne und die sog. „DomLager“ hatten es hinter sich und mußten gewexelt werden. Auf dem Weg dorthin fiel mir das AbwasserPumpenHaus auf, das dieses Frühjahr in neuem Outfit daherkommt. Was’n Quatsch! Ein Haus kommt doch nicht daher!!!

Aber wir, meine LeuchtturmWärterin und meinereiner haben am letzten Sonntach auf dem RyckWeg von Karlshagen (Richthofen- Toastbrotgeschwader) diese gefährlich baufällige Halle eines ehemaligen AgroChemischen Zentrums in  Augenschein genommen. Dort wurden vor 20 jahren die AgrarFlugzeuge, die sog. MistBomber mit Düngemitteln oder Chemischen Keulen beladen, die sie dann auf die Äcker ausbrachten. Und wenn es ein schnöder IndustrieBau ist – auch solche Häuser erzählen Geschichten: Und  im asbestfasergesättigten InnenRaum gibts übrigens auch Modern Art zu bestaunen*grins*

Es war zwar noch recht kühl aber dafür wundersonnig und wir waren doch etwas erstaunt, warum es auf dem ganzen Gelände überhaupt keine MaulwurfsHügel gab, wo doch die Felder im Umfeld komplett übersät waren. Kurz hinter der Hofauffahrt offenbarte sich die wahrscheinliche Ursache dafür: carnivore Pflanzen! WANNUCKIS ! 

Also VORSICHT beim Besichtigen dieser alten LandwirtschaftsImmobilie, besonders wenn man mit Hund unterwegs ist.





Das Flugwesen, Genossen Bauern…

1 03 2012

…es entwickelt sich*grins* Bei allerfeinstem FlugWetter schoben sich fast alle Möwen des ToastBrotGeschwaders „Manfred Frhr. v. Richthofen“ aus den Karlshagener Hangars und zankten die Krähen. Und es war wirklich so, die NebelKrähen haben sich kaum in die Luft getraut, da sie sofort von den Herrschaften in Weiß attackiert wurden. So warteten sie geduldig auf dem Vorfeld. Die Augen LINKS – wo das Futter in Form zerbröselten ToastBrotes kommt. Ab und zu gelang es den schwarzen Herrschaften dann doch, ein Stück Brot zu erobern. Dann hieß es nix wie wech, bevor die GeschwaderMöwen es ihnen wieder abjagen, denn sie sind dann doch die besseren Flieger. Langsam zieht wieder Ruhe ein, das Geschwader ist wieder gelandet und meine LeuchtturmWärterin und meinereiner danken den Kunstfliegern für die Vorführung und wünschen auch an diesem Wochenende guten Flug und sichere Landung.