Der Bär war los in der Hauptstadt.

25 10 2010

Das war am Mittag noch nicht so zu spüren, aber es entwickelte sich am Abend mit einer Vehemenz, die ich so nicht erwartet hätte. Mittags gings aber erstmal zu einer Vernissage einer Freundin meiner LeuchtturmWärterin in einem kleinen Café in Adlershof. SchwarzweißPhotographien, quadratisch unter dem Titel Paris – Saarlouis- Berlin. Sehr schöne Sachen dabei, die wir leider gar nicht genau anschauen konnten, da das Café knüppeldickevoll war.  So waren wir da auch schnell wieder weg und haben uns zwei Stunden des herrlichsten Berliner Wetterchens gegönnt und dabei diese architektonische Kostbarkeit entdeckt:

Aber dann ging es zu 17:00 in die Poststraße, vorbei an bestimm 3/4 aller Straßenbaustellen der Haupstadt. Da ist zur Zeit halb Berlin aufgerissen, überall sieht man rotweiße Sperren und Baken und wir haben unser Auto kackfrech ins totale Halteverbot gestellt – erstens weil da schon …zig adere Autos herumstanden und zweitens weil backbord querab eine Baustelle den Durchgangsverkehr unterband. So brauchten wir nur drei oder vier Autolängen bis zum Kartoffelhaus zurücklegen.

Dank Frau und Herrn Tonari hatten 23 BloggerInnen, mit Kameras bewaffnet, die Gelegenheit,erstens die Blogosphäre aus der Virtualität in die Realität zu holen und zweitens mit diesem lustigen BloggerRudel durch die LichterStadt zu ziehen. Zuvor aber noch üppig speisen im KartoffelHaus im Nikolaiviertel. Nach Essen, Bierchen und reichlich vor der Haustür dargebrachten RauchOpfern entsicherten alle ihre Canonen, Pentaxe, Fujis und andere photographischen Aufzeichnungsapparate und los ging es in ein Gewühl von tausenden Menschen, mindestens die Hälfte von ihnen kamerabewehrt. Es gab  ja auch viel, sehr viel zu sehen und zu hören.

Ein wunderbarer Abend in der quietschbunt erleuchteteten Stadt an der Spree, eine quietschvergnügte BloggerGang, die durch die Stadt zog und auf der halben Strecke -Überraschung – von den liebsten Stadtführern mit GlühWein und  FrüchteTee versorgt wurden. Und weil wir, meine LeuchtturmWärterin und ich – nicht mehr weiterziehen konnten, hat uns der TonariMann wieder zurück zur Poststraße gefahren, von wo wir glycklich und voller Erlebnisse die Heimreise zuryck an den Ryck antraten.

Es war schön mit Euch, liebe Bloggergemeinde und wir freuen uns auf die Wiederholung in Chemnitz/Sa.