Das Flugwesen, Genossen Bauern, entwickelt sich…

13 12 2009

Hat sich nicht kürzlich meine LeuchtturmFrau aufgeregt über eine Milliarde Euro, die dem werten Steuerzahler in D-Land abverlangt werden ob eines gegenüber der Planung teurer gewordenen Bahnhofs in Stuttgart? Schlimmer geht immer: Jetzt gibt es wieder einen Fall, der sich über Jahre hinzog und teurer und teurer wurde. Es geht um die A400M, das Transportflugzeug für das Militär, das die in Ehren ergraute TransAll ablösen soll.  180 dieser Maschinen wollen die Militärs in Europa haben, 60 davon die Bundeswehr. Und sie haben mit dem Hersteller einen Festpreis von knapp 20 Milliarden Euro vereinbart. Das ganze Projekt steht mittlerweile bei über 27 Milliarden und dreimal dürfen wir raten, wer wohl für die 7 Milliarden Euro zur Kasse gebeten wird.Dazu kommt, daß die Flugzeuge erst 2013 in Dienst gestellt werden können und daß sie nicht die von den Militärs geforderte und von der Industrie versprochene Leistungsfähigkeit verfügen. Pleiten Pech und Pannen bei PrestigeProjekten wie dem Berliner und Stuttgarter Hauptbahnhof, dem Transrapid, der ElbPhilharmonie in Hamburg und jetzt der A380 und A400M.  Gibt es eigentlich auch noch Projekte, deren Endpreis annähernd mit der Planung übereinstimmt? Wozu werden überhaupt im Vorfeld Kalkulationen getätigt, Rentabilitätsgutachten erstellt, wenn sie schließlich das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt werden?

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