BaggerFahrer Hannes Kabeltod flucht….

4 10 2010

wenn der Archäologe nach Scherben sucht. So geschehen heute morgen in der schönsten Straße der schönsten Hansestadt am Ryck. gegen 10:00 kriegte der BaggerFahrer plötzlich Holzteile zu packen und sofort stand ein Archäologe auf der Matte und der BauLärm verstummte schlagartig.

Der größte Bagger steht auch still, wenn der BodendenkmalPfleger es will. und der kratzte, schaufelte, schabte Keramik, Metall und LederFragmente aus der Erde und schätzt die auf den Photos sichtbaren Holzteile auf 13. Jhd. Die liegen ca. 1,50m unter StraßenNiveau. Zu sehen war jede Menge schwarzer „Dreck“ der wie der Archäologe sagt auch „Mist“ ist. Mit dem MetallDetektor hat er da drin schonmal trotz Ablenkung durch ein „neues“ WasserRohr historische  MetallTeile festgestellt. Sehr interessant, was so in unserer Straße aus der Vergangenheit so ans Licht geholt wird. Weniger gut, daß durch die Bauarbeiten und den BauLärm ziemliche Ebbe herrscht, was bei meiner LeuchtturmWärterin so über den Tresen geht. Und die archäologischen Grabungen verzögern die Bauerei nun noch zusätzlich. Baggerfahrer Hannes Kabeltod würde auch lieber weiterarbeiten, anstatt dem BodendenkmalPfleger bei der Arbeit zuzuschauen. Aber das Leben ist eben kein PonyHof. Aber nun gibts lecker Roulade (um 20:30!!) drüben auf bigis Turm. (lieber schnell geplatzt als langsam vertrocknet*grins*)