ZooHoppsen

19 02 2010

am letzten Dienstag, dem letzten Tag an dem Frost und Schnee noch uneingeschränkt in Greifswald herrschten und an dem meine bigi wieder ins Flugzeug steigen mußte. Der Greifswalder Heimattiergarten ist klein aber fein und die meisten Tiere dort leben recht komfortabel. Leider (noch) nicht alle. Diverse GreifVögel hocken in recht engen Volieren, Affen und Dingos hinter dicken Gitterstäben. Dieser kleine TierPark zeigt aber auch, mit wieviel Ehrfurcht vor der Kreatur hier mit den hier lebenden Tieren umgegangen wird. Nicht umsonst hält es die alte Nelly, eine Eselin, schon über dreißig Jahre in Greifswald. Die SumpfBiber haben eine große FreiAnlage mit fließendem Gewässer und können sich ein Höhlen – und Tunnelsystem bauen und sie haben eine recht ansehnliche Population von ca. 50 Individuen von schneeweiß über goldgelb, rotbraun,rattengrau bis rabenschwarz – ein lustiges Rudel. Einer von den Kameraden hat – tierischer Neugier folgend- dank des hohen Schnees einen Ausflug zu den Nachbarn, den Pferden (?) auf der anderen Seite des Weges unternommen, Ist aber dann doch ganz schnell wieder „nach Hause“ zu seinem Sumpfbiberrudel zuryckgekehrt. Erstaunlich, wieviele Tiere sich trotz des BilderbuchWinterWetters draußen zeigten. Sogar Familie StachelSchwein gab sich die Ehre, sich vor ihrer Haustür ein bißchen die Beine zu vertreten, bevor sie sich wieder unter die wärmende Infrarotlampe zurückzogen. Auch das zeigt den liebevollen Umgang mit den Tieren im Greifswalder TierPark. Die Tiere können einfach mal selbst entscheiden, ob sie rausgehen wollen oder nicht. Das haben wir auchschon anders erleben müssen. Beispielsweise in Rostock, wo ein großer Schwarm Pinguine in einen kleine Glaspavillon gesperrt wurde, oder wo eine einsame EfilantenKuh in einem für Elefanten sehr winzigen Raum ausharren mußte. Mit diesen schönen Bildern in den Kameras traben wir gen Ausgang, nach Hause, wo nach  leckrem MittagEssen die Stunde des Abschieds unaufhaltsam näherrückte, der FlugPlan durch keine hochkant auf der Startbahn liegende SchneeFlocke behindert wurde und wir dann buchstäblich auf den letzten Pfiff in Tegel ankamen, meine bigi nach sehr kurzem aber intensiven VerabKuscheln hinter der GlasTür des SicherheizBereiches verschwand. Voll Dankbarkeit schaue ich auf die 6 (?) wunderbaren Tage mit meiner LeuchtturmWärterin zuryck. Waren das wirklich 6Tage? Gefühlt waren es höchstens DREI.