Sie ist wieder an Land…

31 01 2012

… die kleine Katharina aus Brandenburg. Sie ist dann doch von der Wucht des Kreideabbruchs aus über 30m Höhe hinaus auf die See gedrückt worden und nicht wie vermutet unter der Kreide verschüttet. Und die See hat sie heute zurückgebracht – ganz in der Nähe der Stelle, an der sie umgekommen ist. Ihre Mutter, ihr Vater und ihre Schwester haben nun Gewißheit, sie können nun endlich Abschied nehmen und ihre Katharina beisetzen. Heute nacht wird auch in meinem Fenster ein Licht für sie brennen und heute nacht wird der alte Leuchtturm oben am Kap Arkona auch für sie sein Licht senden, sowie für die vielen Feuerwehrleute und Rettungs- und Bergungskräfte von THW, Polizei und die Freiwilligen Helfer, die heute an sie denken werden. Sie wollte doch nur mit ihren Lieben diese wunderschöne Stelle von Rügen sehen, die Wellen hören, die See riechen. Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort. Diese Stelle sieht jetzt ganz anders aus, nicht mehr so friedlich zwischen den HolzPfählen und der Ruine des PegelHauses. Es werden auch in Zukunft immer wieder einmal Teile der SteilKüste in die See stürzen und das ist eben ein ganz natürlicher Prozeß. Wir müssen es annehmen, es respektieren und bei Frostwetterlagen oder schweren Regenfällen besondere Vorsicht walten lassen und erst wieder dicht an das Kliff heran, wenn länger stabiles, trockenes Wetter herrscht. Aber auch dann gibt es keine absolute Sicherheit. Es ist auch kein Trost, wenn die jährlich ca. 300 LawinenToten in Österreich herhalten müssen, um diesen einen TodesFall am Kap Arkona zu relativieren. Wir sollten anerkennen, daß die Kräfte, die in der Natur wirken, zigtausende mal stärker sind als wir Menschen. Und trotz alledem: die SteilKüsten auf Rügen sind so schön, daß sie unbedingt besucht und gesehen werden sollten. Hunderttausende gehen da unten entlang und sie alle sind hin und weg angesichts dieser Schönheit. Laßt Euch also nicht abbringen von der Neugier auf die See, auf die KreideFelsen, auf die FeuerSteine und HühnerGötter.





Stalins Rache…

30 01 2012

… Das RußlandHoch schickt EisesKälte nach Deutschland, trockene Kälte, bis jetzt ohne SchneeFlöckchen. Es reichten ein paar Tage mit straffem NachtFrost und unser HausFlüßchen Ryck ist zugefroren. In den nächsten tagen wird es immer kälter – von der pommerschen Küste bis nach Sachsen und Bayern. Nachts gehts an den Küsten auf 10° und weiter im BinnenLand bis 16° unter Null herunter.

In den nächsten Tagen soll es bei anhaltenden Winden aus NordOst an der OstseeKüste viele SchneeSchauer geben, die über der noch relativ warmen Ostsee durch den sog. Lake-Effekt entstehen und nicht sehr weit ins Binnenland hineinziehen. Also wird es vielleicht doch noch etwas weiß in diesem Winter.

Da heißt es für die meisten (katzen) : schön zu Hause bleiben, abwarten und (wie oben links) Tee trinken*grins*Beim teetrinkenden KleinKatz Kilkenny stimmt zwar der Weißabgleich nicht, aber zeigen wollte ich ihn dann trotzdem. Ich wünsch Euch einen guten Start in die neue Woche.





Der Große Chasan

28 01 2012

Vor 69 Jahren, in Saloniki in Griechenland, die Deutsche Wehrmacht fällt in die Stadt ein, durchkreuzt die Pläne des jungen Estrongo Nachama, der wie sein Vater ins GetreideGeschäft einsteigen will „1943 schafften uns die Verbrecher ins Ghetto. Zwei Tage blieben wir da. Dann standen die Züge mit den Viehwaggons auf dem Gleis. Da sperrten sie uns rein. Acht Pferde oder 70 Menschen, das stand draußen dran. Wir nahmen nur Feigen, Rosinen und Brot mit, und dann fuhren wir. Acht Tage. Wohin? Nach Polen, hieß es. Die Endstation war
Auschwitz.“ Der Mann schweigt. Dann sagt er, wie oft beim Blick zurück: „Und so war’s.“
Auf der Rampe von Auschwitz wird er zum letzten Mal seine Eltern sehen. Seine Schwestern Matilde und Signora, seine Braut Regina.
Er selbst wird in Block 2 vegetieren, vor Schmerz singen, immer wieder Klagelieder, und bald „Sänger von Auschwitz“ heißen. Die Stimme rettet ihm das Leben. „Komm, Sänger, Stiefel putzen“, befehlen ihm SS-Männer und kriminelle Baracken-Chefs. „Sing uns italienische Lieder.“ Dafür werfen sie ihm wie einem Hund Brot vor die Füße. So überlebt Estrongo Nachama dort, wo gestorben wird.
An einem Wintertag im Januar 1945, wenige Tage vor der Befreiung des Lagers durch die Sowjet-Armee muß er auf seinen ersten Todesmarsch. „Immer nach Westen. Zehn Tage laufen, fast ohne Essen. Immer Gebrüll und Geschrei. Wer nicht mitkam, wurde erschossen. Sie trieben uns ins KZ Sachsenhausen bei Berlin. Ja, und so war’s.“
In Sachsenhausen aber kennt niemand den „Sänger von Auschwitz“. Estrongo Nachama hat nicht mehr genug Brot, und deshalb klaut er es. Dafür hängen sie ihn kopfüber an den Galgen, der heute noch in der Gedenkstätte steht, und schlagen ihm auf die Füße. Anschließend muß er zur Strafarbeit. Das bedeutet, die verknäulten Leiber aus der Gaskammer zu holen und in die Verbrennungsöfen zu schieben. „Das war grausam, so grausam.“ 50 Jahre haben nicht gereicht, um diese Bilder loszuwerden.
Ende April 1945 geht Estrongo Nachama auf seinen zweiten Todesmarsch. „Das hat gedauert bis 3. Mai, mein Freund. Wieder Erschießungen, kein Essen, kalt. Die Verbrecher “ Die Stimme des Kantors ist jetzt wieder laut. Er lehnt sich zurück in seinem Stuhl und streicht mit der Hand über den Tisch. Sein Blick geht in die Ferne, dorthin, wo nur er etwas sieht.
Er sieht seine Flucht, den Hühnerstall bei Falkensee, in dem er sich versteckt, und schließlich, morgens um fünf, die Russen, die ihn endgültig befreien. Der Weg durch die Hölle ist zu Ende. Nachama denkt, daß er den nächsten Zug besteigen wird, der nach Griechenland fährt. Er will in der Stadt leben, die er zuletzt durch die Luke eines Viehwaggons gesehen hat.
Estrongo Nachama besteigt in Falkensee den nächsten Zug, der nach Griechenland fahren soll, aber in Berlin ist die Reise schon zu Ende. Das gilt für den Zug, der nicht weiterfährt, und das gilt für das weitere Leben Nachamas. Er findet zuerst ein Zimmer und dann die Jüdische Gemeinde. In der Synagoge Pestalozzistraße hören die Glaubensbrüder zum ersten Mal seine Stimme. Sie überreden ihn, als Kantor in Berlin zu bleiben.

Am 1. Juli 1947 tritt er sein Amt an. Später wird er Oberkantor, bleibt in der Hauptstadt des Landes, das ihm und seiner Familie soviel Leid zugefügt hat.  Irgendwann bekommt er einen Status, in den man nicht berufen werden kann. Estrongo Nachama wird eine Institution. Er betreut die Jüdische Gemeinde im Westen der geteilten Stadt und auch die im Osten. Er kümmert sich um die jüdischen Familien der amerikanischen Streitkräfte in Berlin. „Ich habe“, sagt er, „alle beerdigt. Und so war s.“

Eine Berliner Institution
Mehr als 50 Jahre auch singt Nachama wöchentlich im RIAS, später im DeutschlandRadio, zur wöchentlichen Sabbatfeier. Im Osten hat er eine Sendung im Berliner Rundfunk. Die politische Teilung der Stadt existiert, aber der Mann aus Saloniki läßt sie für sich nicht gelten. Er ist, wenn es das denn geben kann, ein Berliner Patriot und ein gesamtdeutscher Grieche. Schon bevor die Mauer stand, hat Nachama
Grenzen überschritten. „1949 bat mich ein Bischof, in einer Aachener Kirche zu singen. Aber wie konnte ich? Ich war in Auschwitz. Es kam für mich nicht in Frage. Schließlich habe ich doch zugesagt und seitdem immer wieder die Hand gereicht.“
Deshalb singt Nachama wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag am 4. Mai 1998  auch wieder einmal im Berliner Dom. Vor Konzertbeginn küßt der Kantor Frauen auf die Wange, stellt Leute einander vor oder schwatzt ein bißchen mit Verehrern. Noch weiß er nicht genau, wie das Publikum nachher reagieren wird. Aber er plant schon zwei Zugaben. Schließlich ist er der Mann, der ein großes Namensschild
an der Tür hat. Später singt er „Lo Amut Ki Echje“: „Ich sterbe nicht, ich lebe.“
Auch Doris ist wieder da. Doris ist eine Frau aus Heppenheim, die zu jedem seiner Konzerte anreist. Egal, ob nach München, Dortmund oder eben Berlin. Sie drückt ihm Tüten in die Hand, und als Nachama auspackt, murmelt er: „Mensch, schon wieder zwei Krawatten, soviel Kram, soviel Geld ausgeben. Sind verrückt, die Frauen. Hier, auch noch Salbe für meine Füße.“

Am 13. Januar 2000 ist sein Lebensweg in Berlin zu Ende, seine Musik aber, die er mit dem RIAS- Kammerchor unter Uwe Gronostay und zusammen mit „seinem“ Organisten Harry Foss auf mehreren CDs veröffentlicht hat, sie lebt weiter, sie ist unsterblich. Dieser wunderbare Bariton begleitet mich seit Anfang der 90er Jahre.Damals hab ich ihn angerufen und um eine möglichst signierte CD gebeten. Diese „Große Neue Shabbatfeier“ ist bis heute meine wertvollste CD – mit einer von ihm mit einem handgeschriebenen Gruß versehenen Visitenkarte.





Leuchtturm im Sturm

20 01 2012

Noch dreht sich die Mechanik im Turm, noch brennt das Licht bei meiner LeuchtturmWärterin. Ihr großer Traum vom eigenen etwas anderen SouvenirLaden steht aber auf Messers Schneide, läuft Gefahr, die nächste TouristenSaison nicht mehr zu erleben. Jetzt gibt es den neuen Internet-Shop, doch was nutzt es, wenn zwar dutzende Fa.ce.bookler auf „gefällt mir“ klicken aber keiner reingeht und was kauft. Klar auch, daß der Pfennig nicht mehr so locker sitzt wie noch vor vielleicht zehn Jahren. Die guten Zeiten sind vorbei – jetzt beginnen die besseren. Januar und Februar sind nunmal die Monate, in denen man sich gar nicht selbst um sein Geld kümmern muß – das machen ganz andere! Und so gehen sehr viele auch am realen Laden vorbei, sehen zwar ins SchauFenster, finden aber die Tür nicht.  Hier geht es nun ums Über-Leben bis in den April, wenn langsam die ersten Oster-Urlauber ins PommerLand reisen, die die ersten kleinen OsterGeschenke brauchen. Es heißt immer, daß die Selbständigkeit mit einer dreijährigen Durststrecke beginnt und jeder kleine Einkauf bei FederLesen und Meer hilft meiner LeuchtturmWärterin, die drohende Dehydrierung abzuwenden, neues LampenÖl für das LeuchtFeuer zu beschaffen, damit das Licht da oben auf dem Turm weiterbrennt und sie, die Hüterin des TurmLichts wieder in den Schlaf findet, ihre MagenPlagen sich wieder zuryckbilden. Also klickt mal beherzt rauf auf den Link und vielleicht könnt Ihr ja so einiges gebrauchen, wie zum Beispiel krasse TelephonTaschen mit noch krasseren StickMotiven drauf, T-Shirts bedrucken lassen oder echte SchreibKrallen mit Tinten, oder oder oder. Rennt ihr die virtuelle Haustür ein oder wenn Ihr in der Greifswalder InnenStadt herumtapert auch die reale Haustür in der Langen Straße 19 im WestEnd wo es übrigens auch handgenähte Taschen und wunderprächtige historische massivmarmorne oder zinnerne Schreibsets mit Tintenfaß und Löschwiege gibt!





richtig viel Schneeeeeeeeee …

20 01 2012

in den Alpen, im LeutaschTal, wohingegen im Norden D-Lands so gar kein WinterFeeling aufkommen will. Das ist der Blick aus dem Fenster der Pension Ostbach auf die Gehrenspitze, die ca 2400m hoch ist. Und wer nicht selbst den unglaublichen Kontrast zwischen weiß und Blau gesehen hat, hält das Bild für schamlos übertrieben – aber es sieht wirklich so extrem aus.Das war das erste mal – und wahrscheinlich das letzte mal – in der Pension OstBach, die ein Potsdamer Wirt betreibt, der wohl nie ein richtiger Wirt wird. Er ist auf dem Standpunkt, daß die Gäste ihm nur durchs Haus latschen und durch zum Beispiel den Frühstücksraum, der ja schon wieder für den nächsten Tag eingedeckt ist. Und wenn so jemand auf Ossis schimpft? Ja dann wird er demnächst seine Hütte an jemand anderen vermieten. Mich sieht er da nicht wieder. Aber trotzdem ist die Gegend da so wunderschön – wie hier zum Beispiel oben an der Rauthhütte beim Andi, der wirklich ein g’stand’ner HüttenWirt ist und das Haus immer voll hat. SkiTourenGeher, Wanderer, Rodler und SchneeSchuhGeher sind immer auf dem Weg zur Hütte anzutreffen.  Und einen Leberkäs mit BratKartoffeln gibts da oben! Was’n  leckeres Zeuch das!! Und nach 500HöhenMetern schmeckts nochmal so gut. Zum Wiederabsteigen dann nur die Beine anziehen nund runterrollen. Da fällt mir doch ein: Die Mari hat im letzten Dezembär nochmal auf die SchneeEngel hingewiesen, die sie im vorigen Winter gesucht hat, als es im ganzen Land ausreichend geschneit hatte. Diesmal hab ich speziell für sie einen Leutascher SchneeEngel mitgebracht, den ich selbst in den ca. 1,50m tiefen Schnee gedrückt hab.

Und weiterhin ist in D-Land kein Winter in Sicht. Mal schauen, ob sich da noch was entwickelt oder ob es bei der Westanströmung mit viel Regen und Wind bleibt.





WeltMusiker, VolxMusiker…

19 01 2012

ganz hervorragende Instrumentalisten, bissige Texter und g’stand’ne RampenSäue geben jetzt die Bühne frei. Sie haben Jazz auf AlpHörnern g’spuit, haben die CSU und die bayerische StaatsKirche gezankt, haben sich Auftrittsverbote beim BR und vor dem Bayerischen LandTag eingehandelt. Seit 1976 stanken sie erfolgreich gegen die domestizierte Musikantenstadlerei an, sind Träger des Göttinger Elchen und des Karl Valentin-Preises.

Berti, Karli, Christoph, Werner, Michael, Hans und und Hermann Well, die Biermösl Blosn – legen ihre Instrumente beiseite. Die CSU und die Katholische Kirche, die Schönhubers und Stoibers, die Sträuße und Seehofers  und alle braven Bürger Bayerns werden aufatmen. Alle anderen werdens mehr oder weniger bedauern und nochmal ihre CDs rauskramen oder mal im weltweiten Netz stöbern. Die Biermösl Blosn, frei übersetzt die Beerenmoos-Clique, haben überall auch außerhalb Bayerns ihre Fans, wenn die auch dreimal hinhören müssen, um das doch recht authentische Bayerisch zu verstehen. Mit feinem WortWitz stichelten sie ganz subtil in den offenen Wunden des biederen Kleinbürgertums, in den rechtsreaktionären Bastionen der Schützen- und TrachtenVereinsHuberei herum, ernteten die Begeisterung auf der einen und wüste Anfeindung auf der anderen Seite. Die Biermösl Blosn werden als Originale, die sich erfolgreich gegen den MainStream stemmten und keine wie auch immer gearteten CastingShows nötig hatten, fehlen. Gerhart Polt wird sich andere Begleiter auf der Bühne suchen und vielleicht hören wir bald, sehr bald von SoloProjekten aus dem Hause Well. Ich würde es mir wünschen, denn es sind phantastische Trompeter, Tubisten, Hornisten, Klarinettisten, Harfinisten und wahre Zauberer am AlpHorn. ZauberTrompete hörst Du auch gleich hier unten…





Winter-Inseln…

12 01 2012

Ganz kurz mal ein LebensZeichen vom Schnee aus dem Schnee. Da bin ich doch heute in den Schwarzen Wald zur Li Ssi gedüst – wenn man schonmal so dicht(325km) bei ist. Hier gibts zwar üüüüberhaupt keinen FunktelephonKontakt aber das InterNetz geht. Deshalb nutze ich die Schanze, ein paar Bilder zu zeigen aus dem tiefverschneiten LeutaschTal. Am Sonntag warbei Ankunft noch dickstes SchneeTreiben, am Montag dann schon aufgelockertes Gewölk aber flauschige 1,50m SchneeHöhe im Tal, im LeutaschTal, wo auch gestandene Einheimische midden Kopp schütteln. So sehen ca. 1,20m auf dem Stadl aus. Und warum Winter-Inseln? Ja ganz einfach: In der Leutasch versinkt alles im Schnee und auf dem Weg in den SchwarzWald ist es nur grau und trüb und fast schneefrei gewesen bis es dann auf den letzten Kilometern wieder auf ca 1000m ü. NN. wieder wie Winter aussah. …so üsselich, wie das im Tal war, so wunderklar war die Luft oben auf über 1000. Eine Fernsicht: vom SchwarzWald bis in die Schweizer Alpen rübergucken is doch da Hamma, oder?

Und nun geb ich den RechenKnecht hier wieder frei und melde mich nun erst wieder, wenn ich wieder „an Land“ bin. Paßt gut auf Euch auf. Bis bald wieder.





Zehn Tage wech…

8 01 2012

bin ich dann mal. Wo? … genau DAAAAAA! Hohe Munde, KarKopf, HochWand, PredigtStein – die HausBerge in der Gemeinde Leutasch.

„Meine“ AlpenBerge in der Leutasch. 10 Tage für Reiki, Wandern, WinterWetter, KurzRitt in den BlackForest. So Gott will bin ich am 18. Januar wieder zuryck. Ob ich mich von da unten hier melden kann, weiß ich noch nicht.

Also dann erstmal Tschüssi. Bis daß hier dann WinterBilder aus der phantastischen BergWelt zu sehen sind.

EDIT AM NEUNTEN ERSTEN-MONTAG

Der SchneeMann ist gut und heile angekommen im Schnee – 1,50Meter Neuschnee.





ab morgen ohne Glocken

5 01 2012

… das ist zugegebenerweise nicht schön, aber da muß er durch, der kleine Katz, der ja soooo klein nun auch nicht mehr ist. Also bevor er mir die Hütte markiert wird der TierArzt ihm die Nüsse entfernen. Ich hoffe nur, daß das kleine Katerchen das auch gut „wegsteckt“. Auf diesen Bildern ist er noch ein „richtiger“ Kater. Er ist so ein schöner, der Kilkenny – und meine LeuchtturmWärterin sitzt hier neben mir und räuspert sich leise: weiel: sie hat doch die allerschönsten Roten Herren vonner Welt und da kann so ein kleiner ordinärer grauer Stinker ja nich gegenan.

Und jetzt noch ein Blick aufs SturmWetter: OrkanTief Andrea hat sich mit dem Zentrum genau über Greifswald gelegt. Das heißt extrem tiefen Luftdruck von 969 hPa und KEIN Sturm, ja noch nichteinmal Starkwind. Grade mal müde 3Bft. Und rundherum tobte es ganz ordentlich, volle Orkanstärke von der Zugspitze bis zum FeldBerg mit über 170 km/h, auf dem Brocken im Harz 150km/h und selbst Nordfriesland bis zum Kap Arkona noch 110km/h. Da fliegt schonmal der Hut wech. Hier war noch infolge des „alten Sturms“ Ulli extremes Niedrigwasser, so daß die Schiffahrt zwischen Rügen und Hiddensee eingestellt werden mußte. Das Wasser kommt morgen zuryck und Stefan Kreibohm prophezeit ca 1,30m über normal. Zur Zeit wieder leicht steigender Luftdruck und in der N8 soll der Wind auf Nordwest bis Nord herumholen. Dann schwäbbert es schonmal im Greifswalder StadtHafen über die KaiKante. AndreaVielleicht habt Ihr, die Ihr bei mir längsseits kommt, ne Idee, wie ich das empfindliche GlasRohr meines Goethe-Barometers sauber kriege. Soooo ne dünne FlaschenBürste gibts nicht, wie ich sie hier bräuchte. um die TintenKruste vom Glas zu bekommen. So denn: laßt Euch nicht von der Chaussee pusten, wenn Ihr heute noch raus müßt.

NACHTRAG um MitterN8 :

SturmTief Andrea ist unter Abschwächung nach Danzig weitergezogen und hat jetzt einen KernDruck von „nur noch“ 975hPa





Auf ein neues…

1 01 2012

Ganz schnell, wie ich fand, ist das nun Jahr 2011 vergangen, es war gespickt mit so vielen Ereignissen, hoffnungmachenden, enttäuschenden und leider auch vielen traurigen. Das ging los mit dem GAU in Fukushima Anfang März. In dem Jahr wohnen erstmals über 7 Milliarden Menschen auf der alten Mutter Erde.  Das letzte war nun der Tod der kleinen Katharina, die am Kap Arkona einfach nur die wunderschöne SteilKüste sehen wollte, an einer Stelle, an der ich auch schon am Strand gesessen und dort photographiert habe. Mit meiner LeuchtturmWärterin bin ich ganz leise an der windstillruhigen See in das 2012er Jahr hinübergeschwebt. Wir konnten wunderschöne FeuerWerke genießen, die in weiter Entfernung von Lubmin bis Greifswald zu sehen waren. Auf Rügen war es ganz still. Dort wurde in Gedenken an den tödlichen Unfall auf laute Knallerei verzichtet. Es war wunderschön dort draußen am Strand bei Loissin.

In Tokyo wackelte heute nacht schonmal wieder die Erde mit Stärke 7 auf der RichterSkala, während hier die bunten Feuerwerke den Himmel erhellten. 2012  beginnt also mit einem Versuch der alten Mutter Erde, sich die Menschen sprichwörtlich abzuschütteln.  Wir sind also drin im Jahr 2012 und es geht weiter wie eh und je. Es wirft viele Fragen auf, dieses noch so junge Jahr: Was passiert wohl in der Straße von Hormus? –  Der SpritPreis geht stramm in Richtung Zwei Euro? – Fliegt uns in diesem Jahr der Euro um die Ohren? –

Was auch immer passiert: Früher ging es mal darum, dafür zu sorgen, daß das Feuer nicht ausgeht. Und wir sind auf dem besten Wege, da wieder anzukommen. Will sagen, wir werden in nicht allzuferner Zukunft wieder den Hauptteil unseres Einkommens für das sprichwörtliche Täglich Brot ausgeben müssen. Immer mehr Leute in D-Land werden mit ihrem Einkommen nicht auskommen.  Die „guten Zeiten“ sind vorbei. Jetzt beginnen die besseren. Es wird hoffentlich noch ein paar Jahre gut gehen, bevor der „soziale Frieden“ auch großflächig kippt.

Nichtsdestotrotz: Im neuen Jahr will ich wieder mehr Zeit zum Photographieren, zum Radfahren, zum Reiki, zum Wandern in Anspruch nehmen, größere ZeitFenster freischaufeln, als es im vergangenen Jahr möglich war, mit meiner LeuchtturmWärterin mal wieder auf den Turm der Greifswalder Oie und den von Pellworm steigen, den Oberrhein besuchen, und auch kleine ZeitFenster besser nutzen für das Freikratzen oxidierter Kontakte in meinem Umfeld, für das Erleben von Schnee und Eis, Blüten und Knospen, Wasser im und in der See, buntes Laub und Rauhreif.

Euch allen, die hier verweilt wünsche ich ein an- und aufregendes Jahr, in dem Ihr Eure Pläne verwirklichen könnt, gesegnet und behütet bleibt, den Klippen, Fährnissen und Untiefen ausweichen und immer in tiefem Fahrwasser Euren Zielen näherkommen könnt.Auf daß Euch das Glyck am Ryck und wo immer Ihr seid treu bleibt, ihr immer ne Mark(oder EURONE) mehr im Portemonnaie habt, als Ihr braucht.