letztes MohnRot am Ryck

26 10 2011

Bevor der BodenFrost sie abknipst, hab ich sie nochmal auf den Sensor der Kamera geb(r)annt, die letzten MohnBlüten des Jahres 20Elch. Das war am letzten Sonnabend, kurz bevor ich zum Dienst wieder ins Studio mußte, um dort eine DorfGeschichte zu schneiden. Nochmal SonnenLicht tanken, um besser durch so griesegraue Tage wie den heutigen zu kommen, die schöne frische HerbstLuft, die nach Laub und Erde und Meer duftet genießen, draußen in Wieck an meinem LieblingsPlatz der Stadt an der NordMole, wo die drei Köppe und die drei Grazien aufs Meer gucken. Es ist doch ganz schön beruhigend, in einer so schönen Ecke D-Lands zu wohnen, diese schönen Momente genießen zu dürfen und dabei keinen Cent ausgeben zu müssen. Wenn jetzt alles über drohende Geldverluste schwadroniert und in den RadioNachrichten allenthalben von BankenKrise und Rettungsschirmen erzählt wird und letztendlich der Euro auf Grund laufen wird. Da kann ich im RyckBlick auf vergangene Jahre sagen, es richtig gemacht zu haben. Um die ganze Welt gefahren zu sein, als das noch ging, viele Länder besucht zu haben, als zivile Flugzeuge noch nicht als Waffen mißbraucht wurden. Und nun ? … am Arsch die Räuber!  Und ich bin froh, daß ich hier wohnen darf, wo es auch in der näheren Umgebung noch schön ist, wenn in nicht allzuferner Zeit das Reisen unerschwinglich wird.

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8 responses

26 10 2011
bigi

jööö eine Grazie ist geköpft….
welcher strunztrumbunkene, fahrradschubbsende und dönerauffrontschreibenschmierende SuperStudent Greifswalds das wohl wieder war. *kopfschüttel*
die Brücken- und MöwenBilder sind am supergeilsten… YES!
Und zu Bank, Euro und Frau Kundusbanzlerin, dem ollen Bankzinsluder sag ich jetzt mal nixx – sonst reg ich mich nur noch mehr auf – und das ist doof, so kurz vor der Waagerechten.
Kuss mein Hase
dein Spatz
*tschülp*

27 10 2011
Li Ssi

ich habe nix gegen eierköpfe, die an hauswände gesprüht werden, nix gegen graffitis, aber ich habe etwas gegen stumpfsinniges köpferollen lassen- das wird wohl auch die künstlerseele verletzten, die siese figuren einst aus einem baumstamm hervorzauberte… ich fühle mit!

mohnblumen ende oktober, ick staune… die gibt es bei uns schon seit zwei monden nicht mehr.

über den rest schweige auch ich still… denn empörung ists schon genug in mir, besonders in den letzten tagen!

herzengrüße an den wolf und seine leuchtturmwärterin von schneckschn

27 10 2011
Wolfgang aus Greifswald

….ich hab mal in alten Bildern gekramt und festgestellt, daß die eine Grazie war schon ümmer kopflos. Die EierKöppe an den Hauswänden finde ich auch gut und einige haben es bis jetzt in HGW überstanden. Schlimmer sind die Hansa-Rostock-Schmierereien, den FussiVerein, der nächste Saison mal wieder in der KreisLiga spielen sollte, damit seine „Fans“ wieder klarsehen und gradeausgucken.

27 10 2011
juzicka-jess

oh mann .. was für hammerbilder .. super schön ♡

schweizergrüsse von juzicka-jess

28 10 2011
chinomso

Sehr schön. Und da sieht man es mal wieder. Auch kopflos oder mit Hängebusen kann man Karriere machen. 🙂

Schönes Wochenende euch beiden.

29 10 2011
Frau Momo

Die Grazie war schon kopflos, als wir sie besuchten:
http://momos-gartenlaube.de/showthread.php?tid=5534&page=3 (ziemlich weit nach unten scrollen)
Der Mohn ist so zauberhaft.
Wir wollten heute eigentlich hier irgendwo an die Ostsee, aber irgendwie will das Wetter doch nicht, das wir wollen.

31 10 2011
juwi

So isses: Da zu wohnen, wo andere extra hinfahren müssen, um ihren Urlaub dort zu verbringen, das hat schon was. Die „Grazien“ können ihre Herkunft auch nicht verleugnen. Ihre von der steifen Ostseebrise, Gischt und Salz gegerbte hölzerne Haut verrät sie. Sie sehen aus, als hätte ein Großer Meister sie aus angeschwemmten Treibholz geschnitzt.

Gruß von der Nordsee- an die Ostseeküste,
juwi

31 10 2011
Träumerle Kerstin

Ja, Du wohnst so schön da oben, wo andere Urlaub machen.
Die Mohnblüten sind ja nicht nur rot, die sind tiefrot – wunderschön anzuschauen. Ich hätte sie auch fotografiert. Staune, dass sie überhaupt noch blühen um diese Zeit.
Genieße die letzten Sonnentage, der trübe November naht mit großen Schritten.
Viele liebe Grüße von Kerstin aus dem sonnigen Königsbrück.

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