Glück auf, Glück auf…

13 10 2010

… der Steiger kommt –

und er hat sein helles Licht bei der Nacht –

und er hat sein helles Licht bei der Nacht-

schon angezünd’t – schon angezünd’t….

Heute früh um 5 kam in der chilenischen Atacama- Wüste der erste der 33 unter Tage eingeschlossenen BergLeute wieder ans Tageslicht. Das erste Mal in der langen bergmännischen Geschichte ist es gelungen, BergMänner aus über 600 m Tiefe abzubergen. Zeit, den Rettungsmannschaften zu danken und still den Hut zu ziehen vor den tausenden Berglauten, die in Ausübung ihrer Arbeit im Berg geblieben sind und vor den hunderttausenden BergLeuten, die für uns Kohle, Kupfer, Gold und  was auch immer aus der Tiefe holen. Sie wissen, daß SchlagWetter, Stolleneinstürze und hunderte andere Gefahren im Berg ihr Leben bedrohen und sie fahren immer wieder ein – auch für uns.

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4 responses

13 10 2010
Doro

Es ist einfach der Wahnsinn, was dort momentan in Chile geleistet wird. Ich sitze schon seit fast 2 Stunden vor dem Fernseher und habe fast eine Dauergänsehaut und einen Kloss im Hals. Nach 69 Tagen da unten sind die Männer, wie auch die Leute vor Ort berichten, verhältnismäßig und für diese Umstände gut zurecht. Es ist schon sowas wie ein Wunder. man kann nur hoffen (und beten) daß es auch gelingt die restlichen 19 ohne Zwischenfälle rauszuholen.

13 10 2010
Träumerle Kerstin

Ich habe gerade Nachrichten geschaut und freue mich wie sicher jeder über die bisher gut verlaufende Rettung. Bleibt nur zu hoffen, dass es morgen auch der letzte heil bis nach oben schafft.
Liebe Grüße von Kerstin.

13 10 2010
Frau Momo

Natürlich ist es klasse, das die Männer gerettet werden können. Mir geht diese Art von Berichterstattung und Selbstbeweihräucherung des chilenischen Präsdidenten trotzdem auf den Keks. So wird über die Ursache und die miesen Arbeitsbedinungen der Kumpel einfach hinweggejubelt.
Ein Arbeiter hat es immerhin nach seiner Rettung kritisch kommentiert.

14 10 2010
Doro

Es wird ja keiner gezwungen es sich anzuschauen. Und das bei so einer Sache auch der Präsident des Landes im Vordergrund stehen will, ist halt so und nicht zu ändern. Aber es wurde gestern bei der berichterstattung auch mehrfach gesagt, daß da nun doch einiges ins Rollen kommt wegen der Arbeitsbedingungen usw.
Für mich persönlich stand gerade gestern allerdings nur im Vordergrund das 33 Männer nach 69 Tagen alle gerettet werden konnten.

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