Viiiel Schnee beim Schnee vor der Haustür…

30 01 2010

…und ein straffer Wind, der in den letzten Stunden von NordOst auf Nord gedreht und auf 6Bft aufgebrist hat und richtig beißt weil es immer noch ordentlich schneit.

Jetzt steigt auch der Luftdruck wieder. Das Minimum lag bei 975hPa. Die A-20 ist im Osten unpassierbar, viele Autofahrer stecken wieder in meterhohen SchneeWehe. In Rostock, Stralsund und auf Rügen ist der Busverkehr eingestellt worden. In der Greifswalder Innenstadt kommen die geparkten Autos gar nicht aus den Parklücken raus und nach meiner kleinen Runde durch die Innenstadt war ich froh, wieder ins Haus gehen zu können.Wo ich jetzt noch einen schönen Kaffee kriege und dann zum Dienst trabe. Ich denk mal heute abend gibbet ein paar SchneeBilder aus dem PommerLand im NordMagazin, wenn unsere KameraTeams durchkommen.

Nachtrag 10:45: starker SchneeFall nach wie vor in Greifswald, mittlerweile gepflegte 20cm Neuschnee und straffer NordWind, der LuftDruck ist stark steigend und derzeit bei 981hPa. es bleibt spannend und ich trabse jetzt durch die dicken SchneeWehen ins VorpommernStudio vom „Besten am Norden“, mal gucken, obs Bilder vom SchneeChaos gibt 😉 oder vom BilderbuchWinter.

Bei meiner LeuchtturmWärterin hats in der Nacht auch geschneit und es fisselte jetzt auch noch ein bißchen, so daß es selbst da im RheinLand wieder weiß ist.

Nachtrag 12:15 Immer noch heftiges SchneeTreiben, als alter SchneeHaas sitz ich im Studio, kein Kamerateam dieser Welt kommt durch, höchstens wenn das THW vorfährt, die FeuerWehr fuhr hier grad vorbei, ansonsten SchneeSturm, SchneeGestöber, SchneeWehen, die immer höher werden. Ein schritt vor die Haustür – und wech bis zum Hosenbund, der Nord drückt pfeifend und singend draußen gegen die Hauswand, daß hier drin die Tapete drei Millimeter absteht*grins*. Mittlerweile geht auch die Temperatur runter, derzeit bei -4° (heute morgen waren es nur knapp unter Null) so daß der lockere Schnee heftiger verweht und das ganze wohl die gute Daisy von vor drei Wochen in den Schatten stellt.

Bilanz 16:30: Schneefall hat aufgehört. Insgesamt 23cm Neuschnee und ganz gehörige Verwehungen, Autos sind nur noch als bizarre Skulpturen zu erkennen, der Wind hat auf NordWest gedreht und deutlich abgeflaut. Es wird wohl erstmal ruhiger. Der nächste nennenswerte SchneeFall kommt wohl am kommenden Mittwoch hier an. Bis dahin hoffe ich, daß die Straßen wieder passierbar sind und keine Leute mit oder ohne Auto Schaden erleiden.





Die Ruhe vor dem …

29 01 2010

..Schnee-Sturm.

Noch ist es niederschlaxfrei und nahezu windstill. Aber wir haben hier den TiefdruckKern mit Drücken von immer noch fallenden 978hPa und die WetterPoggen proggen schwere SchneeFälle und genauso schweren NordOstSturm für die lilafarbenen Gegenden in Mecklenburg und Pommern. Mein GoetheBarometer verliert sogar ein paar TintenTropfen, so niedrig ist der Luftdruck. Die WetterFühligen im Lande werden jammern- ich denk da auch besonders an meine liebste LeuchtturmFrau im Wasser- und Schiffahrtsamt Bonn- Beuel*..uuuund küssen*  – die WetterFreaks sind allenthalben gespannt wie die Flitzebögen und beobachten die entsprechenden Seiten im Netz. So werde auch ich gucken, ob hier heute nacht die Hatz abgeht. Morgen früh will ich zum Gregor fahren mit dem Cello – wenn aber große SchneeWehen wehen, geht der alte SchneeHase nicht aus dem Bau, dann geh ich eben nur zum Dienst zur Fernsehberichterstattung eines SchnööChaos im PommerLand. Aber erstmal „rankommenlassen“ und beobachten.

Der Stand der Photos ist ca 19:40Uhr.

Nachtrag 20:20: beginnendes leichtes Gefissel von oben, Autos ganz leicht „überzuckert“, Temps sind wieder leicht unter Null und noch wenig Wind.

Nachtrag 21:35: schonmal richtiger SchneeFall, ca 2-3cm in der letzten Stunde, Luftdruck auf dem TiefPunkt 977hPa angekommen, Wind noch moderat aber schon aus NO.

NachTrag 23:15 gepflegtes SchneeGestöber, ich könnt stundenlang zuschauen, wie es stiebt da draußen, und ich hab geglaubt, das wars mit ddem tiefen LuftDruck: Irrtum! Noch ein TintenTropfen aus dem GoetheBarometer gedrückt:977hPa(!) vom Sturm ist aber noch nixx zu spüren, nur feiner puderzuckriger Schnee. der in kleinsten Kristallen unterwex ist.

Der TiefdruckKern wird in der Nacht nach OstNordOst weiterziehen und ryckseitig wird es kräftig aus NordOst bis Nord aufbrisen und kräftig schneewehen – und ich werde artig hier in Greifswald abwettern. Einmal auf ’ner SchneeWehe festsitzen bei Daisy – das reicht. Der KachelWetterMann hat grade gesagt, daß es dicker als Daisy kommen kann auf der A-20 und daß wer nicht unbedingt fahren muß, sein Auto stehenlassen soll.





Du denkst, es sei kalt?

26 01 2010

Das hab ich seit langer Zeit in den Tiefen meiner FestPladde wiederentdeckt, alle Jahre wieder geistert das durchs Netz, wenn es mal ein paar Tage kälter als normal ist 😉  Die meisten von Euch werden es kennen, aber vielleicht ist es auch für einige neu – lustig ists auf jeden Fall.


+10 °C:

Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab. Die Lappen pflanzen Blumen.

+5 °C:

Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.

+2 °C:

Italienische Autos springen nicht mehr an.

0° C:

Destilliertes Wasser gefriert.

-1 °C:

Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen.

Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.

-4 °C:

Die Katze will mit ins Bett.


-10 °C:

Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen. Die Lappen gehen zum Schwimmen.

-12 °C:

Zu kalt zum Schneien.

-15 °C:

Amerikanische Autos springen nicht mehr an.

-18 °C:

Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.


-20 °C:

Der Atem wird hörbar.

-22 °C:

Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.

-23 °C:

Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.

-24 °C:

Deutsche Autos springen nicht mehr an.

-27 °C:

Aus dem Atem kann Baumaterial für Iglus geschnitten werden.

-29 °C:

Die Katze will unter den Schlafanzug.

-30 °C:

Japanische Autos springen nicht mehr an.

Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.

-31 °C:

Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen. Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training für die Frühjahrsmeisterschaft.

-35 °C:

Zeit, ein langes heißes Bad zu planen. Die Lappen schaufeln Schnee vom Dach.

-39 °C:

Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken. Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.

-40 °C:

Das Auto will mit ins Bett. Die Lappen ziehen einen Pullover an.

-45 °C:

Die Lappen schließen das Klofenster.

-50 °C:

Die Seelöwen verlassen Grönland. Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.

-70 °C:

Die Eisbären verlassen den Nordpol. An der Universität Rovaniemi wird ein Langlaufausflug organisiert.

-75 °C:

Der Weihnachtsmann verläßt den Polarkreis. Die Lappen rollen die Ohrenklappen der Mützen runter.

-250 °C:

Alles gefriert, sogar Alkohol. Der Lappe ist sauer.

-268 °C:

Helium wird flüssig.

-270 °C:

Die Hölle friert ein.

-273,15 °C:

Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen.

Die Lappen geben zu: „Ja, es ist kühl heute, gib mir noch einen Schnaps …“

Soviel zum Thema „KALT“ das ist wohl heute nacht der HöhePunkt des Kaltluftzustroms aus OstEuropa, morgen und übermorgen etwas Schnööö und dann wird s – wieder kälter – also noch kein wirkliches Ende des Winters in Sicht. Nichtsdestodrops wünsch ich Euch allen einen schönen WinterTag, wo auch immer in D-Land.





ryckzu?

25 01 2010

ja richtig, der Ryck ist zu – richtig dick zugefroren, so daß die Greifswalder zu Fuß, aufm Rad, mit Schlitten, Schlittschuhen, KinderWagen ja sogar mit Motorrädern bei TagesTemps von ca. – 7° auf dem Eis unterwex sind. Vorgestern im NordMagazin ein Beitrag (in der Mediathek nach“Boote im Eis“suchen)übers Schiffefreisägen im Eis und mit eishockeyspielenden SchiffsBesatzungen und heute sind ganze Karawanen von Menschen auf dem Eis, das offiziell niemand freigeben wird. In der MittagsPause hab ich die Kamera geschnappt und ein paar Eindrücke festgehalten – auch und speziell für meine bigi auf ihrem Turm – aber auch für Euch alle, die Ihr bei mir gucken kommt. Die Luft war heute so klar, daß Sonne und Mond zeitgleich am Himmel sichtbar waren – am hellichten Tag, so gegen 14:00 Uhr.

Und da die MittagsPause nur sehr kurz war, konnte ich erst nach dem Dienst wieder runter an den Ryck und da war mal eben die dicke Frau Osram schon über alle Berge: Ich weiß nicht wo sie in Richtung SüdWest verschwindet – in Beuel, von bigis LeuchtTurm aus ist sie heute auch nicht gesichtet worden, obwohl sie sie ganz dringend braucht

Sie, die Sonne sorgte heute abend hier am Ryck noch für ein wunderbuntes AbendLicht, das auch noch einige Menschen auf dem RyckEis genossen. Die EishockeySpieler von der Hanne- Marie sind aber schon zu Hause gewesen, zumindest nicht mehr auf ihrem EishockeyFeld, das sie sich freigeschoben haben.

Es dunkelte doch schon ganz heftig, so daß die Kamera recht lange belichten mußte(dank meiner lichtschwachen Scherbe und der Begrenzung auf 200ASA wegen des BildRauschens)So hab ich dann den Apparat eingepackt und ab gings in die heimatliche Hütte. Die freie See bildet mittlerweile auch ordentlich Eis und die Nacht zum Mittwoch soll wohl die kälteste der derzeitigen WinterPeriode werden. Also macht die KloFenster über Nacht zu, um ein Einfrieren der WasserLeitungen zu verhindern.





Eiskalter SonnenTag

23 01 2010

in Pommern und Mecklenburg. Er begann heute morgen mit einem wunderbaren Licht der aufgehenden Sonne, die seit langer Zeit üsseligen, griesegrauen Wetters gestern und heute mal wieder zu sehen war. Also kurz nach SonnenAufgang auf die Ladebower Chaussee und nach schönen Motiven Ausschau halten – Das ist das Ergebnis: Von der Morgensonne angestrahlt: der Große Speicher von 1935, die Dicke Marie und der Lange Nikolai.

Am Nachmittag war ich dann nochmal in Neubrandenburg, wo der TollenseSee langsam aber sicher eine geschlossene EisDecke bildet. Blankes, glattes Eis, durchsichtig wie eine Glasscheibe dank des ruhigen und schneefreien Wetters der letzten Tage.

Aber auf dem Weg dorthin mußte ich ja anhalten, der Schnee photographiert den Schnee – und die Bäume und die Alleen an der A20 Abfahrt Neubrandenburg Nord. So schön kann der Winter sein, der wohl noch eine Weile anhalten wird – zumindest hier im NordOsten, während bei meiner LeuchtturmFrau immer noch graue WolkenSuppe am Himmel herumwabert. Meine LeuchtturmWärterin ist gestern seit einem ganzen Jahr blogtechnisch „auf Sendung“ .  Dieser, meiner bigi mögen diese Bilder einwenig GlycksGefühle vermitteln, die sie so sehr brauchen kann. Und im Februar ist sie, meine Liebste wieder im PommerLand unterwex, und wir werden viele gemeinsame WinterBilder vom OstseeEis, vom Ryck und vom Achterwasser schießen, kuscheln und küssen. Ich freu mich auf Dich, sehne die Tage herbei.





RyckBlick ins RheinLand

22 01 2010

Nun bin ich wieder zuryck in meiner schönsten Hansestadt, eben knapp 700 km weg von bigis Leuchtturm. Zwei Tage arbeiten und jetzt sichte ich die Photo- Ausbeute der vergangenen Tage, Erinnerungen an 5 schöne Tage am Rhein. Bigi mußte Freitag und Sonnabend dienstlich nach St.Goar, ca 100km rheinaufwärts und am Sonnabend bin ich auch mal dorthin gefahren, meine LeuchtturmFrau treffen und RheinLandschaft gucken und photographieren. St. Goar liegt gegenüber der Burg Katz in unmittelbarer Nähe zum Loreley- Felsen, aber am linken RheinUfer. Leider war das Wetter nur griesegrau, so daß die Bilder eben auch griesegrau sind. Bigis FirmenMeeting fand auf der Burg Rheinfels statt,in der Villa Rheinfels. Es wurden Planungen für 2010 besprochen und auch wohl so manches Hühnchen gerupft, wo es richtig zur Sache ging,

so daß im Anschluß nach nur 1, 1/2 Tagen das stolze Anwesen mal eben so aussah*grins*:

Verglichen mit dem BonnerUmland war ich erstaunt, wieviel Winter es hier gab. Es war noch eine fast geschlossene SchneeDecke vorhanden bei knapp unter Null

Pommersche WetterSteine gibts in regionaler Abwandlung wohl überall in D-Land, so auch auf der Burg Rheinfels.

Auf den das Rheinniveau ca 350m überragenden Bergen war hingegen richtig Winter mit prächtigem Rauhreifansatz an den Bäumen und an allem, was mit den feuchten und eiskalten Winden in Kontakt kommt. Ein kurzer Stopp an der Straße und ich konnte auf den Turm am „Spitzen Stein“ steigen und das wunderweiße Winterland von oben ansehen und WinterBilder von dort mitbringen.

Bevor ich dann wieder zurück auf Bigis Turm fuhr, gönnte ich mir eine heiße Krakauer und den RheinMöwen und – enten, die es dort in großer Zahl gibt, das Brötchen. Wie überall in der Welt, wo es Möwen gibt, brannte erstmal die Luft  um die fliegenden BrötchenStücke.

Abends zog – ja wenn schon Schnee in der Gegend unterwegs ist – dichtes SchneeTreiben im Köln- Bonner Raum auf. Meine bigi war im SenatsTheater in K, bei den Bonner SpringMäusen, von wo ich sie dann abholte und halb 12 waren wir endlich wieder auf bigis Leuchtturm in Beuel, glycklich, uns wiederzuhaben. Bis wir dann alle Erlebnisse des Tages ausgetauscht, hunderte Photos geguckt, geküßt und noch diverse große Tassen Kaffee geleert hatten, war die Uhr schon halb zwei.





Abends am Rhein:

15 01 2010

Meine LeuchtturmFrau und ich sind heute abend am Rhein – ich hier in Beuel, beobachte die Schiffahrt auf dem Fluß, die bunten Lichter des linksrheinischen BundesDorfes, auf die KennedyBrücke und gucke vom rechten Rhein- Ufer auf die DoppelKirche Schwarzrheindorf.

– und sie auch am Rhein, linkern Rhein in St. Goar, ca 100 Kilometer flußaufwärts, dienstlich mit der besten Firma der Welt, die ihre JahresPlanung 2010 in schöner Atmosphäre zelebriert, mit einem feinen Abendessen im Anschluß. Und ich bin auch wieder zuryck von meinem Spaziergang am RheinUfer durch Beuel.Vom Winter ist hier nicht mehr viel übrig. SchneeReste bestenfalls noch, die zum Rodeln nicht mehr reichen, höchstens noch zum unkontrolliert auf die Nase fallen, und da das Wetter den ganzen Tag nur üsselich war, bin ich erst abends raus, wegen der Lichter am Fluß. Für das „kippende Licht“ war ich leider schon etwas zu spät, das reichte nur noch für die Doppelkirche. Danach war’s eben schon finster wie im Sack.  Morgen früh soll hier die WolkenDecke aufreißen, da will ich nochmal runter an den großen Fluß. Hier auf bigis Turm prügeln sich grade die beiden Roten, daß die FellFlocken fliegen. das ist aber nach ein paar Minuten wieder vorbei.

Morgen abend ist meine bigi wieder „an Land“ und ich wünsch ihr und Euch allen in der wwweiten Welt einen schönen Abend und ein noch schöneres WochenEnde.





wenn ein Greifswalder …

13 01 2010

bereit ist, vom Fahrrad abzusteigen – oder gar nicht erst rauf, dann muß es schonmal soo:

aussehen in der Stadt. Das sind mal eben gepflegte 30cm Schnee, die hier jetzt richtig fest herumliegen dank des DauerFrostes. Die meisten Greifswalder reiten aber weiter auf dem DrahtEsel durch Schnee und Eis. Die Straßen um Greifswald herum sind weitgehend frei, so daß meinem Ausritt ins schmuddeltauwettrige Rheinland morgen nichts nennenswertes entgegensteht, wo auch noch recht winterliche PhotoMotive zu finden sind, und ich finde meine liebe LeuchtturmFrau endlich wieder – ohne Telephon und ohne RechenKnecht – richtig in echt und livehaftig*freu*.





Schneit es noch?

12 01 2010

…nööö, geschnitten is‘ schon – jetzt fällt es nur noch runter! Und es fiel den ganzen Tag den ganzen 11. Januar. Erst als es draußen wieder Nacht wurde, hörte der Schnee auf zu fallen – und gegen 20:00 auch auf zu arbeiten. Aber vor dem Dienst war ich nochmal an der Wiecker Brücke – und wer schwimmt da seelenruhig im klaren und sauberen Wasser des Rycks?

Ihr werdet’s nicht glauben: oben rechts im Bilde: DAISY in Begleitung zweier Herren mit auffälliger GefiederFarbe 😉  die wohl von der Städtischen EntenPolizei von Entenhausen zur Verhaftung des frechen Schwimmtiers angereist sind. Vielleicht kennt ja jemand die Art, die ich selbst bisher nur zweimal hier in Wieck gesehen habe.

Und der Winter in Greifswald ist einfach nur schön, wenn er auch im PlattLand rund um diese Stadt den Leuten das Leben schwer macht, indem er Landstraßen und Autobahnen versperrt.

Hier wollen die Fischer schon raus zum Heringsfang, weil der Hering viel früher als üblich in die LaichGewässer, in den Greifswalder Bodden zieht. Erstmal bestimmt aber das Eis den FahrPlan der Wiecker Kutter, und das Eis wird wohl wieder mächtiger bei permanentem FrostWetter hier oben.Und meinereiner wird übermorgen ins „warme“ Rheinland verholen, zu meiner lieben LeuchtturmFrau vom Beueler Wasser- und Schiffahrtsamt*freu*, auf ihren Leuchtturm.

Und so wünsch ich Euch einen wunderbunten, glitzernden WinterTag. (hier fängts wieder leise an zu fisseln)





keine lahme Ente…

10 01 2010

war Daisy, sie kam doch recht vehement im PommerLand – und nicht nur da – hereingestürmt. Sie war schonmal ein ausgewachsener Kuhsturm – aus NordOst – im Norden Rügens mit satten 12bft, also Böen in voller Orkanstärke von ca 120km/h. So blaß sie sich noch gab, als ich am Sonnabend morgen nach Fürstenwalde fuhr, so heftig drehte sie auf, als ich abends wieder zuryck wollte.  Und selbst auf der RyckFahrt war noch alles unspektakulär – ja bis zum Parkplatz „Demminer Land“ auf der A-20, dort – also ca 45km vor der heimatlichen Hütte klemmte erstmals die Säge. Nach einer 3/4 Stunde hieß es umdrehen, die A-20 bis zur nächsten Abfahrt zurück und dann über die B-96 versuchen, nach

Greifswald durchzukommen. langsam setzte sich die Karawane in Bewegung, es ging auch gut bis zur Kreuzung Gützkow, an der in Richtung meiner Hansestadt ein Polizeiauto querstand, dessen Fahrer uns riet, auf die A-20 zu fahren, da da gerade ein SchneePflug in Richtung Greifswald gefahren sei. Na dann rauf auf die A-20 – und nach zwei Kilometerchen hatten sich die zwei SchneePflüge selbst festgefahren und es ging nixx mehr – weder vor noch zurück.

Ich kam unter einer Brücke zu stehen und es pfoff sehr erheblich, daß das ganze Auto wackelte – aber ich hatte Getränk dabei, Banane, Frikadellen mit viiiel Knofi, Brötchen, eine warme PferdeDecke, das Auto war bis an die HalsKrause vollgetankt und so richtete ich mich gedanklich auf ein Übernachten im Auto ein. Passieren konnte da nichts mehr weil sich nichts bewegte, also auch kein kein Laster von hinten auf das nun schon hundert meter zurückliegende StauEnde auffahren konnte.

WARTEN war angesagt, immer noch in der Hoffnung, daß es weitergeht – von den Bildern, die im Fernsehen schon gezeigt wurden – ja da hatten wir ja keine Ahnung. Nach einer guten Stunde kam Bewegung ins Pulk, etliche Autos drehten und fuhren langsam auf dem Seitenstreifen die zwei km zurück zur Auffahrt, da hab ich mich dann auch rangehängt und bin ebenfalls wieder zur B-96, konnte ich ja, wenn ich es schaffe nach Liepen zu „meiner Pastorin“ Frauke kommen. Die B-96 war jetzt allerdings eine einzige große SchneeWehe, in der ich mich dann leider auch festfuhr. Die Räder sacken ein und der gesamte Unterboden sitzt auf der SchneeFläche auf – da rührt sich nixx mehr. Das war’s dann wohl erstmal, aber da viele in der mißlichen Situation waren, wurde ich nicht panisch – hätte ja eh nichts gebracht. also warten – vollgetanktes Auto, laufende Maschine, warm im Auto und Radio an – und ich saß auf meiner Schneewehe fest und sicher, vor und hinter mir stand alles. Ich holte mir die PferdeDecke aus dem Kofferraum und war innerlich bereit, die Nacht im Auto zu verbringen. Und dann erschien ein Engel – der hatte keine Flügel, stattdessen einen weißblauen Trecker mit Schiebeschild und ganz vielen Scheinwerfern. Ich weiß nicht, ob der ein Bauer von umme Ecke oder ein Mann von der Straßenmeisterei war. Egal denk ich, erstmal Schleppseil raus(StarthilfeKabel und Schleppseil hab ich immer dabei, wie auch die „Pferdedecke“) und dann war es eine Sache von einer halben Minute und Schnee hatte wieder festen Schnee unter den Winterreifen, wie auch die anderen in der Reihe, denen dieser Engel mit dem Schiebeschild den Weg einebnete oder die Autos  freischleppte. Diesem Mann gilt in dieser Nacht mein besonderer Dank, denn der ermöglichte es mir, wenigstens nach Liepen zu gelangen, wo ich ein Nachtlager und einen guten Kaffee dankbar annehmen durfte bei Frauke und Torsten. Auch den beiden an dieser Stelle ein ganz lieber Dank. Die Bilder da oben sind auf dem letzten Stück Straße entstanden, kurz vor Liepen. Und ich hatte noch einen SchutzEngel dabei – ja was heißt EINEN – Neee mindestens DREI: meine bigi, deren Gedanken und Wünsche stets spürbar bei mir waren, die mir von ihr überlassene Ganeesha und der hl. Christophorus. Und ich weiß, daß es auch Gottes Führung und Geleit war, daß ich zu meiner Pastorin fahren konnte. Nach einem guten Frühstück hab ich dann auch mithelfen können, den PfarrHof und den Hof  ihrer SchwieMu vom Schnee zu befreien*lol* und nach getaner Arbeit hab ich natürlich die Kamera aus der Tasche gezupft: Winter in Pommerland – was ’ne Pracht. Und wie schön so eine SchneeWehenAllee aussehen kann am Morgen*schwelg*

Also nochmal ganz lieben Dank an : Frauke und Torsten, den BlauweißTreckerfahrer, meine LeuchtturmFrau, meinen bereits erwähnten SchutzEngeln.