Vanuces Carnivorae , V.Canisdevorare und ähnliche Kreaturen

3 11 2009

IMGP1998

Fleischfressende Pflanzen (carnivoren) hat es zu allen Zeiten und in fast jeder KlimaZone der Erde gegeben wobei die meisten sich von Insekten ernähren, die sie mit Duftstoffen anlocken und dann in flüssiggefüllten Blüten ertränken, mit den darin befindlichen EnzymLösungen verdauen und so ihre Nährstoffe zum Wachsen gewinnen. Dann gibt es noch die Vertreter der Gattung vanuces canisdevorare, deren Hauptnahrungsquelle, wie „canis“ für „hundeartige“ und „devorare“ für „verschlingen“ Hunde waren. „Hunde“ ist im Falle der ersten Wannuckis nicht soooo wörtlich zu nehmen. Es gab zwei Verbreitungsgebiete in der Welt. Das eine waren die Steppen Nordamerikas, wo sie sich in erster Linie von Zieseln und Präriehunden ernährten, daher die lateinische Namensgebung. Präriehunde gibt es da noch, Wannuckis nun nicht mehr. Was die Population dort ausgerottet hat, ist nicht sicher geklärt. vermutet wird eine Präriehundseuche, die den Wannuckis schlagartig die Nahrungsgrundlage entzog.   Das andere Verbreitungsgebiet war , ja und ist eben Irland und dort ernährten sie sich über Jahrtausende von Wühlmäusen und Maulwürfen. Irgendwann explodierte diese Population aber derart, daß es mittlerweile auf Irland gar keine Maulwürfe mehr gibt. Die nun geläufige Bezeichnung vanuces carnivorae zeigt, daß die Wesen sich auf andere Nahrung umstellen mußten und eben alles „Fleischliche“ anfallen, dessen sie habhaft werden können, wobei sie innerhalb einer halben Sekunde ihr Volumen auf das 5- bis 7fache aufblähen, um das ahnungslose Opfer zu verschlingen (devorare) . Es gibt auf Irland nun zum Beispiel auch keine Schlangen mehr, nichtmal mehr Blindschleichen. Wie der Sprung aufs Festland Europas gelang, dazu in einer nächsten kurzen Abhandlung über eines der interessantesten Gewächse der karnivoren Flora. Nur soviel: es hat was mit einer Modeerscheinung in der Grundstücksgestaltung herrschaftlicher Anwesen zu tun.

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9 responses

3 11 2009
synchronuniversum

Liebster, ich bewundere dich so sehr, für diese sachliche Distanz, die du gegenüber diesen Ungeheuern walten lassen kannst. Ich meine, wir haben hier am Rhein den Terrier mit eigenen Augen verschwinden sehen. Gefressen? Verschlungen? Vernebelt? Atomisiert? Wir wissen es nicht *soiiiifz*
Ich liebe dich 😉
deine LeuchtturmWärterin

3 11 2009
Marion

Hm … auch wenn einige das vielleicht schwer nachvollziehen können … wir stellen einen (oder mehrere…?) Maulwürfe zur Verfügung *seufz*.
Hab am Sonntag um die 30 Haufen eingeebnet …

Ähm … andere Frage … seit Du bzw. Ihr im 7. Himmel lebt, werden wohl keine e-mails mehr beantwortet? *fragendgugg* 🙂

LG von Marion

3 11 2009
bigi

Unschuldig bin Marion *schwör*! Hab ihm jetzt die TeleLeitung gekappt und er schreibt!
TsTsTs…
Liebe Grüße bigi

4 11 2009
Kerstin

Also doch was Reales aus der Natur. Okay, fleischfressende Pflanzen gibts ja. Wer ist denn der kleine Hopser auf dem Bild, der ist ja süß! Hat sich sogar farblich dem Stand angepasst. Tolle Tarnung – Achtung Wadenbeißer!
Liebe Grüße von Kerstin.

4 11 2009
hansehase

Der kleine Hopser flitzte am Strand von Karlshagen auf und ab und wollte Möwen jagen, muß eine Mischung mit Malteser-Anteil sein. Maltis sind schneeweiß und ein bißchen kleiner als der strandsandfarbene kleine Kerl da.
War schon ganz lustig, wie er die MöwenSchwärme aufgescheucht hat.
Liebe Grüße aus der graueiskaltruhigherbstlichen Stadt am Meer vom Wolfgang.

4 11 2009
Kerstin

Ich noch mal. War mir bis jetzt immer noch nicht ganz sicher, ob Du uns vielleicht doch mit bissel Latein und Fachkunde veräppelst. Hab aber mal bei Wikipedia recherchiert – das stimmt!
Gruß von Kerstin aus dem gerade dunkel werdenden und ergiebig verregneten Königsbrück.

4 11 2009
bigi

Als wennsobs mein HanseHase irgendjemanden veräpfeln wollenwürdekönnte 😉

5 11 2009
Wannuckis

[…] LebensRaum etwas näher bringen. Über die Herkunft der kleinen Wesen hat mein Liebster ja bereits ausführlich, wissenschaftlich fundiert, referiert – zumindest hielten seine Ausführungen einem Abgleich mit dem unerschöpflichen Wissen […]

9 04 2010
Symbiotische Pflanzengemeinschaften, « NordOstUniversum

[…] Es ist ja schon viel über die mittlerweile auch in Deutschland stattfindenden Raubzüge der Wannuckis berichtet worden. Ursprünglich besiedelten sie ausschließlich Steine, sind mittlerweile aber auch […]

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