Die jährliche Stromversorgung einer Großstadt

13 12 2011

…von ca 140.000 Haushalten wird alljährlich mit der Weihnachtsillumination an und in den Häusern verbraten. Das sind mal 500 Millionen Kilowattstunden. Und ich mach da auch ein bißchen  mit: zwei kleine Herrnhuter Sterne mit jeweils einem 2Watt- GlühLämpchen, also völlig unspektakulär. Daß es auch anders geht mit WeihnachtsLicht am Haus ist seit Jahren in der AdventsZeit in einem Dorf zwischen Neubrandenburg und Greifswald, in Neddemin zu bewundern. Täglich so gegen 16:00 bricht wohl dort fast die Stromversorgung zusammen wenn der HausHerr den HauptSchalter betätigt. So zieht ein 9m langer LichtSchlauch, wenn er mit Glühlampen bestückt ist, mal gut 140 Watt. Die StromRechnung der Familie wird wohl exorbitant sein aber das Haus ist schon ein Hingucker und ich will es Euch nicht vorenthalten, wo ich da ja regelmäßig vorbeifahre. Jedes jahr kommt irgendein neues leuchtendes Detail hinzu. In diesem Jahr ist es der blaue LichtSchlauch. Letztes Jahr waren es die Weihnachts- und SchneeMänner auf den ZaunPfosten. Ich denke, daß das wohl jetzt die letzte Ausbaustufe ist. Vielleicht gibt es ja auch in Eurer Region solche WeihnachtsFreaks, deren LichtHäuser Ihr in Euren Blogs mal zeigen könnt.

In dem Sinne wünsch ich Euch eine gute, besinnliche Zeit, frei von KonsumWahn, stickigen KaufHäusern, familiärem Zoff und – wenn Ihr noch ein kleines Geschenkchen sucht, dann guckt doch mal hier. Und weil wir grade beim Thema „Leuchten“ sind: dort gibt es sogar Taschen, Portemonnaies u.ä., welche in der Nacht leuchten. Sie sind aus fluoreszierender Plane genäht und absolute Unikate.

Und noch einen zum Thema Leuchten: in Schweden wird heute das LichterFest zu Ehren der Hl. Lucia gefeiert, deren NamensTag heute ist. Es ist eine WintersonnenwendFeier, denn nach dem Julianischen Kalender fiel diese auf den 13. Dezember.

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8 responses

13 12 2011
GZi

Ja, das SH Magazin berichtet auch in fast jedem Jahr von einem Haus hier in der Gegend, aber ich habe vergessen wo. Es ist jedenfalls nicht in einem unmittelbaren Nachbardorf/stadt oder so. Ich hab ein paar Lichterketten im haus und um das Hühnergehege 🙂

13 12 2011
Himmelhoch

Wolfgang, auch Berlin hat solche „Irren“, die jedes Jahr ihrer schon überreichlichen Deko noch ein Dekor hinzufügen und dafür regelmäßig in der Zeitung gelobt werden und somit Schaulustige anziehen – aber ich werde ihnen, obwohl natürlich auch ich fotografiert habe, keinen Platz in meinem Blog einräumen, da ich deine Variante mit den zwei Herrnhuter Sternen und Kerzen die bessere Alternative finde.
Liebe Grüße an euch von Clara

13 12 2011
tschülp

Kerzen – ich leuchte mit Kerzen und einem Hanuta 😆
Das reicht!
Herrliche Bilder das mein Schatz!
Kuss und Tschülp
dein Spatz

15 12 2011
Frau Momo

Dazu fällt mir nur immer wieder dies hier ein:


Stenkelfeld – Weihnachten im Oktober

17 12 2011
juzicka

tschülp und schatz und spatz .. wie herzig ♡

ich finde die beleuchtung schön , es bringt licht ins dunkle ( für mich ) nicht mehr und nicht weniger 🙂
ich freue mich auf ostern .. he he

19 12 2011
Träumerle Kerstin

Ach du meine Güte. Aber so was gibt es auch in unserer Region, komme nur nicht da hin (sogar Verwandtschaft). Unsere Nachbarn zwei Häuser weiter sind auch gut bestückt mit Beleuchtung, aber sooo viel haben die dann doch nicht.
Liebe Grüße in die letzten Vorweihnachtstage aus dem überhaupt nicht weihnachtlichen Königsbrück.

22 12 2011
chinomso

Also mir geht dieses viele Bling-bling auf den Nerv. Und ich würde nie…..
Frohe Weihnachten dir und Bigi.

23 12 2011
Wolfgang aus Greifswald

Das kleine Licht, der kleine Stern von Betlehem – ist weltweit nicht mehr zu sehen. Die ursprüngliche Botschaft der Weihnacht ist nicht mehr zu hören bei all dem Blinken, Glitzern, GlöckchenGebimmel und wir werden es wohl auch nicht mehr hören, wenn letztmalig das Schofar ertönt.
das Wort BESINNUNGSLOS trifft wohl den Zustand der meisten Menschen in dieser Zeit.
Dir, liebe Iris und Deinem WildHüter wünsche ich eine ruhige, besinnliche Zeit. Seid und bleibt behütet. Ganz liebe Grüße vom ollen grauen Wolf aus der schönsten Hansestadt am Ryck.

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