Flugwesen…

30 04 2011

… nein, nicht DAS Flugwesen im Sinne von Fliegerei sondern fliegende Wesen. Sie wohnen nicht nur an der Ost- und NordSee, sondern auch bis Sachsen, bis ins RheinLand, eben überall wo’s Wasser gibt. Und da es immer mehr werden in D-Land, soviele, müssen sogar die Krähen zu Fuß gehen, weil in der Luft einfach kein Platz mehr ist.

Und weil es in der Luft nun erwiesenermaßen immer enger wird, gilt probehalber in Vorpommern die HELMPflicht für die FlugTiere, hier vorgestellt von Möwe HELMA, die am Tage ihren ArtGenossinnen den Gebrauch der knitterfreien Kopfbedeckung beipult, abends aber hier bei mir auf der Fensterbank sitzt und die Einhaltung der neuen Regelung beobachtet und nachts dann hinter den PorzellanBlumenBlättern schläft. Also werden vielleicht in Kürze immer mehr helmtragende Möwen auftauchen.





Auferstehung

24 04 2011

Bunt und lebensfroh haben sie alle den Tod überwunden, sind wieder da, uns zur Freude und dem Schöpfer zum Dank. Alles blüht auf, die Menschen trauen sich ganz vorsichtig aus ihren WinterBehausungen, ganz vorsichtig, weil alle Bäume ausschlagen. Das Wasser des Tollense- Sees wird langsam warm und damit leider auch wieder etwas trüb wegen der Algen. Und so sei allen, die hier vorbeischauen ein schönes OsterFest beschieden. Laßt es Euch gut gehen und nutzt das feine Wetter in den meisten Gegenden D-Lands.





Verkehrte Welt an der See:

20 04 2011

Mal abgesehen von der Tatsache, daß es jetzt anfängt, ungemütlich zu werden an den Stränden der „etablierten“ feinen SeeBäder an der pommerschen OstseeKüste (weil jetzt gerade zu Ostern beginnend Scharen,  ja ganze HeerScharen von Leuten hier hoch kommen, die Strände so dicht bevölkert sind wie die ShoppingMeilen der Großstädte) hatten wir am SonnTag sehr eigenartige LebeWesen am Strand photographiert. So komme ich dann zur „verkehrten Welt“ denn es gab schwebende Hunde, schwimmende Hunde, fast schwimmende Krähen und fast keine Möwen. Keine Ahnung, wohin die sich geflüchtet haben. Und dann will ich doch nochmal kurz in den universitätseigenen Wald, den ElisenHain abbiegen, wo jetzt grade die Anemonen, die Buschwindröschen wie wild blühen. Nur noch wenige Tage, dann ist das BuchenLaub so dicht, daß das Licht am WaldBoden für die Blühpflanzen zu schwach wird. So schön ist jetzt endlich auch in Vorpommern der Frühling geworden, der im Rest Deutschlands ja schon dem Sommer weicht. Alles freut sich über das schöne Wetter, das nun aber schon wieder zu trocken ist, so daß es für die meisten Pflanzen schon eng wird. Hoffen wir also auf feinstes OsterWetter und auf einen gepflegten LandRegen nach Ostern, nachdem die vorpommerschen Äcker lechzen.

Übrigens: auch dieses Jahr ließ die BundesRegierung in persona Peter Ramsauer wieder den alljährlichen TestBallon steigen, um zu sehen, wieviele Sekunden das Volk braucht, um diesen vom Himmel zu schießen. Langsam wollen sie die Bastion sturmreif schießen. Jeder in D-Land weiß doch mittlerweile, was es bedeutet, wenn dann ein Politiker/eine Politikerin sagt: „Niemand hat die Absicht, hier… “  Die AutoFahrer sind und bleiben die MilchKuh der Nation, über das Auto kriegen sie eben fast alle. Wir müssen dann alle einen Kurs in japanischer Gelassenheit „zahlen und lächeln“ belegen und dann wird alles gut. In diesem Sinne also „Buenos Aires“ oder „Frohe Ostern“





Sie strahlt!

14 04 2011

Nein nicht schon wieder die Kraftwerksanlage von Fukushima, sondern diese meine LeuchtturmWärterin…denn seit längerer Zeit konnte sie heute mal wieder ans Wasser, wenns auch bloß das Wasser des Ryck ist. Es war wie flüssiges Gold heute abend im Licht der untergehenden Sonne. Über uns zusammenfallendes CumulusGewölk, aus dem es ganz leicht tröpfelte. Die Streifen auf dem Bild oben links sind keine Drecker auf der FrontLinse sondern fliegende RegenTropfen. Die Saison in unserem Wiecker FischRestaurant ist eingeläutet, für bigi gabs SteinbeißerFilet und ich hatte frisch gebratene Heringe.

Heute hab ich es doch endlich mal geschafft, den buntesten BauZaun der Stadt zu photographieren. Die braven StadtOberen regen sich fürchterlich drüber auf, wollen ihn wohl  lieber heute als morgen plattmachen und gegen einen ordentlichen DIN-gerechten BretterZaun ersetzen aber die meisten Greifswalder, so auch meinereiner finden ihn einfach schön und originell und er sollte solange erhalten bleiben, bis das Grundstück bebaut wird. Aber schaut selbst! Kunst am Bau(zaun). Ich fände es schade, wenn man ihn abbaute.





P-P-P

11 04 2011

… is kein Schweinkram sondern heißt für meine LeuchtturmWärterin zur Zeit „Plotten – Pulen- Pressen“, soll heißen mit dem Plotter Folien schneiden für die T-Shirt- Aufdrucke, dann die überschüssigen FolienFlächen abpulen und dann mit der beheizbaren Presse die Zeichen, Sprüche oder was auch immer auf die Shirts brennen. Hier: …würde sie abends nach der Arbeit auch gerne nochmal sein, aber weder dazu, noch zu langen Sitzungen am heimischen RechenKnecht reicht einfach momentan ihre Kraft, da nach der doch recht schweren Arbeit an der Presse all ihre Knochen um Hilfe schreien. Sie bat mich, Euch alle ganz lieb von ihr zu grüßen und sie wird bestümmmmmt bald selbst wieder zur Feder – äähh zur Tastatur greifen und berichten(vielleicht auch “ janz kuchz“ hier bei mir in der KommentarFunktion. Und Ihr könnt ihr alle Daumen drücken, daß sie auch bald wieder selbst ans Meer oder mindestens an den Ryck kommt.

Euch allen nun aber erstmal eine GN8





Auf der Back ist alles wohl

10 04 2011

… im Hause FederLesen & Meer / ShirtQuelle sind oft noch bis spät nach LadenSchluß die Lichter an, es brummt, so auch am heutigen Sonntag. Es waren Arbeiten zu erledigen, für die in der Woche einfach keine Zeit sein wird. Und so läuft da Geschäft im neuen Laden von bigi und Petra recht verheißungsvoll an. Da sind die technischen Apparate in Betrieb zu nehmen, auszuprobieren und – ja schon erste Aufträge abzuarbeiten. Arme und Beine bilden eine rotierende Scheibe – was in der StartZeit eines neuen Unternehmens ja auch ganz normal ist. Deshalb ist meine LeuchtturmWärterin auch oft abends nach dem Dienst platt wie ein Laken und – liegt auf einem solchen. Rechtschaffene Müdigkeit, die sie derzeit hindert, im SynchronUniversum aktiv zu sein oder auch abends nochmal raus an die Luft zu kommen. Auch das ändert sich wieder.  Jetzt steht der Mond hoch über dem PommerLand und die Lichter im Laden machen ihm keine Konkurrenz.

Somit endet heute für Petra und bigi ihre erste 7TageWoche im neuen Refugium, im TaschenFederKern von Greifswald. Beiden geht es den Umständen entsprechend gut. 7 Tage am Stück jeweils 10 bis 12 Stunden schlauchen doch schon ganz heftig aber am Montag stehen sie wieder Gewehr bei Fuß. Und : es entwickelt sich – nicht nur das FlugWesen sondern auch das FederLesen.





Frühjahrssturm über MV

8 04 2011

.. und der aus dem höherwertigen Segment und genau aus West. Das SturmFeld streift momentan genau die pommersche OstseeKüste,

Es hat für „Wandernde Äcker“ im Großraum Rostock gesorgt und durch dichtes SandTreiben über der A-19 in der Nähe von Rostock  einen schweren Massenunfall ausgelöst, den schwersten in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Fünf Menschen starben bisher und 40 Fahrzeuge, darunter mehrere Gefahrgut-Laster sind in die MassenKarambolage verwickelt. AugenZeugen sprechen von Sandverwehungen auf der Fahrbahn, durch die einige Autos ind Schleudern gerieten. SturmTief Joachim wird auch am Wochenende noch straffe Winde über das PommerLand jagen. Also paßt auf Euch auf, besonders wenn Ihr an diesem Wochenende mit dem Auto unterwegs seid.

 

Update 20:30   :      Die Autobahn bleibt voraussichtlich bis morgen früh in beiden Richtungen voll gesperrt und die Zahl der TodesOpfer hat sich auf 10 erhöht. ca 100 teilweise schwer Verletzte werden in den umliegenden KrankenHäusern behandelt. Insgesamt sind 80 Fahrzeuge in diesen Massenunfall verwickelt, die zur Zeit von Feuerwehren, ADAC und anderen Helfern abgeborgen werden.





Seit gestern morgen um 10….

5 04 2011

sind sie „auf  Sendung“ in der Langen Straße 19, in ihrem neuen Laden mit richtig großem Schaufenster, richtigem GeschäftsRaum und richtiger KreativWerkstatt: meine LeuchtturmWärterin und ihre GeschäftsPartnerin. Dieser neue Laden ist verglichen mit dem alten FederLesen- Refugium ein Saal. Eine nette blumenverkaufende NachBärin gibts unter der gleichen Hausnummer und das verspricht eine gute Symbiose beider Geschäfte zu werden.


Nach vier Tagen und vier halben Nächten, LadenLokal malern, Umzug, Kisten rein,Waren sortieren, RohMaterial in den Keller, der gottlob sauber und vor allem trocken ist, Möbel aufbauen, ElektroGeräte verkabeln, Regale und Schränke bestücken, SchauFenster gestalten, AußenWerbung anbringen war es dann am 4. April soweit.

Gestern waren schon kurz nach Eröffnung erste Kundinnen im Haus, die ob der vielen Segeltuch-, Filz-, und PlanenTaschen ganz große Augen bekamen, was doch sehr hoffen läßt. Ob und was und wieviel heute über den Tresen ging wird die Schäffin heute bestümmt selbst noch berichten aber wie  auch immer: Der StartSchuß ist gefallen, Luise war mit Stift und Photoapparat schon da und es gibt sie, die Kreativ-WG in der Langen Straße, und dort ist in puncto Tee-Shirts, Taschen, TelephonTaschen, LapTopTaschen, PostKarten, PhotoPoster, SchreibGeräten, SprücheButtons, KühlschrankMagneten, BaseballMützen, SchlüsselBändern fast alles individudel herzustellen – und das einzigartig in der Stadt, in Pommern und Mecklenburg, in D-Land, in der Welt, im Universum und überhaupt. Und ich wünsche den beiden allzeit gute Fahrt und immer ne Handbreit Wasser unterm Kiel, soll heißen immer mindestens eine Eurone (besser zwei)mehr aufm Konto als zum Betrieb nötig.