SonnenWende

22 06 2011

Nun werden die Tage wieder kürzer, die Nächte länger. Alles ist am Schwingen, das Leben geht wie ein UhrPendel,

zwischen Links und Rechts

zwischen Tag und Nacht,

zwischen Freude und Trauer,

zwischen Sommer und Winter,

zwischen Zenit und Nadir,

zwischen Himmel und Hölle,

Es schwingt immer zwischen den beiden Endpunkten unserer polaren Welt diesseits des Großen Flusses, die mit ihrer Polarität uns erst ihre Wahrnehmung ermöglicht. Wir können das Licht nur sehen, weil es auch den Schatten als Kontrast dazu gibt. Und jetzt sind sie da, die kürzesten Nächte des Jahres, wir sind am „Oberen Totpunkt“ der Jahresschwingung. Laßt uns diese hellen Nächte ganz bewußt genießen, das Licht der Nacht schauen, den Gedanken nachhängen. Und JETZT gehe ich in den Dom, CelloKlängen lauschen, die im Zuge der 65. Greifswalder BachWoche immer zu Mitternacht zu hören sind.

Euch allen nun eine GN8.





Unsichtbare MoFi

16 06 2011

… nur ganz kurz: Mondfinsternisgucken ging leider nicht, der Mond versteckte sich hinter dichtem Gewölk. Das MoFi-Bild ist von WetterOnline und schon älter. Erst gegen 1 in der N8 verzogen sich die Wolken, gaben die alte Tante Luna wieder frei.

Wir, die bigi und meinereiner sind aber zu dem Behufe, die MondFinsternis zu beobachten nochmal rausgefahren nach Gahlkow. Dort war dieser phantastische SonnenUntergang zu bewundern: Beachtet mal die beiden Bilder oben rechts+Mitte. Das mittlere Bild zeigt ein Boot und Buhnenstämme, die aus dem Wasser ragen. Rechts daneben derselbe Bildausschnitt ungefähr eine halbe Stunde später: sowohl das Boot als auch die Buhnenstämme waren wech! Ob das mal mit dem Gehörnten zugeht? 

Hier sind nochmal die ganzen Bilder – vor und nach dem mysteriösen PfahlKlau.  (unten links im Bild) 






Kein NordLicht…

9 06 2011

…aber Licht aus NordWest – am späten Abend gegen 23:00 unten am Ryck. So kurz vor MitterNacht klarte es hier in Greifswald auf, wo vorher so gegen halb 10, knapp nach SonnenUntergang die Stadt nach dem Gewitter in orangerotes Licht getaucht war. Da mußte ich einfach mal raus in den Regen um diese wunderbare LichtStimmung einzufangen. Dass war nun schhon vorgestern abend. Gestern abend war es hier nur dick bewölkt, leichtes Gewitter, wo weiter südlich und westlich von uns schwere Unwetter niedergingen. Wenn es aufgrund der großen SonnenEruption echte NordLichter zu sehen gab, waren sie hier durch das dichte Gewölk verdeckt.





RheinLandRitt

7 06 2011

Das erste Mal seit 11 Monaten setzte uns‘ bigi ihren Fuß wieder auf rheinländischen Boden, in ihre alte HeimatStadt Bonn. Diese Stadt empfing sie mit genau dem Wetter, mit dem sie am wenigsten klarkommt: schwüle 30°C . Und so waren wir nur auf dem HauptMarkt am RatHaus(das ist jetzt wunderschön saniert und selbst jetzt waren noch Bauleute am Geländer der FreiTreppe zugange und brachten BlattGold auf) Auf dem Markt haben wir uns wieder mit einer WagenLadung KnoblauchPfeffer eingedeckt, die nun wieder ein Jahr reichen muß. Der Bonner KräuterHöker staunte nicht schlecht, als wir ihm den gesamten Bestand abkauften. Der zückte sofort sein Telephon und ließ seine Frau Nachschub heranbringen. Wir konnten bei bei ganz lieben Menschen im benachbarten Asbach wohnen. Hier also nochmal ganz herzlichen Dank liebe Christiane und lieber Jürgen. Und wir haben bis in die Nacht geklönt, haben phantastisches WetterLeuchten und Gewitter beobachtet, uns mit Christiane über ihre JagdErfolge bei der MiniBücher- Tauschbörse gefreut, wurden AugenZeuge, wie erfolgreich sich eine witzige SpitzMaus gegen eine völlig verdutzte GlücksKatze zu wehren versteht. Dieser wunderprächtige schwarze ZehnKiloKater brachte die Maus seiner Schwester als Geschenk mit. Ein kurzer Ausflug führte uns auch nach Essen, zur GedankenDüne. Genaueres dazu in Kürze bestimmt im SynchronUniversum. Essen wird bestimmt nochmal Ziel für mich, um die Zeche Zollverein und die Villa Hügel zu besuchen. Insgesamt war die Zeit da unten viel zu schnell vorbei. Übrigens ist die Sanierung der Kennedy-Brücke in Bonn jetzt im Großen und Ganzen fertig, nur noch ein paar RestArbeiten, die aber den Betrieb auf der Brücke nicht beeinträchtigen. Und so konnte ich auch nicht gucken, ob das „BröckeMännche“ schon umgezogen ist. Dieses soll ja dann seinen Allerwertesten gen Frankfurt strecken und auch die Beueler WaschFrau soll ihren Schuh in dieselbe Richtung werfen. Bis jetzt sind beide noch an der Beueler HochwasserschutzMauer heimisch. Und am Sonntag abend wurden wir in MV mit soooo einem schönen Licht begrüßt. Insgesamt ging die Überlegung sehr gut auf, antizyklisch sowohl nach Bonn als auch wieder zuryck zu fahren. Die ganzen Pälzer und NRWler, die wieder von den Küsten nach Hause wollten, standen kilometerlang im Stau – von der A2 über A7 bis hin zur A1 nördlich von Hamburg. Selbst auf der A20 klemmte die Säge noch 6km bis zum Kreuz Lübeck. Wir hingegen hatten eine einzige Langsamfahrstelle bei Heumar und konnten ansonsten ungehindert durchbrummen mit fünfmal schalten und zweimal bremsen.

Und nun ist schon Dienstag vorbei. Morgen gibts hier im PommerLand nochmal schwere  Gewitter und Durchzug einer gepflegten KaltFront. Mal schauen, was sich so photographieren läßt.





Drei Tage RheinLand

1 06 2011

für mich und meine LeuchtturmWärterin. Heute N8 gehts los und letztere war knapp ein Jahr nicht mehr in der  Alten Heimat am Meerchen an „dr Schääl Sick“ vom Rhein. Deshalb werden wir uns mal kurz von den hiesigen MastenWäldern entfernen. Euch allen nun einen schönen HimmelFahrtsTag und ein feines WochenEnde!  Wir sind s.G.w. am Sonntag abend wieder zuryck am Ryck, in Sichtweite unseres DomTurmes, in der schönsten Hansestadt am Ryck. Und dann gibts hier ein paar neue RheinBilder und Bonn und St.Augustin und Essen und Asbach zu sehen. Jetzt aber noch 3, 1/2 Std Schlaf und dann gehts los